20.03.2013, 13:01 Uhr | sid, FUSSBALL.DE
Jermaine Jones ist bei Schalke 04 oft fürs Grobe zuständig. (Quelle: Uwe Kraft/imago)
Selbst zwei Jahre nach der Entlassung von Felix Magath beim FC Schalke 04 scheint der Stachel, den der damalige Trainer bei Jermaine Jones gesetzt hat, noch immer tief zu sitzen. Der Mittelfeldstar der Königsblauen übte nun harte Kritik an seinem früheren Coach. "Die Kommunikation war katastrophal. Er hat meistens gar nicht gesprochen - und wenn, dann nur mit Raul", sagte Jones im "11Freunde"-Interview über Magath.
Der 31-jährige Jones wurde in der Ära Magath 2011 von den Königsblauen an die Blackburn Rovers in die englische Premier League ausgeliehen. Den Pokalsieg der Schalker gegen den MSV Duisburg verfolgte er nicht einmal vor dem Fernseher. "Ehrlich gesagt habe ich mir das Spiel nicht angesehen. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt mit dem Klub abgeschlossen", sagte der US-Nationalspieler.
Nach seinem Gastspiel auf der Insel kehrte Jones in die Bundesliga zurück. Sein Vertrag bei Schalke läuft noch bis Juni 2014. Inzwischen ist er zum Leistungsträger und Führungsspieler avanciert. Er gilt als Mann fürs Grobe. "Das ist nun mal auch meine Aufgabe. Wenn ich das taktische Foul machen muss - und die Mannschaft am Ende der Saison oben steht - dann mache ich es halt. Da bin ich ehrlich und lebe mit den Konsequenzen", sagte Jones.
Im Dezember 2011 sorgte Jones für Aufsehen, als er dem damaligen Gladbacher Marco Reus in einem Pokalspiel auf den gebrochenen Zeh stieg. "Das Foul war schlicht und einfach asozial. Mein Umfeld kann mich völlig zurecht für sowas kritisieren. Andererseits nervt es, von Leuten, die in ihrem Leben noch nie gekickt haben, zu hören: 'Sowas gehört sich nicht'", sagte Jones.
Quelle: sid, FUSSBALL.DE
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