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Schalkes Abstand nach oben wächst weiter

27.01.2013, 10:08 Uhr | FUSSBALL.DE

Enttäuschte Schalker Profis nach dem Unentschieden in Augsburg. (Quelle: dpa)

Enttäuschte Schalker Profis nach dem Unentschieden in Augsburg. (Quelle: dpa)

Der FC Schalke 04 verliert die Champions-League-Ränge immer weiter aus den Augen. Nach der enttäuschenden Nullnummer beim Abstiegskandidaten FC Augsburg ist bei den Königsblauen schon wieder Feuer unterm Dach. "Damit können wir nicht zufrieden sein. Wir haben nicht gegengehalten, sind nicht ins Spiel gekommen", bilanzierte Trainer Jens Keller nach dem Match.

Noch deutlicher wurde Mittelfeldspieler Lewis Holtby, der in Augsburg noch zu den besseren Schalkern gehörte: "Für einen Champions-League-Anwärter reicht das nicht. Als aktueller Achtelfinalist der Champions League müssen wir hier das Heft in die Hand nehmen."

Keller hat viel zu bemängeln

Nach dem 5:4-Sieg gegen Hannover zum Rückrunden-Auftakt bedeutete das Remis in Augsburg für die Knappen wieder einen Rückschritt, zumal der Tabellen-Vierte Eintracht Frankfurt gewonnen hat. Nicht nur das Ergebnis, auch das Spiel seiner Mannschaft hatte bei Keller wenig Begeisterung hervorgerufen. "Augsburg war sehr aggressiv. Wir haben nicht die Bälle gewonnen, um unsere Stürmer in Position zu bringen", monierte der 42-Jährige. Es fehle die "Ausgewogenheit", führte Keller weiter aus: "Gegen Hannover schießen wir fünf Tore, bekommen natürlich auch vier. Diesmal spielen wir zwar zu Null, vergessen aber das Toreschießen. Auf uns wartet noch ein großes Stück Arbeit."

Somit setzt sich auch im neuen Jahr die sportliche Talfahrt der Schalker fort. Nach dem besten Saisonstart seit 41 Jahren holten die Gelsenkirchener aus den letzten zehn Spielen nur noch neun Punkte und stürzten in der Tabelle von Rang zwei auf Rang sechs ab. Dennoch war Keller bemüht, positive Ansätze bei seiner Elf zu finden: "Dass wir hinten die Null gehalten haben, war unheimlich wichtig." Es war das erste zu Null der Schalker nach zehn Spielen. Alleine in den vorangegangenen drei Begegnungen hatte der Revierklub zehn Gegentreffer hinnehmen müssen.

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Holtbys Zukunft ist weiter offen

Doch auch abseits des Platzes herrscht Unruhe. Die Zukunft von Nationalspieler Holtby ist immer noch offen, es herrscht Unklarheit, ob der Leistungsträger noch bis zum 31. Januar zu Tottenham Hotspur in die englische Premier League wechselt. "Es stockt, die haben ihre Vorstellungen, wir haben unsere", sagte Sportdirektor Horst Heldt zum seit Wochen schwelenden Thema. Die Schalker Vorstellungen belaufen sich auf zwei Millionen Euro. Für Holtby selbst ist es "ein komisches Gefühl". Noch sei seine Wohnung "komplett und mein Kühlschrank zu Hause voll".

Für Holtby könnte Michel Bastos von Olympique Lyon nach Schalke kommen. "Er ist sich mit dem Klub einig", sagte Lyons Präsident Jean Michel Aulas laut der Sporttageszeitung "L'Équipe". Allerdings müssten sich die Vereine noch auf die Ablösesumme für den 29-Jährigen verständigen, der bei den Franzosen bis 2015 unter Vertrag steht. Wenn alles glatt gehe, werde Bastos dieses Wochenende wechseln, meinte Aulas.

Heldt: "Abgerechnet wird zum Schluss"

Klar ist, dass Schalke nun schnell in die Erfolgsspur kommen muss, sonst findet die Champions League in der nächsten Saison ohne die Königsblauen statt. Die ersten drei Klubs in der Tabelle - Bayern, der BVB und Leverkusen - scheinen schon vorzeitig enteilt, Frankfurt als Vierter hat derzeit vier Punkte Vorsprung. Doch noch regiert das Prinzip Hoffnung in Gelsenkirchen: "Ob es in der Endabrechnung zwei Punkte zu wenig sind, werden wir am 34. Spieltag sehen", sagte Manager Heldt.

Quelle: FUSSBALL.DE

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