02.05.2009, 18:42 Uhr
Ralf Keidel (li., Ingolstadt) versucht Nürnbergs Christian Eigler zu stoppen (Foto: imago)Der Kampf um den Aufstieg steht in den Sonntagsbegegnungen im Blickpunkt: Freiburg, Mainz, und Alemannia Aachen könnten sich mit einem Heimsieg wichtige Punkte im Aufstiegskampf sichern. Auch der 1. FC Nürnberg will mit einem Erfolg im bayerischen Derby gegen den FC Ingolstadt 04 (ab 13.45 Uhr imLive-Ticker) dem erklärten Saisonziel ein Stück näher kommen. FCN-Trainer Michael Oenning fordert nach der 1:2-Niederlage beim FSV Frankfurt eine Reaktion von seiner Mannschaft und warnt zudem vor den Gästen: "Das Team steht mitten im Abstiegskampf und ist durch den Trainerwechsel natürlich zusätzlich motiviert." Ingolstadt hofft mit Neu-Trainer Horst Köppel indes den Rückstand auf das rettende Ufer verkürzen zu können.
Ab 13.45 Uhr im Live-TickerDie Sonntagsspiele der 2. Bundesliga
FreitagsspieleRostock setzt sich klar gegen Kaiserslautern durch
Ergebnisse und Tabelle der2. Bundesliga
Nächster Schritt für Freiburg
Der SC Freiburg, der momentan sieben Punkte Vorsprung auf Mainz 05 hat, könnte mit einem Sieg gegen Aufsteiger FSV Frankfurt einen weiteren Schritt in Richtung Liga eins machen. Allerdings kommt mit den Hessen ein nicht zu unterschätzender Gegner ins Badenova-Stadion. Frankfurt gewann in der Rückserie bereits sieben Spiele und liegt hinter Freiburg und Nürnberg auf Platz drei der Rückrundentabelle. Zum Vergleich: In der Hinrunde holte der FSV nur zweimal einen Dreier. Darüber hinaus liegt das Team von Thomas Oral mit 36 Punkten auf einem guten zwölften Tabellenplatz - die magische 40-Punkte-Marke, die den definitiven Klassenerhalt bedeutet, ist jedoch noch nicht erreicht.
FC St. PauliStanislawski ist jetzt Fußball-Lehrer
Rot Weiss AhlenSaisonende für Thioune
"Spiel um Spiel den Aufstieg sichern"
Die Mainzer dürfen sich noch immer berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg machen. Allerdings sollten die Rheinhessen nach zuletzt vier Heimpleiten in Folge endlich mal wieder vor heimischen Publikum einen Sieg einfahren. Der Gegner heißt heute TuS Koblenz und hat den Klassenverbleib noch nicht in trockenen Tüchern. Das Team von Trainer Uwe Rapolder hat in den vergangenen Wochen gezeigt, dass sie sich auf keinen Fall einfach so besiegen lassen - in Duisburg unterlagen sie knapp mit 2:3, 1860 München wurde mit 3:2 besiegt. Aber der Mainzer Trainer Jörn Andersen weiß um die Wichtigkeit dieser letzten Spiele. "Wir müssen daher die letzten Spiele sehr konzentriert angehen und gewinnen. Jetzt gilt unsere Konzentration voll der TuS Koblenz. Wir wollen mit einem Heimdreier in diesem Derby beginnen und uns dann Spiel um Spiel den Aufstieg sichern.“
1860 MünchenDer Geschäftsführer geht
Aachen auf Rekordjagd
Während die einen vom Sieg träumen, tut das Alemannia Aachen auch - und hofft aber auf einen Ausrutscher der Konkurrenz. Mit 48 Punkten hat das Team von Trainer Jürgen Seeberger nur drei Zähler Rückstand auf einen Aufstiegsrang. Ein Sieg gegen Oberhausen ist da sozusagen Pflicht, wenn Aachen weiter um den Aufstieg mitspielen will. Einen schönen Rekord könnten die Schwarz-Gelben mit einem Dreier auch aufstellen: Es wäre der sechste Sieg in Folge, das gelang einem Aachener Team zuletzt im Frühjahr 1999. Bei RWO ist es genau umgekehrt: Nach fünf Spielen ohne Sieg, hofft das Team von Jürgen Luginger endlich auf einen Dreier. Nur sind die Aachener auch seit 381 Minuten ohne Gegentor. Die Aufgabe dürfte schwierig werden.
Tore schießen wäre gut
Die letzten fünf Spiele ohne Sieg - das kennt auch der FC St. Pauli. Trainer Holger Stanislawski und seine Kiezkicker gastieren heute bei Aufsteiger Rot Weiss Ahlen. Die Westfalen sind das zweitschwächste Heimteam der Liga und noch lange nicht vorm Abstieg gerettet. St. Pauli allerdings ist das zweitschwächste Auswärtsteam, was eine interessante Partie versprechen könnte, geht man davon aus, dass heute eines der beiden Teams seine Schwäche überwindet. Ahlens Coach Stefan Emmerling glaubt aber an die Fähigkeiten seiner Mannschaft. "Pauli wird nicht auf Teufel komm raus nach vorne stürmen. Dennoch ist es angebracht, den Gegner früh unter Druck zu setzen.“ Dafür brauchen die Gastgeber in jedem Fall Tore. Denn sechs Treffer aus der gesamten der Rückrunde sind für den Klassenerhalt einfach zu wenig.
FUSSBALL.DE
Fans sollen über weiteres Vorgehen entscheiden.
mehr zur RelegationAmateurtor der Woche: Wähle aus drei Treffern!
zum Voting-VideoDer Europa-League-Sieger sorgt für ein Highlight.
zum VideoDer Europa-League-Sieger sorgt für ein Highlight.
zum Video