27.02.2009, 11:50 Uhr
Wiedergewählt, Prämien gestrichen: Heinz Hankammer (Foto: imago)
Das relativ überraschende Erreichen des DFB-Pokal-Viertelfinales stellt den SV Wehen Wiesbaden offenbar vor finanzielle Engpässe: Die eigentlich dafür ausgehandelten Prämien für die Mannschaft sollen nun nur noch im Falle des Klassenerhalts gezahlt werden. Im laufenden Geschäftsjahr hat das derzeitige Schlusslicht der zweiten Bundesliga einen Verlust von 106.000 Euro eingefahren. Die weitere Zahlungsfähigkeit des Klubs sei jedoch sichergestellt. Wehen Wiesbaden hatte im DFB-Pokal-Achtelfinale unerwartet Bundesligist Karlsruhe 1:0 geschlagen. Im Viertelfinale trifft man nun auf den HSV.
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Präsident wiedergewählt
Unterdessen ist der Präsident des SVWW, Heinz Hankammer, erneut zum Chef des Zweitligisten gewählt worden. Der 77-Jährige wurde auf der Mitgliederversammlung ohne Gegenstimme oder Enthaltung in seinem Amt bestätigt. "Das ist wirklich eine außergewöhnliche Wahl", so Hankammer zum Ergebnis der Abstimmung, durch die er zwei weitere Jahre an der Vereinsspitze bleibt.
Urgestein im Klub
27 Jahre ist Hankammer Chef des Vereins, der 2007 in die zweite Bundesliga aufstieg. Seit der Unternehmer die Führung des Klubs "SV Wehen Taunusstein" 1982 übernahm, verbesserte man sich aus der Bezirksliga bis in den Profifußball. In Hankammers Amtszeit fällt auch der 2007 vollzogene Umzug nach Wiesbaden und die damit einhergehende Umbenennung in "SV Wehen Wiesbaden". In der Bundesliga ist Bielefelds Hans-Hermann Schwick der am längsten amtierende Vereinspräsident. Schwick ist seit 1991 Chef der Arminen.
FUSSBALL.de / isd
Fans sollen über weiteres Vorgehen entscheiden.
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