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Vorbild Barca? Sammer sagt ja, Beckenbauer nein!

21.03.2013, 19:37 Uhr | FUSSBALL.DE

Arjen Robben (li.) und Franck Ribéry bejubeln einen Treffer. (Quelle: imago\Action Pictures)

Arjen Robben (li.) und Franck Ribéry bejubeln einen Treffer. (Quelle: Action Pictures/imago)

Wie viel Barcelona wird zukünftig im FC Bayern München stecken? Spätestens seitdem klar ist, dass Pep Guardiola der zukünftige Trainer des deutschen Rekordmeisters sein wird, beschäftigt Fußball-Deutschland diese Frage. Selbst an der Säbener Straße wird darüber debattiert und die Meinungen gehen auseinander. Während sich Matthias Sammer Barcelona zum Vorbild nehmen möchte, sieht dies Franz Beckenbauer anders. Ein Widerspruch ist das jedoch nicht. Man sollte genau hinhören, denn in mancher Beziehung taugen die Katalanen sehr gut als Vorbild, in anderen Bereichen eher nicht.

Sollte Guardiola, der mit Barcelona 14 Titel in vier Jahren gewonnen hat, den Spielstil der Spanier auf den FC Bayern übertragen, dann fürchtet Franz Beckenbauer den Ausverkauf der Topstars. Schließlich pflegte Guardiola das sogenannte Tiki-Taka, das Kurzpassspiel durch die Mitte. Es würde allerdings Arjen Robben und Franck Ribéry eine Spielweise aufzwängen, in der ihre individuellen Fähigkeiten überhaupt nicht zum Tragen kommen würden.

Kurzpassspiel ohne Flügelzange

Das Spiel des FC Bayern sei schließlich auf die Flügel ausgerichtet, sagte Beckenbauer laut "Sport1" am Rande eines PR-Termins: "Wenn du einen Robben und einen Ribery hast, dann musst du ihnen erlauben, über außen zu dribbeln. Wenn du einem von beiden den Ball wegnimmst und sagst: 'Spiel direkt!', dann ist er nichts mehr wert. Dann musst du ihn verkaufen."

Allerdings hofft der Kaiser, dass Guardiola das Barca-System nicht beim FC Bayern anwenden wird. "So wie beim FC Barcelona kann er nicht spielen, weil der FC Bayern die Spieler nicht hat. Wer soll einen Messi spielen? Den gibt es nur einmal auf der Welt. Wer soll einen Xavi oder einen Iniesta spielen? Die gibt es beim FC Bayern nicht. Also müssen sie anders spielen", sagte Beckenbauer und zog die Schlussfolgerung: "Man kann den FC Barcelona nicht kopieren."

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Sammer und das Vorbild Barcelona

Das glaubt jedoch Bayerns Sport-Vorstand Sammer schon. Zumindest in gewissen Teilbereichen könne Barcelona dem FC Bayern schon als Vorbild dienen. Wie zum Beispiel bei Sammers Lieblingsthemen Einsatz und Siegeswille. Immer wieder ermahnt der 45-Jährige sein Umfeld, wenn er trotz Siegen, die mangelnde Einstellung kritisiert.

Aufgrund des großen Vorsprungs in der Liga machte sich bereits die Meinung breit, dass man eben nicht eine gesamte Saison auf hohem Level spielen könne. Sammer sieht dies komplett anders und nimmt dafür den FC Barcelona zum Vorbild.

Starke Erfolgsserie

Barcelona "schafft es im fünften Jahr, diesen Rhythmus zu gehen", betont der Sportvorstand, "und wir fragen, ob wir das durchhalten", wo doch noch nicht einmal "eine Saison konstant vollendet" sei.

Quelle: FUSSBALL.DE

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