18.06.2009, 10:25 Uhr
Das Wettbieten um Bayerns Franck Ribéry wird immer verrückter (Foto: imago)Real Madrid lässt im Kampf um Frank Ribéry vom FC Bayern München nicht locker. Nach Information der englischen Boulevardzeitung The Sun haben die Spanier ihr Angebot für den französischen Nationalspieler auf 84 Millionen Euro erhöht. Neben den Königlichen seien auch Manchester United und der FC Chelsea weiter an einer Verpflichtung Ribérys interessiert.
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Zidane: "Werden alles unternehmen, was nötig ist"
Die spanische Sporttageszeitung Marca zitiert in diesem Zusammenhang Zinedine Zidane mit den Worten: "Wir unternehmen alles was nötig ist, damit Ribéry zu Real Madrid kommt. Da spreche ich für Florentino Pérez und mich." Zidane fungiert als Chefberater von Real-Präsident Pérez.
Keine FreigabeBayern sagen, Ribéry sei nicht zu verkaufen
HoffnungsträgerRettet Gomez die Bayern?
Bayern: "Ribéry steht nicht zum Verkauf"
Erst tags zuvor hatten die Bayern dem Ansinnen der Madrilenen zumindest öffentlich eine klare Absage erteilt. "Es gibt vom Vorstand der FC Bayern München AG einen einstimmigen Beschluss, dass der Spieler Franck Ribéry nicht zum Verkauf steht", teilte der Klub in einer offiziellen Stellungnahme mit. Die Münchner wiesen zudem einen Bericht der Sport Bild zurück, wonach sie unter bestimmten Umständen bereit sein sollen, Ribéry abzugeben: "Das ist eine Falschmeldung und entspricht nicht der Wahrheit."
TransferpokerReal intensiviert Bemühungen um Ribéry
Vorstand und nicht Aufsichtsrat befindet über Spielerverkäufe
Das Blatt hatte unter Berufung auf Präsident Franz Beckenbauer berichtet, dass die Münchner auf der jüngsten Aufsichtsratssitzung beschlossen haben, Ribéry auf dessen Wunsch die Freigabe erteilen zu wollen. Die Bayern stellten nun jedoch klar: "Es gab und gibt keinerlei Beschluss des Aufsichtsrates der FC Bayern München AG, der das Thema eines Verkaufs des Spielers Franck Ribéry beinhaltet." Überhaupt sei die Zustimmung des Gremiums für Spielerwechsel nicht erforderlich, denn: "Der Transfer eines Spielers bedarf gemäß der Geschäftsordnung des Vorstandes der FC Bayern München AG keiner Genehmigung durch den Aufsichtsrat."
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Nie über Geld oder Tauschgeschäfte gesprochen
Die wiederholte Klubchef Karl-Heinz Rummenigge auch noch einmal in der Münchner tz. Bereits im vergangenen April sei es Ribéry und seinen Beratern mitgeteilt worden, dass der FC Bayern München keinen Verkauf anstrebe. Seitdem sei auch keinerlei druck auf den Klub ausgeübt worden. "Alle drei verhalten sich völlig korrekt", versicherte Rummenigge. Die jüngsten Anfragen von Real Madrid und dem FC Barcelona seien hinfällig. Mit Barcelona habe man nie über Geld oder Tauschgeschäfte gesprochen. Präsident Joan Laporta habe nur gebeten, "bei einem Umdenken" von Seiten des FC Bayern informiert zu werden. Auch Real-Präsident Florentino Pérez habe eine Absage bezüglich eines Ribéry-Verkauf erhalten. "Ich kenne ihn als Gentleman und er weiß genau, wie Uli Hoeneß und ich ticken", ergänzte Rummenigge. Dass Zidane trotzdem um Ribéry kämpfen wolle, darauf gibt der FC Bayern jedoch nichts. '"Das sind honorige, ehemalige, sehr gute Spieler - aber sie sind nun mal nur Berater.", sagte Rummenige.
t-online.de/FUSSBALL.DE
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