21.01.2013, 12:02 Uhr | FUSSBALL.DE
Tim Wiese (Mitte) und Tobias Weis (re.) kritisieren ihren Ex-Coach Markus Babbel. (Quelle: Sven Simon/imago)
Die TSG 1899 Hoffenheim kommt auch im neuen Jahr nicht zur Ruhe. Beim abstiegsbedrohten Drittletzten der Bundesliga haben nun zwei Profis gegen den Ex-Trainer Markus Babbel nachgekartet. "Das hätten wir auch in der Hinrunde haben können, wenn wir taktisch so viel gearbeitet hätten", sagte Torhüter Tim Wiese nach dem 0:0 gegen Borussia Mönchengladbach dem "kicker". "Das war ein Schritt nach vorne."
Ein deutlicher Seitenhieb gegen Babbel, der nach dem 15. Spieltag entlassen worden war. Hoffenheim hat mit 41 Treffern die meisten Gegentore aller 18 Bundesliga-Klubs kassiert. In der Winterpause kam mit Marco Kurz ein neuer Trainer, der die Kraichgauer vor dem Abstieg retten soll.
Auch Tobias Weis, unter Babbel außen vor, konnte sich die Kritik am ehemaligen Coach nicht verkneifen: "Was der Trainer in kurzer Zeit umgesetzt hat, haben andere in einem halben Jahr nicht hingekriegt." Babbel hatte Weis aussortiert, der ehemalige Nationalspieler musste mit dem Regionalliga-Team der Hoffenheimer trainieren. Der neue Trainer Kurz dagegen bot ihn gegen Mönchengladbach von Anfang an auf.
Mit dem Platz in der Anfangself kehrte bei Weis nun auch das Selbstvertrauen zurück: "Ich durfte zwei, drei Monate nicht helfen. Jetzt bin ich da, übernehme Verantwortung und gehe voran. Das werde ich auch in den nächsten Monaten tun."
Quelle: FUSSBALL.DE
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