07.11.2012, 20:49 Uhr | dpa, sid
Nach der Pleite gegen Arsenal herrscht bei den Potsdamerinnen Entsetzen. (Quelle: dpa)
Bitteres Aus für den Deutschen Meister: Turbine Potsdam ist im Achtelfinale der Champions League ausgeschieden. Im Rückspiel unterlag der Königsklassen-Sieger von 2010 und Finalist von 2011 im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion dem FC Arsenal mit 3:4 (0:2). Die Tore für den zwölfmaligen englischen Meister erzielten vor 3260 Zuschauern Kelly Smith (27./34./57.) und Ellen White (81.). Die Potsdamer Treffer von Antonia Göransson (48./59.) und Keelin Winters (55.) reichten nicht. Turbine hatte bereits das Hinspiel 1:2 verloren.
Vizemeister VfL Wolfsburg ist damit die letzte deutsche Mannschaft in der Champions League. Dem Vizemeister reichte ein 1:1 (1:1) im Achtelfinal-Rückspiel beim norwegischen Meister Röa IL.
Potsdam geriet nach nervösem Beginn schon frühzeitig in Rückstand. Abspielfehler und Unaufmerksamkeiten in der Defensive stoppten die angekündigte Aufholjagd des Champions-League-Siegers von 2010.
Erst nach der Pause fand das Team von Trainer Bernd Schröder zu seinem Spiel. Turbine agierte aggressiver, vor allem die schwedische Nationalspielerin Göransson brachte die Londonerinnen immer wieder in Schwierigkeiten. Doch auch der zweimalige Ausgleich von Turbine nutzte nichts mehr - White besiegelte neun Minuten vor dem Ende das Ausscheiden der Potsdamerinnen.
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Wolfsburg verpasste nach dem 4:1-Sieg im Hinspiel trotz klarer Überlegenheit in Norwegen zwar den zweiten Erfolg, doch am Einzug in die Runde der letzten Acht bestand nie ein Zweifel. Angreiferin Conny Pohlers (33.) erzielte auf Kunstrasen den Treffer für den in der laufenden Bundesliga-Saison noch ungeschlagenen VfL. Röa war vor 65 Zuschauern durch Marthe Johansen (30.) in Führung gegangen. Nationalspielerin Alexandra Popp musste in der 73. Minute wegen einer Armverletzung ausgewechselt werden. Lena Goeßling schoss zehn Minuten später einen Foulelfmeter über das Tor der Norwegerinnen.
Das Finale wird am 23. Mai 2013 in London ausgetragen. Die Endspiel-Gegner stehen sich im Stadion von Champions-League-Sieger FC Chelsea an der Stamford Bridge gegenüber.
Quelle: dpa, sid
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