27.08.2010, 08:49 Uhr | FUSSBALL.DE, mspw
Petrik Sander will mit seiner TuS Koblenz eine Serie starten. (Foto: imago)
Die Offenbacher Kickers stehen mit der perfekten Bilanz von fünf Siegen aus fünf Spielen auf dem ersten Platz der 3. Liga. Diese imposante Serie möchte die Elf von Wolfgang Wolf beim Auswärtsspiel in Ahlen natürlich weiter ausbauen. Nach dem Sieg bei der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart möchte die TuS Koblenz im einzigen Freitagabendspiel gegen den SV Werder Bremen II nachlegen. Jahn Regensburg trifft im Topspiel des sechsten Spieltags zuhause auf Eintracht Braunschweig. Braunschweig steht nach zwei Niederlagen in Serie unter Druck, nicht den Anschluss an die Spitze zu verlieren. Den Spieltag komplettieren am Sonntag Wehen Wiesbaden und Carl Zeiss Jena.
"Wir fahren nach Ahlen, um das Spiel zu gewinnen", kündigte Kickers-Trainer Wolfgang Wolf die Marschroute gegenüber "DFB.de" an. Die Offenbacher wollen ihren historischen Startrekord von fünf Siegen in fünf Spielen weiter ausbauen. Rot-Weiß Ahlen will dagegen endlich den ersten Sieg feiern. Auch, wenn es gegen den Spitzenreiter geht. Bei den Ahlenern stehen bisher vier Unentschieden und eine Niederlage zu Buche.
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Immer besser schlägt sich die TuS Koblenz. Die Mannschaft von Trainer Petrik Sander hat nach einem holprigen Saisonstart in die Erfolgsspur gefunden. Nach dem überzeugenden Sieg in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Fortuna Düsseldorf hat sich die völlig neu zusammengestellte Koblenzer Mannschaft nun auch in der Liga zurechtgefunden. Momentan stehen die Koblenzer mit acht Punkten auf dem neunten Platz, auf Tuchfühlung zu den Spitzenplätzen. Gegen den Vorletzten Werder Bremen II wäre alles andere als ein Heimsieg enttäuschend.
Die englische Woche für Eintracht Braunschweig geht weiter. Nach zwei Niederlagen gegen Wehen Wiesbaden und den FC Bayern II wollen die Braunschweiger beim schweren Auswärtsspiel in Regensburg bestehen. "Wir haben Lehrgeld gezahlt", ärgerte sich Trainer Torsten Lieberknecht über die beiden vergangenen Spiele. Nun geht der Blick aber komplett auf das schwere Spiel beim SSV Jahn, dessen Co-Trainer Wolfgang Beller trotz der Niederlage gegen Offenbach Optimismus versprüht: "Wir werden mit großem Selbstvertrauen an die neue Aufgabe heran gehen", kündigte er an. Beller vertrat in dieser Woche den erkrankten Cheftrainer Markus Weinzierl. Die Regensburger müssen auf ihre Stammkräfte Tobias Schweinsteiger und Laurito verzichten.
Endlich den ersten Sieg feiern konnte am letzten Wochenende die SpVgg Unterhaching mit einem 3:1 gegen Erfurt. Nun steht das schwere Auswärtsspiel bei Hansa Rostock auf dem Programm. Dabei sollen die vier kurzfristig verpflichteten Neuzugänge, darunter der dänische Nationalspieler Nygaard, weiter für Stabilität sorgen. In Rostock ist der Umbruch nach dem Abstieg aus der zweiten Liga geglückt. Mit zwölf Punkten stehen die Rostocker auf dem dritten Platz. Trainer Peter Vollmann gibt die Devise für ein temporeiches Spiel aus: "Rückpässe, die das Spiel langsam machen, wollen wir vermeiden."
Matthias Maucksch freute sich nach dem überzeugenden 3:0-Sieg gegen den 1. FC Saarbrücken besonders über seine beiden Neuzugänge Christian Fiel und Alexander Esswein: "An ihnen werden wir noch viel Spaß haben", sagte Maucksch. Nun sollen die beiden Neuen das Spiel der Dresdner weiter beleben und Dynamo zum Sieg in Sandhausen verhelfen. Die Sandhäuser, vor der Saison als Aufstiegsaspirant gehandelt, wollen die erfreulichen Aspekte vom 1:1 in Heidenheim mitnehmen. "Wir müssen die individuellen Fehler abstellen und den positiven Umschwung fortsetzen", meinte SVS-Trainer Frank Leicht. Daniel Ischdonat wird nach seiner starken Leistung wieder im Tor des SVS stehen.
Der SV Wehen Wiesbaden, der mit zehn Punkten aus fünf Partien gut in die Saison gestartet ist, hat zum Abschluss des 6. Spieltages am Sonntag Heimrecht gegen den FC Carl Zeiss Jena. Die Gastgeber aus Hessen bewiesen ihre Auswärtsstärke (sieben von neun möglichen Zählern) zuletzt mit dem Sieg in Braunschweig, wollen ihre Position in der Spitzengruppe weiter festigen. Jena muss zum letzten Mal auf Torjäger Orlando Smeekes verzichten. Nach dem 0:7 gegen Saarbrücken war für Trainer Jürgen Raab beim 1:1 gegen Bayerns Reserve ein wesentlicher Fortschritt zu erkennen. "Mich freut, dass wir diese schwierige Situation überwunden haben", sagte Raab.
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Quelle: FUSSBALL.DE
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