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Spielbericht | 09.03.2016 | 07:34

Stern Britz verdient im Halbfinale

Zum Spiel

Genau drei Jahre ist es her, da standen die Senioren des SV Stern Britz zum bislang einzigen Mal im Pokal-Viertelfinale. Zu diesem Zeitpunkt existierte die Mannschaft der SpVgg Hellas-Nordwest noch nicht einmal. Dennoch schafften es die Charlottenburger in dieser Spielzeit bis in die Runde der letzten Acht und waren nun am späten Dienstagabend zugast im Stadion an der Windmühle.

Beide Mannschaften konnten nach jeweils erfolgreichem Start in die Rückrunde mit breiter Brust in diese englische Woche starten. Das sah man in der Anfangsphase der Partie vor allem am Auftreten der Gäste die schon am gegnerischen Sechzehner störten und agressiv zu Werke gingen. Der Landesliga-Aufsteiger war dem höherklassigen Gegner immer einen Schritt voraus und so prägten viele Fouls der Britzer die ersten Spielminuten. Die erste große Möglichkeit der Partie gehörte folgerichtig der Elf von Trainer Sezgin Tüten als nach einem katastrophalen Schnitzer von Can in der eigenen Hälfte plötzlich Hellas-Torjäger Tayar vor Palubski auftauchte und in die lange Ecke einschob. Der Jubel der Gäste verstummte allerdings sofort denn Schiedsrichter-Assistent Dr. Peter Thiel hatte die Fahne gehoben - Abseits. Die Aktion schien eine Art Startschuss für die Hausherren zu sein denn nun gelang es Ruhe ins Spiel zu bringen und das Geschehen zu kontrollieren. Die vielen Fouls und Fehlpässe der Anfangsphase nahmen ein Ende und so sahen die etwa 70 Zuschauer auf dem Kunstrasen in Britz eine interessante und spannende erste Hälfte. Der erste Treffer der Partie ließ nicht lange auf sich warten. Nachdem sich Binerbay und Can aus guten Freistoßpositionen vergeblich versucht hatten war es Britz-Torjäger Jaster der den beiden Teamkameraden zeigte wie man einen Freistoß im Kasten unterbringt. Aus etwas mehr als 20m zielte Jaster an der Mauer vorbei auf die Torwartecke und überwand mit einem scharfen Schuss Keskin im Tor der Charlottenburger (17.). Nur drei Minuten später hätte die Elf von Trainer Rothe sogar noch erhöhen können. Doch Can vergab einen von Binerbay herausgeholten Foulelfmeter den Keskin zur Ecke abwehrte. Es war nun die beste Phase der Britzer in Durchgang 1 und gleich mehrfach hatte man die Möglichkeit die Führung weiter auszubauen (Can, Iraki, Schroeder). Während die Gäste kaum noch für Entlastung sorgen konnten, einzig ein Güzey-Freistoß sorgte für Gefahr, gelang beim SV Stern immer mehr im Spiel nach vorn und kurz vor der Halbzeit war es erneut Markus Jaster der zum 2:0-Pausenstand traf (42.). Über Stendels rechte Seite kam der Ball in die Tiefe zu Iraki, der vor dem Kasten die Übersicht behielt und quer auf den einschussbereiten Jaster ablegte. 

Das 2:0 zur Pause ging in Ordnung. Hellas-Nordwest wirkte engagiert und man konnte sehen, dass sich die Gäste einiges vorgenommen hatten. Die offensive Durchschlagskraft gegen eine von Schroeder gut organisierte Britzer Abwehrreihe fehlte allerdings und so blieb ein eigener Treffer aus. Nach anfänglichen Problemen besaßen die britzer Feld- und Chancenvorteile die letztlich auch im Ergebnis Ausdruck fanden.

Nach dem Seitenwechsel brachte Hellas-Trainer Tüten zwei frische Kräfte - unter anderem sich selbst - in die Partie. Doch die bessere Kabinen-Ansprache hatte offensichtlich Stern-Trainer Rothe getätigt denn die Britzer ließen von der ersten Minute an keinen Zweifel daran aufkommen, dass man hier als Sieger vom Platz gehen würde. Der Ball lief nun sicher durch die eigenen Reihen und die Zuschauer bekamen einige sehenswerte Kombinationen zu bestaunen und einige Torchancen zu sehen. Nach 54 Minuten und Jasters dritten Streich war die Partie entschieden. Abermals wurde der Angreifer, der in vier Pokalspielen nun schon acht Tore erzielt hat, von seinen Mitspielern mustergültig in Szene gesetzt und musste nur noch den Fuß vor dem leeren Tor hinhalten. Die Spannung war nun raus aus dem Spiel und die Britzer dominierten die Partie fortan nach belieben. Bis auf eine kurze Phase des zweiten Durchgangs mit vielen Fehlern im Spielaufbau und einigen zu verspielten Ballaktionen kam für das Tor von Palubski kaum Gefahr auf. Die beiden besten Möglichkeit der Charlottenburger besaß der schnelle Bilgin als er im 1-gegen-1 an Palubski scheiterte (59.) und später den Ball im Sechzehner an die Latte lupfte (69.). Kurz zuvor hatte Geserich nach einem Eckball das Ergebnis auf 4:0 in die Höhe geschraubt (66.) ehe sein Trainer ihn vom Platz nahm. Insgesamt tätigten beide Trainer im Laufe des zweiten Durchgangs stolze 10 Auswechslungen, um den ein oder anderen Spieler für das kommende Ligaspiel zu schonen. Für den Schlusspunkt der Partie sorgte Iraki der nach einer Traumflanke des eingewechselten Gessler unbedrängt zum 5:0 einnetzen konnte (85.). 

Am Ende war es ein standesgemäßer Erfolg der Britzer gegen einen Gegner der zwar eine Halbzeit lang Paroli bieten konnte, nach der Pause aber nichts mehr zuzusetzen hatte. Für den Gastgeber ist der Einzug ins Halbfinale der größte Erfolg in der eigenen Pokal-Historie und sicher wünscht sich so mancher Britzer in der Runde der letzten Vier ein gute Los um dem Traum vom Finale ein wenig näher zu kommen.