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Spielbericht | 03.12.2017 | 00:00

Irres Acht-Tore-Remis gegen Bad Saarow

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Drei verschenkte Punkte, zwei verletzte Spieler und ein Hattrick von Toptorjäger P. Herrmann. Der Müllroser SV muss nach dem Acht-Tore- Remis gegen Bad Saarow Bilanz ziehen.

Es war der 13. Spieltag der laufenden Landesklassesaison. Diesmal zu Gast in Müllrose war der FSV Preußen Bad Saarow. Auf dem Papier eine klare Sache. Währenddessen der MSV im oberen Mittelfeld der Tabelle rangiert, findet sich der FSV auf einem Abstiegsplatz der Liga wieder. Dennoch sind die Preußen immer für eine Überraschung gut. Mit Rene Hoffmann haben sie einen gefährlichen und treffsicheren Stürmer in ihren Reihen. Vorweggenommen sollte Hoffmann dies auch an diesem Spieltag in Müllrose mehr als deutlich unter Beweis stellen. Das Spiel begann pünktlich um 13.00 Uhr. Der Platz war den Wetterumständen entsprechend aufgeweicht und rutschig. Beinahe mit dem Anpfiff fiel der erste Treffer der Partie. Paul Herrmann konnte den Ball aus 8 Metern jedoch nicht im gegnerischen Tor unterbringen. Das Spiel nahm also doch eher gemütlich Fahrt auf. Die schwierigen Platzverhältnisse bereiteten den Akteuren so ihre Probleme. Alles in allem war der MSV aber das bessere Team der Anfangsphase. Überraschend war dann aber, dass Bad Saarow den ersten Treffer der Partie erzielte. Nach einer Ecke stand Rene Hoffmann komplett frei und köpfte dann Ball zum 0:1 ein (15‘). Müllrose musste antworten. Mit mehr Spielanteilen war es dann auch verdient, dass Herrmann seinen zweiten Anlauf nutzen konnte. Nach Zuspiel von Koch hatte der Mittelstürmer wenige Probleme seinen Gegenspieler abzuschütteln und den Ball im Tor unterzubringen. Neuer Spielstand 1:1 (21‘). Das Spiel plänkelte so vor sich hin. Wirklich gefährlich war aber keines der beiden Teams. Von Minute zu Minute steigerte sich jedoch die Härte der Partie. Immer mehr Fouls prägten das Geschehen. Deutlich rabiater gingen die Gäste aus Bad Saarow zur Sache. So lange bis dann der erste Akteur verletzt das Spielfeld verlassen musste. Christopher Krüger kam nach einem harten Foulspiel nicht mehr auf die Beine und musste die Partie in der 35. Minute abbrechen. Nachdem es zunächst nach einer starken Knieverletzung aussah, gab Krüger aber wenige Stunden nach Spiel Entwarnung. Müllrose nach diesem Foul etwas verunsichert. Wie aus dem Nichts dann die Führung der Gäste. Aus einer klaren Situation heraus nutzte Hoffmann einen groben Schnitzer von Gräber und schob den Ball zur 1:2 Führung ein. Doppelpack für Rene Hoffmann. Abermals waren die Hausherren im Zugzwang. Lange musste man nicht warten. Nach Zusammenspiel mit Marc Beckmann zog Paul Herrmann mit seinem direkten Rivalen an diesem Tag gleich und erzielte den 2:2 Ausgleichtreffer (46‘). Mit einem Remis ging es die Halbzeit.

Die zweite Hälfte begann ähnlich wie der erste Durchgang. Beide Mannschaften belagerten sich größtenteils im Mittelfeld. Viele Fouls machten einen Spielfluss nahezu unmöglich. Am längeren Hebel saßen dann wieder die Gäste. In der 67. Spielminute war es wieder Rene Hoffmann der den Ball im Tor unterbrachte. Für Hoffmann war es der dritte Treffer in dieser Partie. Neuer Spielstand 2:3. Nur vier Minuten später der nächste Schock für die Hausherren. Nach einem Zusammenprall mit seinem Gegenspieler blieb Gräber mit starken Schmerzen am Boden liegen. Der Defensivspieler musste mit der Trage vom Platz gebracht werden und wurde dann mit dem RTW ins Krankenhaus gefahren. Müllrose also mit dem nächsten Wechsel. Für Gräber neu auf dem Feld war Ü35-Stürmer Thomas Gast. Das Spiel wurde nun noch hitziger. Müllroser war im Zugzwang um hier wenigstens einen Punkt zu retten. Bis zur 86. Spielminute musste man warten bis Paul Herrmann ebenfalls seinen dritten Treffer erzielen konnte. Neuer Spielstand kurz vor Ende 3:3. Dann das unmögliche. Nach einem Abpraller fasst sich Marc Beckmann ein Herz und knallt den Ball mit der Innenseite aus 18 Metern ins Tor. Müllrose führte nun in der 90. Spielminute mit 4:3 und hatte das Spiel gedreht. Denkste! Bad Saarow lief weiter an. Man wollte die lange Nachspielzeit nutzen. In den letzten Minuten der Partie sah es jedoch danach aus als wäre alle Mühe umsonst. Müllrose klärte den Ball. Doch Saarow-Keeper Zinke passte auf. Der weit aufgerückte Torhüter konnte den Ball an der Mittellinie abfangen, lief gute 15 Meter mit dem Ball am Fuß und spielte diesen auf die linke Außenseite. Der Ball ging von dort in die Mitte des Strafraumes wo, wie sollte es anders sein, Rene Hoffmann wartete um den Fuß ranzuhalten. 4:4! Ein verrücktes Spiel. Quasi mit dem Abpfiff glichen die Gäste aus. Für den MSV eine gefühlte Niederlage. Schließlich hatte man das Spiel schon gewonnen.

Sport frei.

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