19.10.2010, 08:48 Uhr | FUSSBALL.DE
Zwar muss der FC Bayern heute in der Champions League noch gegen den rumänischen Klub CFR Cluj (ab 20.30 Uhr im FUSSBALL.DE Live-Ticker) antreten, doch der Nord-Süd-Klassiker in der Bundesliga wirft bereits jetzt seine Schatten voraus. Am Freitagabend ist der deutsche Rekordmeister zu Gast beim Hamburger SV. Und geht es nach den HSV-Fans, dann soll am liebsten Ruud van Nistelrooy die Nordlichter zum Sieg ballern. Ausgerechnet der niederländische Goalgetter. Der "Bild" verriet der 34-Jährige jetzt, dass er vor einigen Jahren schon so gut wie sicher beim FC Bayern angeheut hatte.
"2006, nach der WM, waren wir bei den Verhandlungen über einen Wechsel sehr weit", sagte der Mittelstürmer. Doch im letzten Moment flatterte ein Angebot herein, dass der 67-fache niederländische Nationalspieler nicht ablehnen konnte. Van Nistelrooy: "Wenn Real Madrid nicht gekommen wäre, wäre ich nach München gegangen."
Der Torjäger, der in dieser Bundesliga-Saison bereits vier Treffer für den HSV erzielen konnte, gab jetzt zu, dass die Verhandlungen mit dem FC Bayern bereits so weit fortgeschritten waren, dass ein Ausstieg kaum noch möglich gewesen sei. "Ich habe damals persönlich bei Uli Hoeneß angerufen, mich entschuldigt und gesagt: Ich weiß, wir sind so weit, aber ich muss zu Real."
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Trotz des schlechten Gewissens will Nistelrooy im bevorstehenden Duell unbedingt gegen die Bayern einen Treffer erzielen. Entsprechend heiß ist er auf das Duell mit dem amtierenden Meister. "Sie sind eine Institution. Auf dem Level gibt es in Europa acht, neun Vereine. Es ist immer schön, gegen sie zu spielen", sagte Nistelrooy.
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Ob er auch in der kommenden Saison mit dem Hamburger SV gegen die Bayern antreten wird, ließ er noch offen. Sein aktueller Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2011. "Im Februar oder März muss man eine Entscheidung treffen. Das ist für alle gut. Im Moment läuft es gut, ich fühle mich gut", sagte van Nistelrooy. "Ich will ein paar Monate schauen und dann die Situation noch mal bewerten. Das wichtigste ist, wie ich mich selbst fühle."
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Quelle: FUSSBALL.DE
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