03.02.2012, 07:46 Uhr
Mit langen Unterhosen auf der Bank: Felix Magath. (Foto: imago)
Es wird bundesweit eisig. Eigentlich keine gute Voraussetzung für Fußball, so wird die Frostwelle aus Sibirien für Spieler und Fans der Bundesligaklubs zum echten Problem. Für Felix Magath, den Trainer des VfL Wolfsburg, sind allerdings weder die erwarteten Temperaturen von bis zu minus 15 Grad noch der angekündigte eisige Wind ein Problem für seine Spieler. Der ohnehin als Schleifer bekannte Coach der Wölfe sorgt sich eher um das eigene Wohlbefinden.
"Ich werde bei diesen Minusgraden frieren und beneide die Spieler, die sich bewegen können", sagte Magath vor dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (Samstag ab 15.15 Uhr im Liveticker von FUSSBALL.DE). Wie seine Profis mit der starken Kälte umgehen, bleibt ihnen selbst überlassen: "Jeder Spieler muss es so machen, dass er bestmöglich Fußball spielen kann."
Der 58-Jährige kennt ein einfaches Rezept gegen die Kälte: Mehr laufen. "Ich kann mich nicht erinnern, dass ich als Spieler irgendwann gefroren hätte. Ich bin immer ganz gut zurechtgekommen. Obwohl es noch keine Rasenheizung gab und der Boden gefroren war", sagte Magath. "Gefroren habe ich höchstens mal auf dem Weg von der Kabine auf den Platz." Da er selbst nicht mehr auflaufen kann, wird er vorbeugen. "Ich trage eine lange Unterhose", sagte Magath. Sein Keeper Diego Benaglio wünscht sich dagegen sogar, dass es ihm gegen den Tabellendritten aus Mönchengladbach kalt sein wird: "Wenn ich gegen die Borussia friere, weil ich so wenig zu tun habe, dann bin ich der Erste, der das unterschreibt."
Gegen die Überraschungself der Saison darf sich der eigentlich ausgemusterte Angreifer Patrick Helmes Hoffnungen auf einen Einsatz machen. "Er macht einen guten Eindruck. Er zeigt in den Trainingsspielen mehr Einsatz, als es sonst der Fall war", sagte Magath über den Stürmer. Helmes war in der Hinrunden vom VfL-Coach aussortiert worden, ein Wechsel zu einem anderen Klub hatte sich in der Wintertransferperiode aber zerschlagen. "Ich bin froh. Der Trainer denkt sich etwas dabei, wenn er so etwas macht", sagte Helmes der "Wolfsburger Allgemeinen Zeitung" zu seiner Rehabilitierung.
Quelle: FUSSBALL.DE
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