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Werder muss kleinere Brötchen backen

05.11.2012, 21:35 Uhr | sid, dpa

Marko Arnautovic und Co. müssen zukünftig sparen. (Quelle: imago)

Marko Arnautovic und Co. müssen zukünftig sparen. (Quelle: imago)

Der sportliche Misserfolg kommt den Bundesligisten SV Werder Bremen teuer zu stehen. Die Werder Bremen GmbH & Co KG aA erwirtschaftete für das Geschäftsjahr 2011/2012 ein Rekord-Minus von 13,9 Millionen Euro. Der Umsatz sank dabei im Vergleich zur Vorsaison um 24,2 auf 95,6 Millionen Euro.

Das zweite Jahr ohne internationalen Wettbewerb hat in der Bilanz tiefe Spuren hinterlassen, nachdem Werder in der Vorsaison noch einen Gewinn von 8,2 Millionen ausgewiesen hatte. Das war der zweithöchste Gewinn der Vereinsgeschichte. "Das negative Ergebnis ist im Wesentlichen auf die fehlenden Erträge aus der UEFA Champions League zurückzuführen", sagte Klubchef Klaus Allofs in einer Pressemitteilung. "Unsere traditionell hohe Eigenkapitalausstattung ermöglicht es jedoch, den Fehlbetrag des abgelaufenen Geschäftsjahres aus eigenen Mitteln auszugleichen."

Gespart wird an den Gehältern

Das Eigenkapital besteht nach Werder-Angaben vor allem aus Gewinnrücklagen der Vorjahre und betrage zum Stichtag 24,4 Millionen Euro. Sparmaßnahmen hat der Verein bereits eingeleitet und vor allem das Budget für die Profigehälter gesenkt. "Ohne dass wir dabei die sportlichen Ziele aus den Augen verlieren müssen, wird damit für die laufende Saison ein verbessertes Ergebnis zu erwarten sein", sagte Allofs.

Neuer Sponsor kostet Werder ein Prozent der Mitglieder

Doch die Negativ-Schlagzeilen reißen nicht ab. Denn Werders umstrittener Sponsor Wiesenhof hat zu rund 340 Vereinsaustritten geführt. Das gab Klaus-Dieter Fischer, Präsident der Stammvereins, bei der Mitgliederversammlung in Bremen bekannt. Dies sei etwa ein Prozent der Mitglieder, erklärte Fischer.

Tierschützer und ein Teil der Werder-Fans hatten wegen der Zusammenarbeit für die kommenden zwei Jahre massiv Kritik geäußert. Dem Geflügelfabrikanten Wiesenhof wird von Tierschützern unter anderem Tierquälerei vorgeworfen.

Quelle: sid, dpa

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 (Quelle: abc)