08.03.2009, 12:26 Uhr
Die Mannschaft des TSV 1860 München freut sich über den 3:2-Führungstreffer. (Foto: dpa)Der FC Ingolstadt muss weiter auf den ersten Sieg in der Rückrunde warten. Trotz ansprechender Leistung unterlag die Elf von Thorsten Fink cleveren Gästen aus München mit 2:3 (2:3). Vor allem in Durchgang eins boten beide Teams den 11.000 Zuschauer im ausverkauften Tuja-Stadion eine sehr unterhaltsame Partie. Nach dem Wechsel verwaltete 1860 den Sieg nur noch, machte das aber im Laufe der Partie immer geschickter. In der Tabelle klettern die Löwen unter Neu-Trainer Uwe Wolf weiter nach oben, während Ingolstadt der erhoffte Befreiungsschlag misslang.
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Live-Ticker zum Nachlesen Ingolstadt - 1860 München
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Blitzstart für 1860
Die Löwen legten einen Blitzstart hin und gingen durch Benjamin Lauth schon nach 90 Sekunden in Führung. Es dauerte rund 25 Minuten bis sich die Hausherren von diesem Schock erholten. Antonio Rukavina half den Ingolstädtern mit einem unnötigen Foulspiel im eigenen Strafraum zurück ins Spiel. Den fälligen Strafstoß verwandelte Daniel Jungwirth sicher (28.). Es war das erste Heimtor im Jahr 2009 für den FCI und der erste Treffer nach zuvor 461 torlosen Minuten. In der letzten Viertelstunde vor der Pause entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Zunächst bracht Steffen Wohlfarth Ingolstadt nach schöner Einzelleistung in Führung (34.), doch die Gäste antworteten durch Markus Thorandts Kopfball nach Freistoß von Michael Schick postwendend (38.). Nur drei Minuten später köpfte Lars Bender eine Flanke von Benny Lauth zum 3:2 ins Tor. Kurz vor der Pause erreichte die Aufregung im Stadion dann ihren Höhepunkt. Wenczel trat Lauth rüde von hinten um, wurde aber von Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer nur mit Gelb verwarnt. Sehr zum Ärger von Uwe Wolf, der sich so lange beschwerte, bis ihn Kinhöfer auf die Tribüne schickte. Da sich auch FCI-Trainer Thorsten Fink noch mit dem Schiedsrichter anlegte, musste er die zweite Halbzeit ebenfalls von den Zuschauerrängen aus verfolgen.
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Keine Tore nach dem Wechsel
Ingolstadt kam mit viel Schwung aus der Kabine und hatte durch Schwarz, Rama und Lokvenc zwischen der 51. und 53. Minute gleich drei Hochkaräter zum Ausgleich. 1860 stand in dieser Phase tief in der eigenen Hälfte, schaffte es aber sich im Laufe des Spiels vom Druck der Gastgeber zu befreien. In den letzten Minuten wurde es dann noch einmal hektisch im Strafraum der Löwen, doch Michael Hofmann im Kasten fischte zahlreiche Flanken auf den langen Lokvenc immer wieder souverän aus der Luft.
Der 23. Spieltag: | ||||
FC St. Pauli | - | Hansa Rostock | 3:2 | |
TuS Koblenz | - | VfL Osnabrück | 3:0 | |
FSV Frankfurt | - | 1. FC Kaiserslautern | 1:0 | |
SC Freiburg | - | Alemannia Aachen | 2:1 | |
RW Ahlen | - | SV Wehen Wiesbaden | 1:0 | |
FC Ingolstadt | - | 1860 München | 2:3 | |
FSV Mainz 05 | - | FC Augsburg | 1:1 | |
Greuther Fürth | - | RW Oberhausen | 3:1 | |
MSV Duisburg | - | 1. FC Nürnberg | 2:2 |
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Fans sollen über weiteres Vorgehen entscheiden.
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