11.10.2009, 20:42 Uhr
Sorgte mit seinem Treffer für die WM-Qualifikation: Didier Drogba (Foto: imago)Dank Didier Drogba hat sich die Fußball-Nationalmannschaft der Elfenbeinküste zum zweiten Mal nach 2006 für die Endrunde einer Weltmeisterschaft qualifiziert. Der Stürmerstar des FC Chelsea traf am Samstag zwei Minuten nach seiner Einwechslung zum 1:1 in Malawi und sicherte seinem Team damit den zur WM-Teilnahme in Südafrika noch erforderlichen Punkt.
Tunesien verpasste hingegen am Sonntag die vorzeitige Qualifikation. Isaam Jemaa erzielte bereits in der ersten Minute das 1:0 (1:0) gegen Kenia, doch Konkurrent Nigeria erhielt sich mit dem glücklichen 1:0 (0:0) gegen Mosambik durch das späte Tor von Victor Obinna (90. + 3.) alle Chancen auf den Gruppensieg. Die Entscheidung fällt erst am letzten Spieltag am 14. November im Fernduell zwischen Tunesien (11 Punkte) und Nigeria (9).
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Elfenbeinküste ist nicht mehr vom ersten Tabellenplatz zu verdrängen
"Ich bin sehr glücklich, dass die Elfenbeinküste wieder zur WM fährt", sagte Drogba, der das Führungstor der Gastgeber durch Jacob Ngwira (64.) ausglich. Mit dem Punktgewinn beim Schlusslicht der Afrika-Gruppe E sind die Ivorer am letzten Spieltag nicht mehr vom ersten Tabellenplatz zu verdrängen.
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Kamerun mit besten Chancen auf die WM-Teilnahme
In der Gruppe A der Afrika-Zone hat weiter Kamerun die besten Chancen auf die WM-Teilnahme. Das Team um Stürmerstar Samuel Eto'o gewann gegen Togo klar mit 3:0 und führt mit zehn Punkten die Tabelle vor Gabun (9 Punkte) an, das Marokko mit 3:1 bezwang. Für Kamerun erzielten Geremi (32.), Jean Makoun (47.) und Achille Emana (52.) die Tore. Am Mittwoch können die "unbezähmbaren Löwen" mit einem Sieg beim Gruppenletzten Marokko das WM-Ticket lösen.
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Afrika-Meister punktgleich mit Algerien
Ägypten erhielt sich in der Gruppe C mit einem 1:0-Sieg in Sambia die Chance auf Platz eins. Hosny Abd Rabo erzielte in der 68. Minute das entscheidende Tor für den Afrika-Meister, der mit zehn Zählern zum Ersten Algerien aufschloss. Der Tabellenführer hatte am Sonntagabend mit einem Erfolg gegen Ruanda die Chance, den alten Abstand wieder herzustellen. In der letzten Runde kommt es zum Spitzenspiel zwischen Ägypten und Algerien.
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dpa
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