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Wolfsburg kassiert die nächste Pleite

20.10.2012, 19:36 Uhr | sid

Wolfsburgs Vieirinha (re.) wirft sich in eine Flanke von Freiburgs Oliver Sorg. (Quelle: dpa)

Wolfsburgs Vieirinha (re.) wirft sich in eine Flanke von Freiburgs Oliver Sorg. (Quelle: dpa)

Felix Magaths VfL Wolfsburg befindet sich in der Bundesliga weiter im freien Fall. Der Meister von 2009 verlor das Duell gegen den SC Freiburg verdient mit 0:2 (0:1). Nach der bereits dritten Heimniederlage ist der selbst ernannte Champions-League-Aspirant nun Tabellenletzter.

Vor 25.080 zum Großteil entsetzten VfL-Fans erzielten Daniel Caligiuri (40. Minute) per Foulelfmeter und Julian Schuster (84.) im 450. Bundesligaspiel für den Sportclub die Freiburger Tore.

Diego muss auf die Bank

Wolfsburgs einstiger Meistercoach Magath, der zuvor "Ohne Wenn und Aber" einen Sieg verlangt hatte, wurde bereits vor dem Spiel ausgepfiffen. Während der vor allem von seinem Team kläglichen Partie musste sich der 59-Jährige dann "Magath-raus"-Rufe und Forderungen nach Amateurtrainer Lorenz-Günther Köstner gefallen lassen.

Im Kampf gegen die sportliche Krise hatte Magath wieder einmal sein Team kräftig umgekrempelt und erstmals von Beginn an auf zwei Spitzen gesetzt. Offensiv blieb sein Team gegen biedere Badener indes einiges schuldig. Der erst vor der Saison begnadigte und zum Offensiv-Fixpunkt ausgerufene Diego musste erstmals in dieser Saison auf die Bank und musste 90 Minuten lang zusehen. In Josué und Marcel Schäfer flogen weitere Führungsspieler aus der ersten Elf. Dafür durfte etwa der im Januar verpflichtete Ferhan Hasani in seinem zweiten Bundesligaspiel zum ersten Mal von Beginn an ran.

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Abstimmungsprobleme bei den Wölfen

Die personellen und taktischen Umstellungen blieben ohne Wirkung. Die verunsicherten Wolfsburger Profis offenbarten teils eklatante Abstimmungsprobleme und erhebliche Mängel in der Defensive. Lediglich VfL-Keeper Diego Benaglio und die Torlatte verhinderten ein ums andere Mal eine mögliche höhere Niederlage. Schon in der 19. Minute lief SC-Mittelfeldspieler Jonathan Schmid allein auf Benaglio zu, der die bis dahin beste Chance des Spiels souverän klärte.

Als Wolfsburg auch danach kaum Zugriff aufs Spiel fand, kamen erstmals während des Spiels Pfiffe auf. Richtig ungemütlich wurde es vor der Pause, nachdem Freiburgs Caligiuri wie schon im vorherigen Bundesligaspiel gegen Nürnberg wieder per Foulelfmeter erfolgreich war. Der zuvor von Magath arg kritisierte Naldo hatte Erik Jendrisek ungeschickt gefoult. Mit einem Pfeifkonzert und in aufgeheizter Stimmung wurden die Wolfsburger in die Kabine verabschiedet.


"Magath raus"-Rufe schallen durch das Stadion

Trotz des unglücklichen Auftritts ließ Magath sein Team zunächst unverändert. Die verunsicherten Gastgeber mühten sich indes weiter vergebens. Benaglio bewahrte sein Team etwa erneut gegen Caligiuri kurz nach Wiederanpfiff vor dem 0:2. Erste "Magath-raus"-Rufe von der Haupttribüne waren die Folge. Als Freiburgs Schmid (62.) und Caligiuri (64.) jeweils nur die Latte trafen, waren die folgenden "Wir haben die Schnauze voll"-Krakeeler noch lauter. Angesichts der Freiburger Entscheidung nach Schusters Kontertor gut fünf Minuten vor dem Ende flüchteten sich die Wolfsburger Anhänger in Galgenhumor, sangen vom "Europapokal" und dem "deutschen Meister VfL".


8. Spieltag

TSG 1899 Hoffenheim

-

SpVgg Greuther Fürth

3:3

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Borussia Dortmund

-

FC Schalke 04

1:2

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Bayer Leverkusen

-

1. FSV Mainz 05

2:2

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VfL Wolfsburg

-

SC Freiburg

0:2

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Eintracht Frankfurt

-

Hannover 96

3:1

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Fortuna Düsseldorf

-

FC Bayern München

0:5

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SV Werder Bremen

-

Borussia Mönchengladbach

4:0

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1. FC Nürnberg

-

FC Augsburg

0:0

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Hamburger SV

-

VfB Stuttgart

0:1

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Quelle: sid

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