17.02.2012, 10:05 Uhr
Torschütze oder Torverhinderer? Bayerns Neuzugang Shaqiri. (Quelle: imago)
Lehrt Bayerns Neuverpflichtung Xherdan Shaqiri nicht nur die gegnerischen, sondern auch die Münchner Außenverteidiger um Lahm, Rafinha und Boateng das Fürchten? Geht es nach dem ehemaligen BVB-Stümer und Noch-Teamkollege beim FC Basel, Alexander Frei, sollte Mittelfeldspieler Shaqiri beim Rekordmeister in der Abwehr spielen.
"Er hört das nicht gerne, aber ich sage ihm immer: Auf dem rechten Flügel wirst du eine gute Karriere machen. Entscheidest du dich aber dafür, linker Verteidiger zu spielen, wird dir eine Weltkarriere gelingen", sagt Frei dem "kicker".
Der Allrounder fühlt sich nach eigenen Angaben auf der Zehnerposition am wohlsten, kann aber auch als Flügelstürmer links wie rechts agieren. Dort ist er auch beim Rekordmeister eingeplant. Ein Einsatz in der Defensive ist eigentlich ausgeschlossen - zumindest hinten links. Denn da ist Philipp Lahm der unumstrittene Platzhirsch. Doch was ist hinten rechts? Dort haben in dieser Saison bislang weder Rafinha noch Jerome Boateng überzeugen können.
Viel Lob bekommt Shaqiri aber vor allem wegen seiner Offensivqualitäten. "Er ist ein Top-Shot in Europa", schwärmt Kollege Marco Streller, ebenfalls ehemaliger Bundesliga-Profi. "Er spielt sehr spektakulär, macht schöne Tore. Er ist eine Attraktion. Und er hat das Potenzial für die Bayern", sagt Streller dem "kicker". Bleibt also abzuwarten, ob sich Trainer Jupp Heynckes den Rat von Frei durch den Kopf gehen lässt oder den quirligen Neuzugang doch wie erwartet offensiv spielen lässt.
Quelle: FUSSBALL.DE
Fans sollen über weiteres Vorgehen entscheiden.
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