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Buchtipp |02.06.2021|12:00

Amateurkicker schreibt über Fußball-Anekdoten

Hat eine ganze Menge zu erzählen: Gerrit Lenssen vom Bezirksligisten SSV Grefrath.[Foto: privat]

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"Himmel – Hölle – Fußball" heißt das unterhaltsame Buch von Gerrit Lenssen, Bezirksligaspieler beim SSV Grefrath. Die Spielpause hat der 25-Jährige genutzt, um sein Buchprojekt zu vollenden. Es handelt von schrägen Typen auf den Dorfsportplätzen, turbulente Auswärtsfahrten mit dem VfL Bochum und großen Momenten mit der Hobbytruppe. Und Lenssen plant schon eine Fortsetzung, wie er uns im Gespräch erzählt.

FUSSBALL.DE: Herr Lenssen, Sie nehmen in Ihrem Buch viele Mitspieler auf die Schippe. Hat Ihnen deswegen schon jemand die Freundschaft gekündigt?

Gerrit Lenssen: (lacht) Ne, das ist noch nicht passiert. Die meisten verstehen schon Spaß. Gerade die Mitspieler aus der Hobbytruppe "Die Zehner" wissen, dass ihre Stärken nicht unbedingt auf dem Fußballplatz liegen. Da hat sich keiner beschwert. Die Jungs aus der Hobbytruppe tauchen auch alle mit Klarnamen im Buch auf. Für manche Typen habe ich mir ein Pseudonym ausgedacht.

Wo haben Sie denn den echten Namen weggelassen?

"Ich spiele tatsächlich mit dem Gedanken, noch mal was zu veröffentlichen. An Themen mangelt es nicht"

Lenssen: In einem Kapitel beschreibe ich unseren Grefrather Dorfmanager. Dem habe ich einen anderen Vornamen verpasst. Wer sich mit dem Fußball am Niederrhein auskennt, weiß natürlich, wer gemeint ist. Außer dem Namen stimmt ja auch alles. Dass er als Stadionsprecher beim 1:0 in der 75. Minute von der 89. Minute spricht, um den Schiedsrichter zu verunsichern, kam schon mal vor. Unser Dorfmanager wird sich in der Figur wiedererkannt haben. Krumm genommen hat er mir die Beschreibung nicht. Ich habe ihn kürzlich beim Spaziergang getroffen und er hat wie gewohnt freundlich gegrüßt.

Was haben Sie sonst als Rückmeldung erhalten?

Lenssen: Ich bin schon in der Stadt von fremden Leuten angesprochen worden. Die hatten mitbekommen, dass ich Geschichten aus der Sicht eines Amateurspielers und Fußballfans aufgeschrieben habe. Den lobenden Worten nach zu urteilen, hat das Buch ihnen wohl gefallen.

Welches der 32 Kapitel gefällt Ihnen am besten?

Lenssen: Da fällt mir sofort die "Reise des Schreckens" ein. 2014 war ich mit dem VfL Bochum auf Auswärtstour. Es ging zum FC Ingolstadt. Die Partie verlief für mich als Bochum-Fan mal wieder enttäuschend – mit einer 0:3-Niederlage. Doch danach wurde es noch schlimmer: Es kam zu Zugausfällen, Begegnungen mit feiernden Schalke-Fans und einer Endstation in einem Kaff. Dann musste ich noch 42 Euro für ein Taxi zahlen – viel Geld für einen Schüler. Es war ein frustrierender Tag, über den ich heute aber lachen kann.

Gibt es Geschichten, die es nicht ins Buch geschafft haben?

Lenssen: Klar, im Nachhinein habe ich mich geärgert, dass ich nichts von meinem ersten Training bei den Senioren geschrieben habe. Das war nämlich kurios. Ich hatte mich mit einem Kumpel schon auf die Party zum Tanz in den Mai vorbereitet – inklusive ein paar Bier. Wir wollten noch kurz beim A-Jugend-Training vorbeischauen. Und auf einmal standen wir bei den Senioren auf dem Platz. Mehr möchte ich aber noch nicht verraten.

Klingt so, als hätten Sie noch Material für ein weiteres Buch?

Lenssen: Ich spiele tatsächlich mit dem Gedanken, noch mal was zu veröffentlichen. An Themen mangelt es nicht. Die Geschichte unseres Dorfmanagers ist noch nicht auserzählt. Auch zu unserem wandelnden Amateurfußballlexikon, der alles über die Spieler aus der Region weiß, gibt es noch unveröffentlichte Anekdoten. Und ich habe in meinem Kopf neue Themen, die erzählenswert sind.

Was fällt Ihnen da ein?

Lenssen: In unserer Region gibt es Klubs, die in der Kreisliga oder Bezirksliga auf einmal auf professionell machen. Die laden etwa nach dem Spiel zur Pressekonferenz ein und setzen auf eine datenbasierte Analyse. Solche Themen lassen sich sehr gut mit etwas Humor beschreiben. Und wenn wir bald wieder spielen dürfen, gibt es auch wieder neue Geschichten für ein zweites Buch.

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