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Finaltag |30.05.2021|15:00

Björn Mehnert: "Pokalsieg ist die Krönung"

Coacht seine Mannschaft zum Gewinn des Niederrheinpokals: WSV-Trainer Björn Mehnert.[Foto: imago / Revierfoto]

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Als Ex-Profi Björn Mehnert (44) Anfang Dezember 2020 als Cheftrainer zum Wuppertaler SV zurückkehrte, schwebte der Traditionsklub in der Regionalliga West in höchster Abstiegsgefahr. Jetzt gehört der WSV zu den stärksten Teams der Rückrunde und darf im August als Gewinner des Niederrheinpokals im DFB-Pokal starten. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Mehnert über die Wende und Peter Neururer.

FUSSBALL.DE: Der Traditionsverein Wuppertaler SV ist nach mehr als 13 Jahren Abstinenz zurück im DFB-Pokal. Welche Bedeutung hat der Gewinn des Niederrheinpokals für den Verein und sein Umfeld, Herr Mehnert?

Björn Mehnert: Für den Verein, die Stadt und vor allem für die WSV-Fans ist der erste Titel seit 2007 sehr wichtig, weil wir damit eine riesige Euphorie entfacht haben.

Wie haben die Anhänger auf den 2:1-Endspielsieg gegen den Ligakonkurrenten SV Straelen am "Finaltag der Amateure" in Duisburg reagiert?

"Durch den Pokalsieg konnten wir in dieser insgesamt so trostlosen Zeit ein wenig Freude an die treuen WSV-Fans zurückgeben"

Mehnert: Leider konnten wir coronabedingt nicht mit den WSV-Fans feiern. Aber bei unserer Rückkehr nach Wuppertal standen ungefähr 200 Anhänger vor dem Stadion Spalier und spendeten Beifall. Wir haben uns mit dem nötigen Abstand für den Support bedankt, haben uns in die WSV-Katakomben zurückgezogen und die Jungs haben sich ein, zwei Bierchen verdient. (lacht) Durch den Pokalsieg konnten wir in dieser insgesamt so trostlosen Zeit ein wenig Freude an die treuen WSV-Fans zurückgeben.

Was hat für den Pokalsieg letztlich den Ausschlag gegeben?

Mehnert: Ich glaube, dass wir offensiver gedacht haben als der Gegner und deshalb auch verdient 2:0 in Führung gegangen sind. Danach sind wir etwas passiv geworden, haben Straelen dadurch zurück ins Spiel gebracht. Die Jungs haben den Vorsprung jedoch ins Ziel gerettet und unter dem Strich eine starke Leistung gezeigt.

Nach Straelens Anschlusstreffer wurde es äußerst spannend. Mal ehrlich: Wie sehr haben Sie dem Schlusspfiff in der Duisburger Arena entgegengefiebert?

Mehnert: Ich war überzeugt, dass wir die Partie gewinnen werden, hatte immer ein gutes Gefühl. Ich bin mir sicher, dass wir auch bei einem weiteren Gegentor den Pokalsieg gezogen hätten, weil nicht nur die elf Spieler auf dem Platz, sondern der gesamte WSV-Kader auf den Titelgewinn fokussiert war.

Für Sie ist die Teilnahme im DFB-Pokal als Trainer auch eine Premiere. Haben Sie einen Wunschgegner für die erste Hauptrunde?

Mehnert: Jetzt genießen wir erst einmal den Erfolg im Niederrheinpokal. Danach am nächsten Samstag noch unser abschließendes Ligaspiel gegen Tabellenführer Borussia Dortmund II. Noch haben wir keinen Gedanken an die Pokalauslosung verschwendet. 

Würden Sie denn grundsätzlich lieber gegen Ihren Ex-Klub Borussia Dortmund oder - wie beim jüngsten WSV-Auftritt im DFB-Pokal im Januar 2008 - gegen den FC Bayern München antreten?

Mehnert: Vielleicht können wir beide Klubs nacheinander abarbeiten. (lacht)

Sie sind seit Anfang Dezember beim WSV tätig. Damals drohte dem Team der Abstieg. Jetzt stehen der vierte Platz in der Rückrundentabelle und der Pokalsieg zu Buche. Was kann das für die kommende Spielzeit bedeuten?

Mehnert: Wir haben in der Meisterschaft eine überragende Rückserie gespielt und diese jetzt noch mit dem Pokalerfolg gekrönt. Wenn mir das jemand bei meinem Amtsantritt gesagt hätte, ich hätte es nicht geglaubt. Ich war vielmehr davon ausgegangen, dass wir bis zum Ende um den Klassenverbleib kämpfen. Für die Stadt und unsere Fans bedeutet es unheimlich viel, wieder bundesweit im DFB-Pokal vertreten zu sein dürfen. Was die kommende Saison angeht, müssen wir sehen, wie sich letztlich der Kader zusammensetzt und welche Möglichkeiten wir haben. Sportlich sind wir mit dem Pokalsieg in Vorleistung getreten, darauf können wir aufbauen. Gemeinsam wollen wir weiter nach vorne kommen. 

Seit wenigen Tagen ist der langjährige Bundesligatrainer Peter Neururer als Vorstandsmitglied für den Wuppertaler SV tätig. Wieviel können Sie von ihm lernen und wie läuft die Zusammenarbeit?

Mehnert: Wir pflegen mit allen Beteiligten einen sehr konstruktiven Austausch. Jeder hat seinen Aufgabenbereich, in dem er seine Stärken einbringen kann. Peter ist für den WSV ohne Zweifel ein großer Gewinn, kennt sich mir seiner riesigen Erfahrung nicht nur im sportlichen Bereich bestens aus, sondern hilft dem Klub auch in den Bereichen Marketing und Kommunikation. Jedes Treffen mit ihm erweitert meinen Erfahrungsschatz.

Die Teilnahme am DFB-Pokal spült auch einen sechsstelligen Betrag in die WSV-Kassen. Wie hilfreich ist das für die anstehende Kaderplanung?

Mehnert: Wir müssen abwarten, inwieweit zusätzliches Geld in die Kaderplanung investiert werden kann. Generell glaube ich, dass nicht nur die Finanzspritze, sondern vor allem die bundesweite und mediale Präsenz durch den DFB-Pokal dem Wuppertaler SV helfen wird. Die Mannschaft hat in dieser Hinsicht einen riesigen Schritt in die richtige Richtung gemacht.

Sie haben erst kürzlich Ihren Vertrag verlängert, sind beruflich aber auch noch für ein Kreditinstitut tätig. Wie sehen Ihre Pläne aus?

Mehnert: Ich gehe nebenbei noch meinem Job bei der Bank nach, bekomme beide Aufgaben sehr gut unter einen Hut. Ich bin aber total auf den WSV fokussiert.

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