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Magazin | 13.02.2026 | 15:00

Ex-Profi Manfred Starke in der Oberliga: "Ehrgeiz ist genauso groß"

Manfred Starke: "Das ist für mich der optimale Ort, um den Sport weiterhin als Hobby auszuüben. Ich bin viel zu gerne Fußballer, um komplett aufzuhören."[Foto: Achim Freund]

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Nach Stationen beim FC Hansa Rostock, FC Carl Zeiss Jena, dem 1. FC Kaiserslautern oder auch dem TSV 1860 München hat Manfred Starke das Kapitel nach seiner Profikarriere aufgeschlagen. Der 262-malige Drittligaspieler läuft seit dieser Saison in der NOFV-Oberliga Süd für den FC Einheit Rudolstadt auf.

"Das ist für mich der optimale Ort, um den Sport weiterhin als Hobby auszuüben. Ich bin viel zu gerne Fußballer, um komplett aufzuhören", sagt der 34-Jährige im Gespräch mit FUSSBALL.DE. In Rudolstadt, rund 40 Kilometer südwestlich von Jena gelegen, spielt Starke erneut mit seinen ehemaligen FC Carl Zeiss-Teamkollegen Maximilian Schlegel und Tim Rühling zusammen. "Über die beiden kam auch irgendwann das Thema auf, ob ich mir nicht einen Wechsel zum FC Einheit vorstellen kann."

Entscheidung mit der Familie

In der abgelaufenen Saison war der frühere Profi nach seiner Station beim TSV 1860 München knapp ein Jahr ohne Verein. "Es gab die eine oder andere Anfrage. Mit meiner Familie hatten wir aber die Entscheidung getroffen, in die Nähe von Erfurt, der Heimat meiner Frau, zurückzukehren. Sie war zu diesem Zeitpunkt mit unserem zweiten Kind schwanger. Und der Schritt weg aus dem Profifußball wäre sowieso irgendwann gekommen."

So nutzte der Mittelfeldspieler die Zeit nicht nur, um den Umzug von Bayern nach Thüringen zu bewältigen. Der gebürtige Namibier machte auch eine Umschulung im Finanzbereich und arbeitet nun bei einem Unternehmen, das sich auf die Beratung von Sportlern spezialisiert hat. "So habe ich beruflich auch weiterhin die Verbindung zum Fußball", berichtet Manfred Starke.

Auf seine aktive Profilaufbahn schaut Starke positiv zurück. "Ich kann sagen, dass ich eine solide Karriere und viel Spaß hatte. Ich kann nur jedem meiner Freunde empfehlen: Spielt, so lange ihr könnt", betont er. "Ich hatte viele coole Stationen bei Traditionsvereinen mit tollen Fans und durfte viele schöne Orte in Deutschland kennenlernen. Ich habe im Norden beim VfB Oldenburg, aber auch sehr südlich für den TSV 1860 München gespielt. In Jena hatte ich eine brutal erfolgreiche Zeit. Nach dem Aufstieg in die 3. Liga konnten wir - jeweils durch Endspurts - zweimal auch den Klassenverbleib schaffen."

Im Alter von 13 Jahren alleine nach Deutschland

Seine Anfänge im Fußball sind dabei außergewöhnlich: Vor mehr als 100 Jahren war die Familie von Manfred Starke nach Namibia ausgewandert, so dass auch der 34-Jährige in der Hauptstadt Windhoek geboren wurde. Heinz Werner, ehemaliger Co-Trainer der DDR-Nationalmannschaft, entdeckte den damals 13-Jährigen und vermittelte ihn nach Deutschland ins Internat des FC Hansa Rostock.

"Das war sehr prägend. Ich habe früh gelernt, selbstständig zu sein. Ich habe mich im Internat aber gut aufgehoben gefühlt." Manfreds Eltern leben auch heute noch in Namibia. "Durch die Enkelkinder kommen sie inzwischen häufiger nach Deutschland zu Besuch. Wir versuchen außerdem, alle zwei Jahre nach Namibia zu reisen." Zwei Jahre nach Manfred Starke trat 2006 auch seine jüngere Schwester Sandra den Schritt nach Europa an. Die 32-Jährige ist inzwischen nicht nur Kapitänin bei Frauen-Bundesligist RB Leipzig. In ihrer Vita stehen auch sechs Länderspiele für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft.

"Ich bin brutal stolz auf sie. Sandra hat auf ihrem Weg einige Hürden, wie zum Beispiel ihre Diabetes-Erkrankung, sehr gut gemeistert", sagt Manfred Starke anerkennend. "Seitdem ich nun bei Einheit Rudolstadt bin, ist es nun auch leichter, Spiele von ihr live zu verfolgen. Uns hatten oftmals viele Kilometer voneinander getrennt. Jetzt ist es nach Leipzig nur eine Stunde. Und einmal in der Saison steht ja auch das Auswärtsspiel in Jena auf dem Programm."

Afrika Cup-Teilnahme mit Namibia

Sandra ist dabei nicht die einzige Nationalspielerin in der Familie. Manfred stand in insgesamt sieben Länderspielen für das Nationalteam von Namibia auf dem Spielfeld. Dabei nahm er auch am Afrika Cup 2019 in Ägypten teil. Auch wenn für Starke und seine Teamkollegen das Turnier bereits nach der anspruchsvollen Gruppenphase mit Gegnern wie Marokko (0:1), Südafrika (0:1) und der Elfenbeinküste (1:4) vorbei war, war die Teilnahme "eine absolut außergewöhnliche Erfahrung. Das Trainingslager in Dubai bei 40 Grad werde ich so schnell nicht vergessen".

"Auf dem Feld zu stehen, fühlt sich aber nicht anders an. Ich muss den Jungs den Fußball nicht erklären, das Niveau in der Oberliga ist sehr ansprechend."

Statt auf der großen Bühne nun in der fünfthöchsten Spielklasse am Ball zu sein, war für Manfred Starke keine große Umgewöhnung. "Bei organisatorischen Dingen - wie zum Beispiel bei Auswärtsfahrten oder bei der Trainingskleidung - ist man nun ganz anders eingebunden. Auf dem Feld zu stehen, fühlt sich aber nicht anders an. Ich muss den Jungs den Fußball nicht erklären, das Niveau in der Oberliga ist sehr ansprechend. Und der Ehrgeiz, Spiele zu gewinnen, ist genauso groß wie im Profibereich."

Vor dem Start der Restrunde stehen für den FC Einheit Rudolstadt 21 Punkte sowie Rang sechs zu Buche. Durch einige Nachholpartien kann es noch zu leichten Verschiebungen in der Tabelle kommen. "Wir wollen so schnell wie möglich das Ziel Klassenverbleib perfekt machen", erklärt Starke. "Durch unseren Willen und auch unsere fußballerische Qualität sind wir eklig zu bespielen. Ich will mit meiner Erfahrung dabei helfen, dass das von Woche zu Woche der Fall ist."

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