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WM in 6. Liga|14.06.2021|13:00

Großkreutz in Bövinghausen: "Gute Kicker"

Weltmeister Kevin Großkreutz: "Ich bin sehr froh, dass wir in Bövinghausen mit dem Training begonnen haben."[Foto: Heiko Buschmann]

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Er ist als erster auf dem Platz, 45 Minuten vor dem Trainingsbeginn. Als die Mitspieler so nach und nach eintrudeln, hat er schon längst den Ball an den Füßen. Keine Frage, dieser Mann ist heiß, schließlich hat auch er über sieben Monate darauf warten müssen, endlich mit den Kumpels zusammen kicken zu können. Sein Name ist: Kevin Großkreutz. Der Weltmeister von 2014, Doublesieger mit Borussia Dortmund, unter anderem 186 Einsätze in der Bundesliga, 29 in der Champions League und sechs für die deutsche Nationalmannschaft auf dem Konto, spielt jetzt für den TuS 04 Bövinghausen.

Statt Bayern München, Real Madrid und Schalke 04 heißen die Gegner in der Westfalenliga ab August nun Wacker Obercastrop , BSV Schüren , Hagen 11 und Concordia Wiemelhausen . Für den 33-jährigen Dortmunder Jungen ist das kein Problem, er weiß nicht nur, wo er herkommt, sondern hat sich schon immer zu seinen Wurzeln im Amateurfußball – und als Fan auf der Dortmunder Südtribüne – bekannt. Im Interview mit  FUSSBALL.DE  erzählt "Fisch", was ihn zum Wechsel in die sechste Klasse, wo er mit Ex-Galatasaray-Star Baris Özbek im Mittelpunkt des Interesses stehen wird, bewogen hat.

FUSSBALL.DE: Kevin Großkreutz, Sie sehen fit aus, rank und schlank wie immer. Wie haben Sie das in dieser quälend langen fußballfreien Zeit hinbekommen?

Kevin Großkreutz:  Ich habe in den letzten Monaten natürlich nicht auf der faulen Haut gelegen, sondern bin viel laufen, habe Kraftübungen absolviert und mit einem Kumpel trainiert. Das alles ersetzt aber kein Training in der Gruppe, wenn man zum Beispiel mal Vier-gegen-Vier spielen kann und Zweikämpfe hat, und schon gar kein Spiel. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir am Mittwoch in Bövinghausen mit dem Training begonnen haben. Wir wissen aber alle, dass wir jetzt sehr an unserer Fitness arbeiten müssen.

"Es ist doch toll, dass sich ehemalige Profis im Amateurfußball engagieren. Das stärkt die Basis und zeigt, dass die Jungs wissen, wo sie herkommen"

Wie ist Ihr Eindruck nach den ersten beiden Trainingseinheiten?

Großkreutz:  Sehr positiv! Wir haben viele richtig gute Kicker in unseren Reihen, da ist auf jeden Fall eine Menge Potenzial vorhanden. Man sieht, dass etliche der Jungs schon höher gespielt haben, daher freue ich mich schon sehr darauf, wenn es mit der Saison losgeht. Jetzt aber war es vor allem erst einmal sehr schön, die Jungs alle kennenzulernen und endlich mal wieder in der Gemeinschaft Fußball zu spielen. Ich denke, das haben wir alle vermisst, es wurde auf jeden Fall viel gelacht auf dem Platz.

Und wie viele Autogramme mussten Sie schreiben?

Großkreutz:  Das hielt sich allein schon deshalb in Grenzen, weil es coronabedingt kein öffentliches Training war und keine Zuschauer auf den Platz durften. Allerdings waren doch schon einige Presseleute da. (lacht) Und zwischendurch kommt es vor, dass Kinder, die hier auf dem Platz trainieren, einen Selfie mit mir machen wollen. Das mache ich sehr gerne und freue mich immer, wenn sie dann glücklich zu ihrem Papa laufen.

Sie haben selbst zwei Kinder. Kicken die auch schon?

Großkreutz  Unser Sohn ist zwar erst zwei, aber er will die ganze Zeit immer Fußball spielen. Ich meine auch, er hätte Talent, die Fußstellung passt zumindest schon mal. (lacht) Mal gucken, ob er dabei bleibt, es wäre natürlich toll, mit ihm über die Plätze zu ziehen. Ich werde ihn dabei aber nie unter Druck setzen, er soll selber entscheiden, ob er Fußball spielt oder nicht. Unsere Tochter kommt mehr auf die Mama heraus und spielt lieber Tennis. So schlimm Corona auch war und noch ist: Ich konnte zuletzt viel Zeit mit meinen Kindern verbringen, das ist das Wichtigste im Leben. Als Profi bist du viel unterwegs, da bleibt die Familie leider ein wenig auf der Strecke.

Der Saisonstart in der Westfalenliga 2 ist für den 29. August angesetzt. Der TuS 04 Bövinghausen wird mit Weltmeister Kevin Großkreutz und Ex-Galatasaray-Star Baris Özbek sofort im Mittelpunkt stehen.

Großkreutz:  Das ist klar, damit müssen wir zurechtkommen. Ich bin schon ganz gespannt, was hier beim ersten Spiel los sein wird, und hoffe, dass dann Zuschauer kommen dürfen. Viele Freunde von mir haben auf jeden Fall schon angekündigt, dass sie dabei sein wollen. Das macht den Fußball doch aus, wenn draußen die Leute stehen und einen anfeuern.

Oder anpöbeln... Sie waren ja immer ein Spieler, der stark polarisiert hat.

Großkreutz:  Wenn es so kommen sollte, muss ich damit leben. Manche Spieler wollen vielleicht zeigen, dass sie auch dieses Niveau erreichen können, auf dem ich mal war. Wenn es fair ist, ist das alles okay, es darf ruhig auch mal harte Zweikämpfe geben, aber es sollte halt alles im Rahmen bleiben.

Warum ausgerechnet Bövinghausen?

Großkreutz:  Das liegt in erster Linie an meinem besten Freund Eyüp Coskun. Wir haben immer gesagt, dass wir eines Tages mal zusammen in einer Mannschaft spielen wollen, nun ist es so weit. Dazu kommt, dass wir hier beim TuS Bövinghausen in Ajan Dzaferoski einen Präsidenten haben, der eine klare Vorstellung davon hat, was er hier erreichen will und menschlich top ist. Dazu kommt, dass wir eine brutale Truppe beisammen haben, mit der wir sicher eine Menge erreichen können.

Da steht aber ein '04' im Vereinsnamen...

Großkreutz:  Das war kein Grund für mich, hier nicht zu unterschreiben. (lacht)

Eins der Dortmunder Derbys in der Westfalenliga 2 ist gegen den FC Brünninghausen und Ihren Cousin Marcel. Sind Sie beide schon besonders heiß auf dieses Duell?

Großkreutz:  Das wird bestimmt ein prickelndes Spiel, aber ich muss sagen: Die Liga hat einige interessante Mannschaften, da wird es jeden Sonntag für uns darauf ankommen, uns zu beweisen. Wir wissen, dass wir von Anfang an gejagt werden, Bövinghausen war in den letzten Jahren in der Liga meistens der Favorit. Das wird sich jetzt durch Spieler wie Baris Özbek und mich nicht ändern. Es ist doch toll, dass sich ehemalige Profis im Amateurfußball engagieren. Das stärkt die Basis und zeigt, dass die Jungs wissen, wo sie herkommen.

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