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Hankes Comeback |22.02.2018|11:45

Hanke in Liga 7: "Musste schon Strafe zahlen"

Mike Hanke: "Ich werde auf jeden Fall bis zum Saisonende für Wiescherhöfen spielen."

[Foto: 2015 Getty Images]

Er kam, sah und traf: Viel besser hätte der Einstand von Mike Hanke bei der TuS 1910 Wiescherhöfen in der Landesliga Westfalen nicht laufen können. Im ersten Ligaspiel für seinen in der siebten Liga spielenden Heimatverein war der frühere Bundesligaprofi und WM-Dritte von 2006 beim 1:1 (0:0) gegen Schwarz-Weiß Wattenscheid 08 nicht nur auf Anhieb über die gesamte Spielzeit am Ball, der 34-Jährige erzielte in der Nachspielzeit auch noch den umjubelten Ausgleich für den Tabellenelften.

Für Hanke schloss sich mit seinem ersten Pflichtspiel seit Oktober 2014 der Kreis. Denn beim aktuellen Siebtligisten aus dem Hammer Vorort hatte der spätere Auswahlspieler einst seine ersten Schritte auf dem Fußballplatz gemacht. Im aktuellen FUSSBALL.DE -Interview spricht Mike Hanke mit Mitarbeiter Dominik Dittmar über seinen ersten Einsatz, den Grund für sein Karriereende und die erste Einzahlung in die Mannschaftskasse.

FUSSBALL.DE: Sie standen erstmals seit fast dreieinhalb Jahren wieder in einem Pflichtspiel auf dem Platz. Wie lange haben die Knochen wehgetan, Herr Hanke?

Mike Hanke: Die merke ich noch immer (lacht) . Es war ungewohnt, nach so langer Zeit wieder ein Fußballspiel über die volle Distanz zu bestreiten. Zumal ich es nicht gewohnt war, auf Kunstrasen zu spielen.

"Ich hatte nicht mehr den Willen, mich jeden Tag auf dem Trainingsplatz zu quälen"

Gleich bei Ihrem ersten Einsatz für Ihren Heimatverein TuS Wiescherhöfen haben Sie sich in die Torschützenliste eingetragen. Sie haben also nichts verlernt?

Hanke: Ich habe mich über den klasse Einstand gefreut. Aber ich habe vor allem im ersten Durchgang gemerkt, dass die Abläufe - auch mit der Mannschaft - noch nicht so eingespielt sind. Das war schon nach der Halbzeitpause besser und wird sich noch weiter steigern.

Wie ist das Tor gefallen?

Hanke: Steven Kodra hat sich auf der rechten Seite durchgesetzt und in die Mitte geflankt. Ich stand am kurzen Pfosten auf Höhe des Fünfmeterraumes und habe ins lange Eck geköpft.



Wie fällt insgesamt Ihr Fazit zum 1:1 gegen SW Wattenscheid aus?

Hanke: Wir waren bissig und aggressiv in den Zweikämpfen und haben uns am Ende noch mit dem späten Ausgleich belohnt. Dennoch haben wir noch Luft nach oben. Wir wollen noch weniger Chancen zulassen und im Spiel nach vorne konsequenter den Abschluss suchen.

Warum hatten Sie 2014 Ihre Profikarriere beendet?

Hanke: Ich habe einfach gemerkt, dass bei mir die letzten Prozente für den Profifußball fehlen. Ich hatte nicht mehr den Willen und den Ehrgeiz, mich jeden Tag auf dem Trainingsplatz zu „quälen“. Für ein Jahr in China hat es noch gereicht, dann war aber Schluss.

Warum jetzt das Comeback in der 7. Liga?

Hanke: Ich hatte bereits in der vergangenen Saison ein paar Spiele von Wiescherhöfen gesehen. Trainer Steven Degelmann, den ich bereits seit dem vierten Lebensjahr kenne, hat schon damals ständig an mir herumgebaggert, ob ich nicht wieder für Wiescherhöfen auflaufen will. Also habe ich gesagt: Wenn ihr in die Landesliga aufsteigt, spiele ich für euch. Mit dem Aufstieg hat es im vergangenen Sommer geklappt. Schon vor dem Jahreswechsel habe ich ein paar Mal mittrainiert. Zur Winterpause hat das dann auch mit der Spielgenehmigung funktioniert. Bei einem anderen Verein, als meinem Jugendklub, hätte ich es mir nicht vorstellen können, wieder die Fußballschuhe zu schnüren.

Was sagt die Familie zu Ihrem Comeback?

Hanke: Die findet es toll, dass ich meinen Heimatverein helfe und ihn unterstütze. Deshalb war sie am Sonntag auch geschlossen beim Spiel gegen Wattenscheid dabei.

Was haben Sie nach dem Ende Ihrer Profikarriere gemacht?

Hanke: Ich hatte mir bewusst ein Jahr Pause genommen. Danach habe ich meine Idee, die ich bereits während meiner aktiven Karriere hatte, in Angriff genommen und das Fußball-Lifestyle-Portal Tivela gegründet. Wir bringen Fußballer und Unternehmen zusammen, damit die Profis den Umstieg vom Fußball in das „normale Leben“ leichter haben.

Wie lässt sich der Fußball mit Ihrem Beruf vereinbaren?

Hanke:  Es kann immer mal wieder sein, dass ich kurzfristig verhindert bin und eine Trainingseinheit verpasse. Das ist mit Steven so abgesprochen. Am Sonntag musste ich direkt nach dem Spiel zum Flughafen, weil ich in Hamburg einen Termin hatte.

War dann überhaupt Zeit, um den späten Punktgewinn zu feiern?

Hanke: Zeit für ein gemeinsames Bier mit den Mannschaftskollegen war trotzdem. Dabei habe ich gelernt, dass wir nicht im Trikot ein Bier trinken dürfen. Aber die zehn Euro habe ich gerne in die Mannschaftskasse gezahlt (lacht) .

Mussten Sie vor und nach dem Spiel viele Autogrammwünsche erfüllen?

Hanke: Es waren sicher nicht so viele wie zu meiner Bundesligazeit. Ich freue mich, dass rund um den Verein eine gewisse Euphorie spürbar ist. Statt rund 80 Zuschauern waren es im Heimspiel gegen Wattenscheid mehr als dreimal so viele.

Wie lange können Sie sich vorstellen, in der Landesliga aufzulaufen?

Hanke: Ich werde auf jeden Fall bis zum Saisonende für Wiescherhöfen spielen. Nach dem Saisonende werden wir uns dann zusammensetzen und die Entwicklung bewerten. Alles ist offen.

Wäre es auch denkbar, Sie in Zukunft in einer anderen Funktion, beispielsweise als Trainer, zu sehen?

Hanke: Komplett ausschließen würde ich es nicht. Es ist aber nicht so, dass ich mich schon für die nächsten Trainerlehrgänge eingeschrieben habe. Mit der momentanen Situation bin ich sehr zufrieden.

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