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Oberliga |04.07.2016|10:00

Loheider: „Odonkor wollte mich unbedingt“

Wollen mit Hamm nach oben: der Sportliche Leiter David Odonkor (links) und Stürmer David Loheider. [Foto: Fotos imago; Collage FUSSBALL.DE]

Beim Bundesligisten FC Schalke 04 stand David Loheider kurz vor dem Sprung in den Profikader. Zwei Mittelfußverletzungen bremsten die Hoffnungen des heute 25-jährigen Stürmers auf eine Karriere bei den Gelsenkirchenern jedoch abrupt aus. Im Anschluss war Loheider für Rot-Weiß Oberhausen, den SV Wilhelmshaven, Goslarer SC und SV Rödinghausen in der Regionalliga am Ball. In der kommenden Saison läuft er erstmals in der fünftklassigen Oberliga Westfalen für die Hammer SpVg auf. Sportlicher Leiter bei der ambitionierten HSV ist Ex-Nationalspieler David Odonkor.

Im aktuellen FUSSBALL.DE- Interview spricht David Loheider über seine Schalker Vergangenheit, die Gründe für den Wechsel in die 5. Liga, sein zweites Standbein und die Ziele mit der Hammer SpVg.

FUSSBALL.DE: Seit 2012 ist die Hammer SpVg nun bereits Ihr sechster Verein. Wie kam es zu den zahlreichen Wechseln, Herr Loheider?

David Loheider: Nach meinem Weggang von der U 23 des FC Schalke 04 in Richtung Oberhausen war ich nach den zwei schweren Verletzungen noch nicht wieder bei 100 Prozent. Beim SV Wilhelmshaven habe ich mich wohl gefühlt. Leider musste der Klub zwangsabsteigen. Beim Goslarer SC lief es sportlich hervorragend. Nach einer Etatkürzung ging es dort für mich nicht weiter. Bei meiner letzten Station in Rödinghausen hat es einfach nicht gepasst.

"Kurz davor gestanden und es dann nicht geschafft zu haben, macht traurig"

Hamm ist bisher Ihr klassentiefster Klub im Seniorenbereich. Was gab den Ausschlag zugunsten der HSV?

Loheider: Meine Verlobte Jacky und ich sind vor rund acht Monaten Eltern geworden. Selbstverständlich möchte ich meine Tochter Liya aufwachsen sehen. Mein Wohnort Oer-Erkenschwick ist nur knapp 50 Kilometer von Hamm entfernt. Außerdem ist durch die Geburt meine berufliche Perspektive stärker in den Fokus gerückt. Zu meiner Schalker Zeit hatte ich alles auf die Karte Fußball gesetzt und meine Ausbildung abgebrochen. Die Hammer SpVg bietet mir eine Perspektive. Zunächst arbeite ich in Teilzeit bei einem Unternehmen in Hamm, um in das Berufsleben hineinzukommen. Im nächsten Jahr möchte ich dann eine Ausbildung beginnen. Vielleicht im Marketing, vielleicht als Bürokaufmann oder im Sport- und Fitnessbereich. Genau weiß ich das noch nicht.

Bedeutet der Wechsel in die Oberliga, dass Sie sich vom höherklassigen Fußball vorerst verabschiedet haben?

Loheider: Im Fußball sollte man niemals nie sagen. Ich bin jetzt aber an einem Punkt in meinem Leben angelangt, an dem ich genau überlegen muss. Stand jetzt lege ich den Fokus auf Oberliga-Fußball bei der HSV und die Schaffung eines zweiten Standbeins.

In Hamm steht mit David Odonkor ein ehemaliger Nationalspieler als Sportlicher Leiter in der Verantwortung. Was erwarten Sie von der Zusammenarbeit?

Loheider: Die Gespräche mit David Odonkor und dem neuen Trainer Sven Hozjak waren sehr gut. Ich hatte gleich ein prima Gefühl. Beide wollten mich unbedingt haben. Gemeinsam wollen wir den Weg verfolgen, den der Verein eingeschlagen hat. Der Blick geht nach oben. Einfach wird das nicht. Ich freue mich aber auf die Herausforderung.

Auch Sie trugen schon das Nationaltrikot, waren U 17-Auswahlspieler. Welche Erinnerungen haben Sie an die Zeit?

Loheider: So etwas vergisst man nicht. Das Trikot mit dem Adler zu tragen und die Hymne zu hören, das erfüllt einen mit Stolz.

Fast neun Jahre waren Sie für den FC Schalke 04 am Ball, hatten sogar einen Fuß in der Tür zum Bundesligakader. Warum ging es nicht weiter?

Loheider: Ich hatte mir den Mittelfuß gebrochen. Normalerweise ist so eine Verletzung nach drei Monaten auskuriert. Im Trainingslager der Profis habe ich jedoch zu schnell und mit zu hoher Belastung wieder angefangen. Das Resultat war ein erneuter Bruch. Sechs Monate musste ich einen Gips tragen. Insgesamt war ich 24 Monate außer Gefecht. Ein Spezialist in Stuttgart hat mir wieder auf die Beine geholfen.

Wenn Sie Ihre ehemaligen Mannschaftskollegen wie Joel Matip, Pascal Testroet oder Robin Himmelmann auf der großen Bühne sehen: Kommt bei Ihnen dann nicht Wehmut auf?

Loheider: Wenn ich daran denke, schmerzt das schon. Jedes Kind, das mit dem Fußball anfängt, träumt doch von einer Profikarriere. Kurz davor gestanden und es dann nicht geschafft zu haben, macht traurig. Zumal ich von Fußball nicht genug bekommen kann. Während meines Urlaubs habe ich jedes Spiel der Europameisterschaft verfolgt - und bin nachts für die Partien bei der Copa America wach geblieben. Ich habe aber mit der Zeit gelernt, dass der Blick nach vorn gehen muss. Würde ich nur an die Vergangenheit denken, ich würde wohl keinen Fuß mehr vor die Tür setzen.

Welche Ziele haben Sie sich jetzt mit der Hammer SpVg gesetzt, die in der vergangenen Saison lange um den Klassenverbleib zittern musste?

Loheider: Die Liga ist für mich noch weitgehend unbekannt. Ich kenne zwar die Mannschaft der Spvgg. Erkenschwick , die restlichen Gegner aber kaum. Wichtig ist, dass unser neu zusammengestelltes Team schnell zusammenwächst. Der Verein hat Ambitionen. Um gleich oben mitzuspielen, muss jedoch viel passen. Der Kader muss von Verletzungen verschont bleiben, die Leistungsträger konstant ihre Form abrufen. Ein wenig Glück benötigt man auch.

Wo sehen Sie sich in drei bis vier Jahren?

Loheider: Puh, schwere Frage (lacht) . Ich bin dann 29 Jahre und hoffe, dass ich immer noch Fußball spiele und viel Spaß habe. Außerdem möchte ich dann eine abgeschlossene Berufsausbildung in der Tasche haben. Mit dem Wechsel nach Hamm bin ich sportlich bewusst einen Schritt nach hinten gegangen. Ob ich wieder einen Schritt nach vorne mache? Ich würde es mir wünschen. Planbar ist das nicht.

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