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Viktoria-Projekt|19.11.2022|18:30

Nina Ehegötz: Comeback bei FC Viktoria Berlin

Nina Ehegötz: "Wir haben viele Spielerinnen, die jetzt schon höherklassig spielen könnten."[Foto: Michael Romacker/FC Viktoria 1889 Berlin]

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Dem FC Viktoria 1889 Berlin, Tabellenführer in der Frauen-Regionalliga Nordost, ist mit der Verpflichtung von Nina Ehegötz ein Transfercoup gelungen. Die 25 Jahre alte Ex- Bundesligastürmerin hatte vor neun Monaten eigentlich ihren Rücktritt vom aktiven Fußball erklärt. Im FUSSBALL.DE -Interview spricht die frühere Junioren-Nationalspielerin mit Mitarbeiter Peter Haidinger über ihr Comeback.

FUSSBALL.DE: Sie hatten Ihre Karriere als Fußballerin im Februar beim Bundesligisten 1. FFC Turbine Potsdam eigentlich beendet. Wie kam es zur plötzlichen Kehrtwende, Frau Ehegötz?

Nina Ehegötz: Nach sieben Monaten ohne Fußball kribbelte es wieder. (lacht) Ich hatte mir im September das DFB-Pokalspiel zwischen Viktoria Berlin und meinem früheren Verein Turbine Potsdam angeschaut. Im Elfmeterschießen setzte sich Turbine zwar knapp 3:2 durch, aber die Viktoria hatte mich auf Anhieb als zwei Klassen tiefer spielendes Team begeistert. Deshalb habe ich bei den Verantwortlichen nachgefragt, ob ich mich bei der Viktoria fithalten dürfte. Ich wollte einen Ausgleich zu meiner jetzigen Arbeit erreichen und habe dafür bei der Viktoria die optimalen Bedingungen vorgefunden. Früher hatte ich nur Fußball gespielt. Aber mittlerweile meinen Fokus auf die berufliche Entwicklung gelegt.

Was machen Sie denn hauptberuflich?

"Ich bin vom Potenzial unserer Mannschaft positiv überrascht - wir haben viele, die jetzt schon höherklassig spielen könnten"

Ehegötz: Seit April bin ich für einen Projektentwickler in Berlin in der Marketingabteilung tätig. Ich studiere außerdem Marketing-Management, schreibe gerade an meiner Masterarbeit.

Standen Sie schon länger mit der Viktoria in Kontakt?

Ehegötz: Ich kenne Viktoria-Sportdirektor Henner Janzen ganz gut. Er hatte mich schon vor einiger Zeit angesprochen und gefragt, ob ich nicht Lust hätte, wieder anzufangen. Als ich vom besonderen Projekt bei der Viktoria gehört und gelesen hatte, war ich begeistert und fand es richtig cool.

Bei Ihrem Comeback steuerten Sie beim 11:0-Kantersieg gegen den SV Eintracht Leipzig-Süd gleich zwei Treffer bei. Wie sehr hatten Sie diese Momente vermisst?

Ehegötz: Zu sehen, wie sich die Mannschaft mit mir gefreut hat, tat mir richtig gut und hat mir viel bedeutet. Tore zu schießen, ist das Beste beim Fußball und macht mir richtig Spaß.

Der 2:1-Sieg im Regionalligaderby und Topspiel gegen Türkiyemspor wurde live vom TV-Sender Sport1 übertragen. Hätten Sie eine solche Entwicklung vor ein paar Monaten für möglich gehalten?

Ehegötz: Was der Verein in den vergangenen Monaten auf die Beine gestellt hat, ist bundesweit einmalig. Es zeigt, dass man mit sehr viel positiver Energie eine Menge erreichen kann. Bei unserem Spiel gegen Türkiyemspor waren ja auch noch 1730 Zuschauer*innen im Stadion. Dass sich das Projekt so gut und vor allem so schnell entwickelt, damit hätte ich nicht gerechnet.​

Welchen Anteil daran schreiben Sie der Europameisterschaft in England und dem erfolgreichen Abschneiden und Auftreten der deutschen Frauen-Nationalmannschaft zu?

Ehegötz: Ich denke, dass die EM die Aufmerksamkeit und das Interesse am Frauenfußball insgesamt gesteigert hat. Damit es auch dauerhaft so bleibt, dafür sind die Spielerinnen und die Verantwortlichen jetzt in den Vereinen gefragt.

Hat Ihr Comeback auch etwas mit der gestiegenen Aufmerksamkeit und Wertschätzung für den Frauenfußball zu tun?

Ehegötz: Wertschätzung ja, aber mit der gestiegenen Aufmerksamkeit hat mein Comeback nichts zu tun. Ich stehe eigentlich gar nicht so gerne im Rampenlicht.

Sie hatten selbst gesagt, dass Sie bei Ihrem vorherigen Verein 1. FFC Turbine Potsdam zuletzt den Spaß am Fußball verloren hatten. Wie hat sich das bei Ihnen bemerkbar gemacht?

Ehegötz: Ich habe früher viele Tore erzielt und war meistens eine der auffälligsten Spielerinnen auf dem Platz. Nach meinen beiden Kreuzbandrissen war das aber nicht mehr so und ich zweifelte an mir selbst. Ich war nach den Spielen meistens unzufrieden, habe mir selbst zu viel Druck gemacht. Wenn die Lockerheit fehlt, spielt man einfach schlechter. Aus dieser Spirale wollte ich ausbrechen, weil ich meinen Lebensmittelpunkt nicht mehr ausschließlich auf dem Fußballplatz gesehen habe. Bei der Viktoria ist jetzt der Spaß am Fußball zurückgekehrt.

Sechs Frauen um die zweimalige Weltmeisterin Ariane Hingst hatten die Frauenfußballabteilung von Viktoria Berlin im Sommer übernommen und ein ambitioniertes Projekt gestartet. Auch Schwimm-Ikone Franziska van Almsick wurde unter anderem als Aufsichtsratsmitglied vorgestellt. Welchen Einfluss hatte die Frauenpower auf Ihre Entscheidung für den Verein?

Ehegötz: Es geht dabei nicht in erster Linie um die prominente Besetzung der Abteilungsleitung, sondern vielmehr um die Wertschätzung, die uns Spielerinnen von den Initiatorinnen entgegengebracht wird, und die Überzeugung, mit der sie dieses Projekt angehen.

Wie läuft insgesamt der Austausch mit der Führungsetage?

Ehegötz: Wir stehen im ständigen Kontakt. Ab und zu finden kleine Events statt, bei denen wir uns austauschen. Diesen engen persönlichen Austausch mit allen Beteiligten kann man nur bewundern. Das ist alles andere als selbstverständlich.

Der Verein verfolgt ehrgeizige Ziele, will innerhalb von fünf Jahren aus der drittklassigen Regionalliga Nordost in die FLYERALARM Frauen-Bundesliga aufsteigen. Was macht Sie zuversichtlich, dass der erste Schritt bereits in dieser Saison gemacht werden könnte?

Ehegötz: Ich bin von der Qualität, die in der Regionalliga Nordost herrscht, und besonders auch vom Potenzial unserer Mannschaft positiv überrascht. Wir haben viele Spielerinnen, die jetzt schon höherklassig spielen könnten.

Was zeichnet die Mannschaft aus Ihrer Sicht ganz besonders aus?​

Ehegötz: Die mannschaftliche Geschlossenheit ist bei uns ein ganz wichtiger Faktor. Wir sind immer für Tore gut, haben nach zehn Spieltagen bereits 72 Treffer erzielt. Auch meine Mitspielerinnen sind manchmal erstaunt, wie gut es bei uns läuft. (lacht)

Sie gehören als ehemalige Junioren-Nationalspielerin und langjährige Bundesligafußballerin zu den erfahrensten Spielerinnen im Kader. Wie sehen Sie Ihre Rolle im Team?

Ehegötz: Ich sehe mich als ein Teil des Teams, möchte mich nicht von den anderen abheben. Meine Erfahrungen, die ich während meiner Karriere gesammelt habe, gebe ich gerne weiter, ohne den Anspruch einer Führungsrolle zu beanspruchen. Ich möchte auf dem Platz mit Leistung vorangehen und die Mannschaft mitreißen.

Sie sind gerade einmal 25 Jahre. Welche persönlichen Ziele verfolgen Sie für die nächsten Jahre?

Ehegötz: Ich unterstütze das Projekt der Viktoria, werde alles dafür tun, damit die Ziele erreicht werden. Gleichzeitig möchte ich in meiner persönlichen Entwicklung und beruflichen Laufbahn Erfolg haben.

Angenommen, das Viktoria-Projekt verläuft mit dem erhofften Erfolg: Könnten Sie sich dann mit dem Verein auch noch einmal ein Comeback in der Bundesliga vorstellen?

Ehegötz: So weit möchte ich nicht in die Zukunft schauen. Mir war wichtig, dass ich wieder Spaß am Fußball habe. Wir tun gut daran, wenn wir uns Schritt für Schritt weiterentwickeln und erst einmal auf die aktuelle Saison konzentrieren.

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