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Als Präsident |29.04.2021|13:30

Oldenburg: Vereinslegende Sidka ist zurück

Wolfgang Sidka (M.): "Der VfB Oldenburg gehört in den Profifußball."[Foto: Winnie Schmitz]

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Ex-Bundesligaprofi Wolfgang Sidka besitzt beim VfB Oldenburg aus der Regionalliga Nord Legendenstatus. Als Spieler und Trainer feierte der 333-malige Erstligaspieler mit dem VfB zahlreiche Erfolge. Jetzt kehrt er als neuer Präsident und Vorstandsvorsitzender zurück. Wir sprechen mit dem 66-Jährigen über ein Showmatch mit Pep Guardiola, Anekdoten aus seiner Zeit als Trainer in der Golfregion und seine Ziele mit dem VfB.

FUSSBALL.DE: Nach mehr als 28 Jahren sind Sie zurück beim VfB Oldenburg. Hätten Sie gedacht, dass Sie noch einmal zurückkehren würden, Herr Sidka?

Wolfgang Sidka: Nicht unbedingt. Und auf diesem Posten schon gar nicht. (lacht) Aber der VfB hat schon lange einen neuen Vorstandsvorsitzenden gesucht und kam dann auf mich zu. Direkt zugesagt habe ich nicht. Ich musste mir erst einmal einige Wochen überlegen, ob ich diesen verantwortungsvollen Posten antreten möchte. Schließlich ist das etwas Neues für mich und mein Lebensmittelpunkt ist seit vielen Jahren Berlin. Aber die Lust, meinen langjährigen Verein zu unterstützen, hat gesiegt. Zwei- bis dreimal im Monat reise ich nun nach Oldenburg. Sonst funktioniert ja heutzutage auch viel aus dem Home Office. Mit Zoom, Teams & Co. kenne ich mich mittlerweile gut aus. (lacht)

Sie sind nun Präsident und Vorstandsvorsitzender. Was hat Sie dazu bewogen, zehn Jahre nach Ihrer letzten Trainerstation diesen Posten anzutreten?

"Der VfB Oldenburg gehört in den Profifußball. Und da wollen wir den Verein wieder hinführen"

Sidka: Der Verein ist für mich immer präsent geblieben. Zu vielen ehemaligen Mitspielern und Verantwortlichen hatte ich weiterhin Kontakt. Schließlich habe ich 29 Jahre in Norddeutschland gelebt. 2020 habe ich mir mit meinem früheren Teamkollegen Edgar Zoller den Film "Tradition mit Zukunft" über die erfolgreichen Zeiten des VfB in den 1990er Jahren angeschaut. Schon da kam ich auf die Idee, dem Klub auf seinem Weg zurück in den Profibereich zu helfen. Ich hatte vor, den Klub bei der Sponsorensuche zu unterstützen. Durch Corona hatte sich dieser Gedanke dann vorerst zerschlagen. Umso mehr bin ich froh, dass ich jetzt in anderer Funktion zurück beim VfB bin. Ich hatte sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen und freue mich auf die kommende Zeit.

Wie haben Sie die zurückliegenden Jahre verbracht?

Sidka: Ich bin dem Fußball treu geblieben und war als Experte bei verschiedenen nationalen, aber auch internationalen TV-Sendern im Einsatz. Unter anderem bei Sky und Sport1 , aber auch bei einem Fernsehsender im Bahrain. Hinzu kamen Talkshows gemeinsam mit Pierre Littbarski, Sepp Maier und weiteren Größen des Fußballs. Außerdem habe ich mir viele Nachwuchsspiele angeschaut und war zwischenzeitlich Trainer einer Flüchtlingsmannschaft in Berlin. Ich habe junge irakische, afghanische und afrikanische Fußballer auf ihrem Weg begleitet. Aber ich hatte auch Zeit, meine Hobbies auszuleben, mein Handicap beim Golf zu verbessern und viel Tennis zu spielen. Mit einem Freund bin ich in Berlin Doppelmeister in der Altersklasse Ü 60 geworden. Sie merken also: Langweilig wurde mir nicht! (lacht)

Was werden Ihre ersten Aufgaben in Oldenburg sein?

Sidka: Zunächst einmal werden wir gemeinsam die Mannschaft für die kommende Saison zusammenstellen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, erste Meetings hat es schon gegeben. In den ersten Monaten werde ich sicher häufiger vor Ort sein, damit der Start reibungslos und erfolgreich verläuft.

Seit 2012 spielt der VfB viertklassig, im Profibereich kickte Oldenburg zuletzt in der Saison 1996/1997. Wie lauten Ihre Ziele?

Sidka: Der VfB Oldenburg gehört in den Profifußball. Und da wollen wir den Verein wieder hinführen. Schon für die kommende Spielzeit hat der VfB beim DFB die Zulassung für die 3. Liga beantragt. Wir hoffen, dass der Aufstieg nach der langen Unterbrechung noch sportlich entschieden wird - beispielsweise mit einer Playoff-Runde wie in der Regionalliga Bayern. Das wäre das Fairste für alle Nord-Vereine mit Ambitionen auf die 3. Liga.

Als Trainer kamen Sie in Ihrem Leben viel herum, coachten unter anderem den SV Werder Bremen und die Nationalteams von Bahrain und des Irak. Was war Ihre schönste Erfahrung?

Sidka: Ich habe viel in der Golfregion gearbeitet und festgestellt, dass die Fußballbegeisterung in arabischen Staaten riesengroß ist. Deshalb habe ich mich auch gefreut, dass die WM 2022 in Katar stattfindet. Die Menschen dort können dieses Megaevent kaum abwarten. Aber um Ihre Frage genauer zu beantworten. Bei meinen vielen Stationen in Arabien ist mir mehr denn je bewusst geworden, welch positive Effekte Fußball als integrative Sportart auf das Leben von Menschen aus ganz verschiedenen Kulturen haben kann. Ganz egal, woher unsere Spieler kamen: Der Teamspirit war überwältigend - und das hat mich fasziniert. Es gibt aber noch eine weitere Erfahrung, die ich an dieser Stelle unbedingt erwähnen möchte. Als Trainer des Jahres 2004 in Katar hatte ich die Ehre, bei einem Showmatch gegen den FC Bayern München ein weltweites All-Star-Team zu coachen. Meine Spieler in dieser Partie waren unter anderem Pep Guardiola und die argentinische Legende Gabriel Batistuta. Das war ein besonderes Erlebnis für mich.

Haben sich weltweite Freundschaften ergeben?

Sidka: Ja, viele. Ich telefoniere beispielsweise noch heute viel mit meinem damaligen Co-Trainer im Bahrain. Auch zu unserem brasilianischen Torwarttrainer bei der Nationalmannschaft von Bahrain habe ich weiterhin Kontakt. Es ist schön, dass viele Kontakte bis heute nie abgerissen sind.

Sehen wir Sie bei der WM 2022 als TV-Experte? Sie sind doch prädestiniert dafür!

Sidka: Darüber habe ich tatsächlich noch gar nicht nachgedacht. Aber Sie haben Recht: Das würde schon passen und ich wäre sicher nicht abgeneigt.

In Oldenburg endete Ihre Spielerkarriere und begann Ihre Trainerlaufbahn. Mit Ihrem Posten als Präsident schließt sich nun irgendwie ein Kreis, oder?

Sidka: Auch diesen Gedanken hatte ich noch nie. Sie haben sich gut vorbereitet! (lacht) Es klingt auf jeden Fall charmant. Ich bin jetzt auf jeden Fall bereit für ein weiteres spannendes Kapitel beim VfB Oldenburg.

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