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Schiedsrichter-Blog mit Caroline Schiller, Teil 30 |15.03.2015|11:00

Schiri-Blog: Behrami und die ersten Minuten

Ein Aufreger des 24. Bundesliga-Spieltags: Bereits nach zwei Minuten hatte HSV-Mittelfeldmann Behrami Dortmunds Mkhitaryan den Ellenbogen ins Gesicht gerammt. Schiedsrichter Gagelmann entschied auf Freistoß für den BVB - ließ aber gelbe und rote Karte stecken. [Foto: Imago]

Weiter geht's mit unserem Schiedsrichter-Blog: Lukas Bubeck vom SV Westheim in Württemberg, Caroline Schiller vom FSV Motor Marienberg in Sachsen und Thomas Diederich vom SV Viktoria Waldlaubersheim aus dem Südwestdeutschen Fußballverband berichten regelmäßig, was sie Woche für Woche als Schiedsrichter auf und neben dem Platz erleben und was sie umtreibt. In Teil 30 nimmt Caroline Schiller den Ellbogenstoß von Hamburgs Behrami gegen Dortmunds Mkhitaryan nach nur zwei Spielminuten sowie generell die Anfangsphase einer Partie unter die Lupe.

"Gerade zu Spielbeginn müssen Spieler merken, wie man agiert und mit wem sie es zu tun haben"

"'Die ersten Minuten sind Schiedsrichterminuten': Dies wurde uns zum Neulingslehrgang vermittelt. Das bedeutet, dass man in den ersten Minuten eines Spiels seine Persönlichkeit als Schiedsrichter, seinen Stil sowie sein Durchsetzungsvermögen darstellt. Wenn nicht zu diesem Zeitpunkt, wann denn sonst?

Ich habe mir diesen Satz eingeprägt und handele auch danach. Gerade zu Spielbeginn müssen Spieler merken, wie man agiert und mit wem sie es zu tun haben. Wenn es zu sehr unschönen Szenen kommt, so sollte, unabhängig von der Minute, regelkonform gehandelt werden.

Betrachten wir mal das Bundesligaspiel Hamburger SV gegen Borussia Dortmund am 7. März: Hamburgs Valon Behrami hatte in der zweiten Spielminute Henrikh Mkhitaryan vom BVB den Ellenbogen ins Gesicht gerammt, jedoch keine persönliche Strafe dafür erhalten. Laut Regel 12 muss dieses Vergehen ganz klar mit einer roten Karte geahndet werden. Warum spielt hier die Spielminute eine Rolle?

Ich kann mich an derart frühe Vergehen in einem meiner Spiele nicht entsinnen. Ich musste mich jedoch in den ersten Minuten eines Spieles in der vergangenen Saison mit unangenehmen Fans beschäftigen, die immer wieder beleidigend auf die Spielerinnen des Gegners eingewirkt haben. Nach der zweiten Ermahnung, etlichen Wortgefechten der Fans sowie zahlreichen Bananen auf dem Spielfeld habe ich abschließend mit dem Stadionverweis durch den Ordnungsdienst gedroht. So hätte ich zu jeder Spielminute agiert.

Beleuchten wir doch auch noch mal die Sichtweise auf die Schlussminuten beziehungsweise Schlusssekunden eines Spiels. Die Phase, wenn es für den Schiri knifflig wird . Auch dann muss man regelkonform auf Spielverstöße reagieren. Dabei kann es beispielsweise zu einem spielstandentscheidenden Strafstoß in der letzten Minute kommen. Dies habe ich ebenso im vergangenen Sommer erlebt. Auch dabei spielt es keine Rolle, in welcher Minute der Partie wir uns befinden. Die abgestraften Akteure sind natürlich über solche Sanktionen nicht erfreut, aber sie kennen das Regelwerk und sollten sich jederzeit trotz Kampfgeist und Emotionen daran halten.

Mein Fazit: Als Schiedsrichter sollte man keine Eingewöhnungszeit benötigen, sondern 90 Minuten inklusive Nachspielzeit regelgerecht, sicher und geradlinig pfeifen."

Weitere Folgen des Schiri-Blogs:

Teil 29: Was ich als Schiri vom "Batman-Jubel" halte

Teil 28: Pfeifen wie Bibi: Schiedsrichter-Vorbild Steinhaus

Teil 27: 90.+1: Wenn’s für den Schiri knifflig wird

Teil 26: Zeitstrafen: Auch im Fußball sinnvoll?

Teil 25: Schiri in der Halle: Kein leichter Job

Teil 24: Caroline Schiller: Emotionales Paar – Trainer und Schiedsrichter

Teil 23: Schwitzen für die Rückrunde

Teil 22: Schiedsrichterin trifft Sportreporter

Teil 21: Lukas Bubeck: Blick über den Tellerrand nach Indonesien

Teil 20 Caroline Schiller: Von wilden Pfeifkonzerten halte ich nichts

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