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"Hey Gnabry" |02.05.2021|16:15

Strahlende Augen: Videocall mit Serge Gnabry

Zaubert ein Funkeln in die Augen der Kinder: Videocall-Gast Serge Gnabry.[Foto: BFV]

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Markus Schmid ist nun seit drei Jahren DFB-Stützpunktkoordinator beim Badischen Fußballverband. "Die Fußstapfen waren sehr groß", sagt Schmid, der die Nachfolge von Damir Dugandzic angetreten hat. Vor einem Jahr erschwerte ihm dann die Corona-Pandemie die Arbeit. Das wöchentliche Training fand monatelang nicht statt, lief bis Ende Oktober wieder an, bevor die Sportanlagen ein zweites Mal schließen mussten. Um den Kids die schwierige Zeit zu erleichtern, rief er im Dezember eine virtuelle Fortbildungsreihe ins Leben, zu der sich stets ein Fußballprofi als Überraschungsgast hinzuschaltet. In der letzten Folge stand DFB-Nationalspieler Serge Gnabry den Spieler*innen Rede und Antwort.

"Hey, Gnabry", grüßt ein Junge den Nationalspieler, als er drangenommen wurde. "Serge musste daraufhin lachen", erinnert sich Schmid zurück. Es ist bereits die fünfte Sitzung des ausgearbeiteten Formats. Aus dem Fernsehen kennt man den Nationalspieler als lockeren, aufgeschlossenen jungen Mann, immer mit einem Lächeln im Gesicht. "So ist er Eins-zu-Eins auch im Videocall rübergekommen", berichtet der Stützpunktkoordinator. 45 Minuten lang beantwortet Gnabry die Fragen der Spieler*innen. Schmid erkennt "das Funkeln in den Augen" der Kids, wenn sie den Profi von Angesicht zu Angesicht zumindest virtuell sehen.

Gnabry verrät unter anderem die Herkunft seiner typischen Jubelgeste, oder worauf er im Eins-gegen-Eins, dem Thema der Sitzung, Wert legt. Zudem nennt er Leon Goretzka, Niklas Süle und David Alaba als seine "Bros". Um 19.30 Uhr ist der Online-Call vorbei, und noch weitere 40 Hände oben. "Es ist schade, dass aus zeitlichen Gründen nicht jeder eine Frage stellen darf", bedauert Schmid. 460 Teilnehmer*innen schalteten in der Spitze ein – neuer Bestwert.  

"Konzept zwei Jahre in der Schublade gehabt"

"Vincenzo Grifo hat gar nicht mehr aufgehört zu reden"

Bereits vor drei Jahren überkam Schmid der erste Gedanke, den Stützpunktspieler*innen "kleine Hausaufgaben zu geben". "Wir bieten ein einmaliges, wöchentliches Training zusätzlich zu dem im Verein an. Aber wir müssen ihnen mehr geben", führt er an. Diese Überlegung konkretisierte sich in den kommenden Monaten. "Ich habe das Konzept zwei Jahre in der Schublade gehabt", merkt Schmid an, mit dem Gedanken, "etwas auf die Beine zu zaubern".

Mit Eintreten der Corona-Pandemie erstellte Schmid die Serie "Kick at home". Er lud Videos von verschiedenen Technik-Schwerpunkten, wie "Balljonglieren", "Passen und Annehmen" oder "Finten", hoch – gefilmt von einer Auswahlspielerin oder einem Auswahlspieler. Die Schwierigkeitsgrade reichen von Einsteiger über Fortgeschrittene bis hin zu Profis. Auch innerhalb dieser einzelnen Sequenzen wägte Schmid noch einmal zwischen leicht, mittel und schwer ab.   

Für den zweiten Lockdown eröffnete er ein Spielerportal und verpackte die in den DFB-Leitlinien vorgesehenen Trainingsgrundlagen in Dateien, auf die jeder im Spielerportal zugreifen kann. "Wir haben die Inhalte kindgerecht mit vielen Postern, Videosequenzen und Fragebögen mit Quizzen gestaltet", berichtet der 41-Jährige. Doch auch hierbei hat ihm eines gefehlt: der Spielerkontakt. "Durch die lange Zeit ohne Fußball erschlaffen und ermüden die Kids. Sie sehen nicht das Licht am Ende des Tunnels", bemerkt Schmid.

Format ein voller Erfolg

Daraufhin startete er im Dezember die Pilotfolge des beschriebenen Formats mit Guido Streichsbier. Es folgten weitere Sitzungen im Monatsrhythmus mit Lars Stindl, Oliver Baumann und Vincenzo Grifo. Schmid baut die Online-Seminare wie ein Fußballspiel auf. Bei einem kurzen "Warm-up", müssen die Teilnehmer*innen einen QR-Code scannen. Daraus ergibt sich die Teilnehmenden-Zusammensetzung sowie die Altersstruktur.

"Das ist schonmal ein Eisbrecher, weil die Kids sehen, dass sie aktiv mitwirken", sagt Schmid. So auch in der ersten Halbzeit, indem die Telnehmenden helfen, das jeweilige Thema zu erarbeiten. Schmid baut immer wieder Videos ein, die zur Veranschaulichung dienen. In der zweiten Halbzeit schaltet sich dann der Überraschungsgast hinzu, dem die Teilnehmer*innen Fragen stellen können.

"Vincenzo Grifo hat gar nicht mehr aufgehört zu reden. Da gab es zusätzlich noch eine Verlängerung inklusive Elfmeterschießen", blickt der 41-Jährige zurück und lacht. Zum Schluss folgt das "Cool-Down". Die Teilnehmer*innen dürfen ihre eigene Meinung zur Sitzung kundtun. "Das Feedback ist durchweg positiv. Spieler*innen und Eltern sind dankbar für diese Einheiten", sagt Schmid.

Zukünftig möchte er dieses Format nur noch vor den Ferien abhalten. "Die Spieler*innen sollen mit einem Highlight in die Sommer- oder Winterpause gehen", so der DFB-Verantwortliche. Schmid hält eine Teilnehmendenzahl von bis zu 1000 für möglich. Aber in erster Linie ist es ihm wichtig, dass die Spieler*innen wieder uneingeschränkt auf den Platz dürfen. "Man sieht das Funkeln in ihren Augen, wenn sie an der frischen Luft sind, sich bewegen und einfach Spaß haben."

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