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|30.11.2022|16:45

Topscorer Rochelt: "Es macht einfach Spaß"

Jannik Rochelt: "Ich fühle mich in Elversberg mega wohl"[Foto: Michael Titgemeyer / Getty Images / DFB]

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Aufsteiger SV 07 Elversberg verbringt die Winterpause in der 3. Liga auf Platz eins, hat sich bereits ein ordentliches Polster auf die Verfolger erarbeitet. Mit acht Treffern und sieben Torvorlagen hat Offensivspieler Jannik Rochelt (24) daran entscheidenden Anteil. Im DFB.de -Interview spricht der Topscorer der Liga mit Mitarbeiter Ralf Debat über den herausragenden Saisonverlauf der Saarländer.

DFB.de: Die SV 07 Elversberg überwintert als Aufsteiger auf Platz eins. Mal ehrlich: Müssen Sie sich noch manchmal kneifen, Herr Rochelt?

Jannik Rochelt: Kneifen nicht. ( lacht ) Aber für uns alle ist das etwas ganz Besonderes, auf das wir auch stolz sein dürfen. Damit hat ja niemand gerechnet.

DFB.de: Der Vorsprung auf den Relegationsrang drei beträgt bereits zehn Punkte. Wie erklären Sie sich diese Dominanz, die für die 3. Liga eher ungewöhnlich ist?

Rochelt: Entscheidend ist aus meiner Sicht der Zusammenhalt im Team. Wir sind ein richtiger Haufen. Weil ein Großteil des Kaders nach dem Aufstieg zusammengeblieben und nur durch wenige Zugänge ergänzt worden war, herrscht eine große Harmonie - innerhalb der Mannschaft, aber auch in der Zusammenarbeit mit dem Trainerteam. Wir gewinnen unsere Partien in der Regel auch nicht glücklich, sondern meistens hochverdient. Unsere Spielweise ist dominant, es macht einfach Spaß.

DFB.de: Welche Rolle haben der 5:1-Kantersieg zum Saisonauftakt bei Mitaufsteiger Rot-Weiss Essen und der folgende 4:3-Coup im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen für den weiteren Saisonverlauf gespielt?

Rochelt: Zu Saisonbeginn hofft natürlich jeder auf einen guten Start. Dass wir dann sofort vor einer so großen Kulisse wie in Essen und dann auch gegen einen Champions-League-Teilnehmer erfolgreich waren, hat uns noch einmal einen zusätzlichen Push gegeben.

DFB.de: Haben Sie das Gefühl, dass die SVE trotz dieser Anfangserfolge zunächst von der Konkurrenz unterschätzt wurde?

Rochelt: Das kann schon sein. Wir sind ein Aufsteiger, der Verein hat noch keinen großen Namen. Einige dachten mit Sicherheit, dass wir nur von der Aufstiegseuphorie leben.

DFB.de: Spüren Sie, dass sich die Wahrnehmung bei den Gegnern, aber auch bei den Fans und den Medien inzwischen geändert hat?

Rochelt: Die gesamte Liga weiß jetzt, wer wir sind und dass unsere Erfolge nichts mit Zufall zu tun haben. Grundsätzlich ist jedes Team in der 3. Liga in jedem Spiel motiviert. Wenn es aber gegen den Tabellenführer geht, dann ist das noch einmal etwas anderes. Damit müssen wir jetzt zurechtkommen.

DFB.de: Sie waren zu Saisonbeginn einer von nur wenigen Zugängen. Wie würden Sie die besonderen Qualitäten des Teams beschreiben?

Rochelt: Ich wurde vom ersten Tag an super aufgenommen, für die anderen neuen Spieler gilt das genauso. Wir verstehen uns alle gut, das sieht man auch auf dem Platz. Jeder kämpft für jeden. In der Offensive sind wir immer für Tore gut. Jeder ist aber auch bereit, defensiv gut zu arbeiten. Das macht das Team aus.

DFB.de: Welchen Anteil hat Trainer Horst Steffen an der eindrucksvollen Erfolgsserie?

Rochelt: Auf jeden Fall einen großen Anteil. Wir bekommen immer einen genau abgestimmten Matchplan an die Hand, die vermeintlichen Schwachstellen des jeweiligen Gegners werden genau analysiert. Vor allem aber ist es die menschliche Art des gesamten Trainerteams, die es uns allen erleichtert, uns auf dem Platz zu entfalten.

DFB.de: Ist es vielleicht der einzige Makel einer fast perfekten Hinserie, dass ausgerechnet das Derby gegen den 1. FC Saarbrücken vor eigenem Publikum verloren ging?

Rochelt: Natürlich hätten wir auch gerade dieses Spiel sehr gerne gewonnen. Wenn man aber dennoch auf Platz eins steht, lässt sich eine Derbyniederlage etwas leichter verkraften. ( lacht ) Klar ist jedoch, dass wir noch eine Rechnung offen haben und das Rückspiel in Saarbrücken auf unsere Seite ziehen wollen.

DFB.de: Für den damaligen Ligakonkurrenten SSV Ulm 46 Fußball steuerten Sie in der Vorsaison in 31 Partien in der Regionalliga Südwest einen Treffer und vier Torvorlagen bei. Jetzt stehen Sie in der 3. Liga nach nur 17 Begegnungen bei acht Toren und sieben Assists. Wie erklären Sie sich diese Leistungsexplosion?

Rochelt: Zunächst muss ich dazu sagen, dass auch in Ulm eine deutlich bessere Ausbeute möglich war. Da hatte ich wirklich sehr oft Pech im Abschluss. Fakt ist aber auch, dass ich beim SSV in der Regel auf der rechten Seite gespielt habe, was nicht gerade meine Lieblingsposition ist. Auf der Zehnerposition hinter den Spitzen oder auf dem linken Flügel fühle ich mich wesentlich wohler und darf dort jetzt auch in Elversberg spielen. Das macht sich dann auch in der Statistik bemerkbar.

DFB.de: Was bedeutet es Ihnen, aktuell sogar die Scorerliste der 3. Liga anzuführen?

Rochelt: In dieser Wertung ganz oben zu stehen, ist natürlich eine feine Sache für mich. Entscheidend ist dabei jedoch, dass ich mit meinen Treffern und Assists der Mannschaft helfe, möglichst erfolgreich zu sein.

DFB.de: Tore, Vorlagen und Erfolge wecken in der Regel Begehrlichkeiten bei der Konkurrenz oder auch bei höherklassigen Klubs. Bei Ihnen auch?

Rochelt: Darüber mache ich mir gar keine Gedanken. Mein Vertrag läuft ligaunabhängig bis 2024. Ich fühle mich in Elversberg mega wohl.

DFB.de: Schon vor den beiden abschließenden Hinrundenpartien, die erst im Januar ausgetragen werden, steht die SVE als inoffizieller Herbstmeister fest. Zwölf von 14 Vereinen, die zur Saisonhalbzeit auf Platz eins standen, sind am Ende auch aufgestiegen. Warum also sollte es bei der SV 07 Elversberg anders sein?

Rochelt: Das ist auf jeden Fall eine schöne Statistik. ( lacht ) Bei uns würde sich niemand dagegen wehren, wenn auch wir das bestätigen könnten. Unser Fokus liegt aber allein darauf, nach der Winterpause möglichst so weiterzumachen wie bisher. Alles Weitere wird sich dann nach und nach ergeben.

DFB.de: Der bislang beste Nichtaufsteiger hatte am Saisonende 73 Zähler auf dem Konto. Mal ein wenig provokant gefragt: Wäre es bei der aktuellen Ausgangsposition nicht schon eine kleine Enttäuschung, wenn es am Ende nicht reichen sollte?

Rochelt: Auf keinen Fall. Wir sind nach wie vor ein Aufsteiger in der 3. Liga. Es ist sicherlich im Vergleich zur Konkurrenz ein Vorteil, dass wir befreit aufspielen können. Das sollten wir uns bewahren und uns nicht auch noch selbst zusätzlich unter Druck setzen.

DFB.de: Aber das ursprüngliche Saisonziel Klassenverbleib hat die SVE mit 41 Punkten eigentlich schon vorzeitig erreicht, oder?

Rochelt: Noch nicht ganz. ( lacht ) Aber da sollte wirklich nichts mehr anbrennen.

DFB.de: Mit RB Leipzig, den Würzburger Kickers und dem SSV Jahn Regensburg schafften in der 3. Liga bislang drei Neulinge den direkten Durchmarsch in die 2. Bundesliga. Außerdem wurde der FC Bayern München II als Aufsteiger sofort Meister - mit Ihnen im Kader. Welche Erinnerungen haben Sie daran?

Rochelt: Es war eine sehr schöne Zeit, an die ich gerne zurückdenke, auch wenn für mich persönlich die erste Halbserie - im Gegensatz zum Abschneiden des Teams - damals deutlich besser lief. Noch im Frühjahr lagen wir im Tabellenmittelfeld, sind dann aber nach der längeren Coronapause in einen Flow gekommen. Da lief fast alles wie von selbst.

DFB.de: Sehen Sie Parallelen zur jetzigen Situation bei der SV 07 Elversberg?

Rochelt: Was die Qualität im Kader angeht, müssen wir uns mit unserem jetzigen Team ganz sicher nicht verstecken. Grundsätzlich ist die Ausgangslage aber komplett anders. Mit dem FC Bayern II haben wir damals auch von den Umständen profitiert. Unter Coronabedingungen konnten wir uns besser auf die Spiele vorbereiten als andere Vereine und hatten deshalb auch nach zahlreichen englischen Wochen mehr Körner. Dazu konnten wir nahezu immer auf den kompletten Kader zurückgreifen. Das hat sich dann ausgezahlt.

DFB.de: Wegen der WM in Katar ist die Winterpause in der 3. Liga ungewöhnlich lang. Befürchten Sie, dass der Rhythmus dadurch empfindlich gestört wird und die Karten im Januar komplett neu gemischt werden?

Rochelt: Die Bedingungen sind für alle gleich. Jeder hat jetzt die Möglichkeit, sich zu erholen und die Akkus wieder aufzuladen. Unser Ziel wird es sein, zu Beginn des neuen Jahres sofort wieder bei 100 Prozent und auf den Punkt da zu sein.

DFB.de: Wie werden Sie sich bis zum Trainingsstart am 5. Dezember noch erholen?

Rochelt: Zunächst habe ich mit meiner Freundin Sarah und unserem Hund einige Zeit in meiner Heimat im Allgäu verbracht. Dazu hatten wir einen Trip nach Paris geplant.

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