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Neustart |19.06.2021|11:00

VfB Lübeck: Trainernovize und Spielercasting

Lübecks neuer Coach Lukas Pfeiffer: "Es ist für mich eine hervorragende Möglichkeit, mit dem Verein etwas aufzubauen".[Foto: VfB Lübeck/Agentur 54 Grad]

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Beim ehemaligen Zweitligisten VfB Lübeck wurden die Uhren nach dem direkten Wiederabstieg aus der 3. Liga auf Null gestellt. Der Traditionsverein geht nach nur einem Jahr im Profifußball wieder in der Regionalliga Nord an den Start. Der Klub von der Ostsee ist gezwungen, einen größeren Umbruch einzuleiten.

Nicht weniger als 22 Spieler des bisherigen Kaders haben den Verein verlassen. Mit Kapitän Tommy Grupe und dem bundesligaerfahrenen Mirko Boland bleiben nur zwei gestandene Profis an Bord. Mit drei weiteren Akteuren aus dem Drittligaaufgebot wird noch über eine Vertragsverlängerung gesprochen.

Diesen Umbruch soll der neue Cheftrainer Lukas Pfeiffer mit einleiten. In der vergangenen Saison war der erst 30 Jahre alte Coach noch als Assistent von Cheftrainer Rolf Landerl tätig. Jetzt nimmt der gebürtige Lüneburger die Zügel in die Hand und soll nach nur fünf Urlaubstagen ein neues Team formen. "Für mich kam es ein wenig überraschend, als mir der Verein die Stelle des Cheftrainers vorgeschlagen hat", gibt Pfeiffer im Gespräch mit FUSSBALL.DE ehrlich zu: "Es ist für mich eine hervorragende Möglichkeit, mit dem Verein etwas aufzubauen. Ich traue mir die Aufgabe zu und freue mich auf die Herausforderung."

Lübeck kann noch Ticket für DFB-Pokal lösen

"In erster Linie geht es in der kommenden Spielzeit darum, eine schlagkräftige Truppe aufzubauen"

Die erste Aufgabe steht für den Trainer-Novizen schon am Sonntag, ab 15 Uhr, bevor. Im Landespokal von Schleswig-Holstein gibt der Inhaber der DFB-Elite-Lizenz im Viertelfinalspiel beim TSB Flensburg aus der Oberliga sein Debüt als Cheftrainer.

Mit welcher Mannschaft er an den Start gehen wird, wird allerdings erst kurz vorher feststehen. Nach den zahlreichen Abgängen muss Lukas Pfeiffer auf Akteure der U 23 und der U 19 der Lübecker zurückgreifen. "Es wird ein bunter Mix aus Nachwuchsspielern und den übriggebliebenen Profis auf dem Platz stehen", verrät er. "Das liegt daran, dass die bisherigen Zugänge erst ab dem 1. Juli für uns spielberechtigt sind. Wir gehen aber dennoch mit der klaren Zielsetzung in die Partie, das Spiel zu gewinnen und damit die Chance auf den Einzug in den DFB-Pokal zu wahren." Im Halbfinale (Mittwoch, 23. Juni, 19 Uhr) würde für den Fall eines Sieges ein Derby beim Liga- und Lokalrivalen 1. FC Phönix Lübeck warten.

Klar ist: Mit "nur" drei Siegen im Landespokal hat der "neue" VfB zum offiziellen Saisonabschluss 2020/2021 noch die Möglichkeit, nicht nur einen Pokal zu gewinnen, sondern wie zuletzt in den Spielzeiten 2016/2017 und 2019/2020 an der ersten Runde des DFB-Pokals teilzunehmen. Kurios: In beiden Fällen war gegen den FC St. Pauli aus der 2. Bundesliga nach der ersten Runde Schluss (0:3 und 6:7 nach Elfmeterschießen).

Offizieller Trainingsstart erst am 28. Juni

So richtig los geht es für den neuen Cheftrainer, der neben seiner einjährigen Co-Trainer-Funktion in Lübeck außerdem für die U 19 des FC Hennef und im Nachwuchsbereich des Landesligisten SC Borussia Lindenthal-Hohenlind verantwortlich war, dann aber erst mit dem offiziellen Trainingsstart am 28. Juni. Bis dahin soll möglichst das Grundgerüst der neuen Mannschaft stehen.

"Für einen Trainer ist es immer am besten, so früh wie möglich den Kader für die neue Saison zu kennen", so Pfeiffer. "Wir wissen aber, dass der Markt noch lange in Bewegung sein wird und sich namhafte Spieler vielleicht erst im Juli und August für einen Wechsel in die Regionalliga entscheiden werden."

Sportstudent und als Videoanalyst für DFB tätig

Um eine schlagfertige Mannschaft auf die Beine stellen zu können, hatte der VfB Lübeck erst kürzlich ein dreitägiges Sichtungstraining mir rund 20 externen Kandidaten veranstaltet. "Wir haben die Möglichkeit genutzt, um Spieler, die wir wegen der langen Corona-Pause nicht persönlich scouten konnten, besser kennenzulernen und in Trainingsspielen in der Vorbereitung gegeneinander antreten zu lassen", so Pfeiffer.

"Neben den spielerischen Qualitäten legen wir auch viel Wert darauf, dass die Interaktion mit Mitspielern, Betreuern und dem Trainerteam passt. Nach der Sichtung führen wir jetzt Gespräche mit den Jungs, um zu sehen, ob beide Seiten ähnliche Vorstellungen über eine mögliche Zusammenarbeit haben", sagt der neue Lübecker Trainer, der an der Sporthochschule Köln Sport und Leistung studiert hat. Neben seinem Studium war Lukas Pfeiffer auch für den DFB als Videoanalyst tätig, erwarb das dazugehörige Zertifikat und war im entsprechenden DFB-Studiengang als Dozent tätig. Die Kombination öffnete ihm Türen auf seinem Weg zum Cheftrainer.

Wiederaufstieg für 2023 angestrebt

Mit diesen Abschlüssen und Zertifikaten im Gepäck verfolgt Pfeiffer das Ziel, den Traditionsverein VfB Lübeck zurück in den Profifußball zu führen. Dass die erste Saison nach einem Abstieg besonders schwer sein kann, ist dem Fußball-Analytiker durchaus bewusst. "In erster Linie geht es in der kommenden Spielzeit darum, eine schlagkräftige Truppe aufzubauen", betont Pfeiffer. "Mittelfristig wollen wir in die 3. Liga zurückkehren. Aufgrund unserer finanziellen Lage und des großen Umbruchs wissen wir aber, dass ein Aufstieg für die nächste Saison nicht das erklärte Ziel sein kann. Falls wir es doch schaffen sollten, würden wir uns aber nicht wehren. Wir wollen in der anstehenden Saison, die erneut zunächst in zwei Staffeln ausgetragen wird, die Meisterrunde erreichen. Und in der anschließenden Spielzeit, wenn die Regionalliga Nord einen direkten Aufsteiger stellt, greifen wir dann wieder an."

Um seinen Traum vom Profifußball zu realisieren, hatte Pfeiffer sogar ein duales Studium als Pilot bei einer Fluggesellschaft abgebrochen. "Ich habe früh festgestellt, dass ich mich im Fußball am wohlsten fühle", erklärt Pfeiffer: "Ich sehe mich als Trainer, der zwar aus dem analytischen Bereich kommt, aber viel Wert auf Leidenschaft und Mentalität legt."

Mit dem Begriff "Laptop-Trainer" allein fühlt er sich nicht treffend beschrieben. "Dass ich selbst kein Profisportler war, ist in meinen Augen kein Hindernis", betont er. "Ich habe bei meinen verschiedenen Tätigkeiten an der Sporthochschule und beim DFB viel theoretische Erfahrung gesammelt und in der vergangenen Saison in der Leitung von Trainingseinheiten im Profibereich auch in der Praxis den nächsten Schritt gemacht. Am ehesten würde ich mich aktuell als einen Entwicklungstrainer sehen", sagt Pfeiffer, der beim VfB Lübeck eben auch in erster Line eines möchte: Die Entwicklung nach dem Abstieg aus der 3. Liga und dem Neustart in der Regionalliga Nord wieder positiv vorantreiben.

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