Finaltag der Amateure | Magazin | 06.06.2026 | 11:00

DFB-Pokal 2026/2027: Diese Amateurteams sind dabei

Das Objekt der Begierde: 64 Teams spielen wieder um den DFB-Pokal.[Foto: Foto: Thomas Böcker/DFB]

Nach dem DFB-Pokalfinale ist vor dem DFB-Pokal: Heute (ab 18 Uhr, live in der ARD-Sportschau), wird im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund die erste Hauptrunde der kommenden Saison 2026/2027 (21. bis 24. August sowie 1./2. September) ausgelost. Unter den 64 Teilnehmern befinden sich auch wieder zahlreiche Amateurteams aus der Regional- und Oberliga. FUSSBALL.DE gibt einen Überblick.

Nach dem Finaltag der Amateure und dem Endspiel um den Landespokal von Niedersachsen für die 3. Liga und Regionalliga (3:0 für den SSV Jeddeloh gegen die SV Drochtersen/Assel) sowie dem Abschluss der Meisterschaft in der Oberliga Westfalen stehen sämtliche 64 Klubs für die nächste DFB-Pokalsaison fest. Als letzter fehlender Teilnehmer qualifizierte sich noch der SV Westfalia Rhynern als Meister der Oberliga Westfalen.

Die 36 Profimannschaften der Bundesliga und 2. Bundesliga des abgelaufenen Spieljahres sind immer für den DFB-Pokal der folgenden Saison gesetzt. Gleiches gilt für den Meister, den Zweit-, Dritt- und Viertplatzierten der 3. Liga des vorherigen Spieljahres. Neben diesen 40 Teams haben auch alle Amateurvereine in Deutschland grundsätzlich in jedem Jahr die Chance auf die erste Runde im DFB-Pokal.

Über die Pokalwettbewerbe in den 21 Landesverbänden des DFB kann - zumindest in der Theorie - sogar ein Kreisligist den Weg bis in die erste Hauptrunde gehen. Voraussetzung dafür ist ein erfolgreiches Abschneiden im Kreis- oder Bezirkspokal, durch das sich auch niederklassige Teams für den jeweiligen Landespokal qualifizieren können, dessen Sieger dann das Ticket für den DFB-Pokal löst. Beim aktuellen Finaltag der Amateure gingen 21 Landespokal-Endspiele an einem Tag über die Bühne.

Drei Verbände mit je zwei Startplätzen

Aufgrund ihrer Größe qualifizieren sich in den Landesverbänden Bayern, Westfalen und Niedersachsen sogar jeweils zwei Vereine für den DFB-Pokal. Bayern schickt neben dem Vertreter aus dem Landespokal (TSV 1860 München) auch das stärkste Amateurteam der Regionalliga Bayern in den Wettbewerb. Der FC Würzburger Kickers hatte sich als Regionalliga-Tabellenzweiter hinter dem im DFB-Pokal nicht startberechtigten 1. FC Nürnberg II bereits frühzeitig den Titel als "Bayerischer Amateurmeister" und dadurch das Ticket für den DFB-Pokal gesichert. Anschließend setzten sich die Unterfranken aber auch noch im Endspiel um den Landespokal gegen die Münchner Löwen durch (4:2 im Elfmeterschießen).

In Niedersachsen werden zwei Pokalwettbewerbe ausgetragen - einer für Teams ab der Oberliga abwärts (Sieger Lüneburger SK Hansa) und einer für Vereine aus der 3. Liga und der Regionalliga (SSV Jeddeloh). In Westfalen qualifiziert sich neben dem Vertreter aus dem Landespokal (SC Verl) diesmal auch der Meister der Oberliga Westfalen (SV Westfalia Rhynern) für den DFB-Pokal.

TEILNEHMER AM DFB-POKAL 2026/2027

(Die Liste bezieht sich auf die Ligazugehörigkeit in der kommenden Saison 2026/2027)

OBERLIGA

VfB Krieschow (als Landespokalsieger Brandenburg)

SV Hemelingen (als Landespokalsieger Bremen)

Hamburg Eimsbütteler Ballspiel Club (als Landespokalsieger Hamburg)

SC St. Tönis 11/20 (als Landespokalfinalist Niederrhein)

Lüneburger SK Hansa (als Landespokalsieger Niedersachsen/Oberliga und Bezirkspokalsieger)

Bahlinger SC (als Landespokalsieger Südbaden)

TSV Schott Mainz (als Landespokalsieger Südwest)

REGIONALLIGA

VSG Altglienicke (als Landespokalsieger Berlin)

SSV Jeddeloh (als Landespokalsieger Niedersachsen/3. Liga und Regionalliga)

SV Eintracht-Trier (als Landespokalsieger Rheinland)

FC Erzgebirge Aue (als Landespokalsieger Sachsen)

Hallescher FC (als Landespokalsieger Sachsen-Anhalt)

1. FC Phönix Lübeck (als Landespokalsieger Schleswig-Holstein)

FC Carl Zeiss Jena (als Landespokalsieger Thüringen)

SV Westfalia Rhynern (als Meister der Oberliga Westfalen)

REGIONALLIGA ODER 3. LIGA

FC Würzburger Kickers (als Bayerischer Amateurmeister)

3. LIGA

Fortuna Düsseldorf (als Zweitligist der Saison 2025/2026)

SC Preußen Münster (als Zweitligist der Saison 2025/2026)

Rot-Weiss Essen (als Tabellendritter der 3. Liga)

MSV Duisburg (als Tabellenvierter der 3. Liga)

SV Waldhof Mannheim (als Landespokalsieger Baden)

TSV 1860 München (als Landespokalfinalist Bayern)

SV Wehen Wiesbaden (als Landespokalsieger Hessen)

FC Hansa Rostock (als Landespokalsieger Mecklenburg-Vorpommern)

FC Viktoria Köln (als Landespokalsieger Mittelrhein)

1. FC Saarbrücken (als Landespokalsieger Saarland)

SC Verl (als Landespokalsieger Westfalen)

SG Sonnenhof Großaspach (als Landespokalsieger Württemberg)

2. BUNDESLIGA

VfL Wolfsburg

1. FC Heidenheim

FC St. Pauli

Hannover 96

SV Darmstadt 98

1. FC Kaiserslautern

Hertha BSC

1. FC Nürnberg

VfL Bochum

Karlsruher SC

Dynamo Dresden

Holstein Kiel

Arminia Bielefeld

1. FC Magdeburg

Eintracht Braunschweig

SpVgg Greuther Fürth

VfL Osnabrück (als Meister der 3. Liga)

FC Energie Cottbus (als Tabellenzweiter der 3. Liga)

BUNDESLIGA

FC Bayern München

Borussia Dortmund

RB Leipzig

VfB Stuttgart

TSG Hoffenheim

Bayer 04 Leverkusen

SC Freiburg

Eintracht Frankfurt

FC Augsburg

1. FSV Mainz 05

1. FC Union Berlin

Borussia Mönchengladbach

Hamburger SV

1. FC Köln

SV Werder Bremen

FC Schalke 04

SV 07 Elversberg

SC Paderborn 07