BFV-Vereinsdialog beim KSF Anadolu-Umutspor
Der 13. Vereinsdialog fand beim KSF Anadolu-Umutspor statt. [Foto: BFV]
Im Rahmen des 13. BFV-Vereinsdialogs besuchten die BFV-Vertreter den Kreuzberger Verein KSF Anadolu-Umutspor, um über aktuelle Themen rund um die Vereins- und Verbandsarbeit im Berliner Amateurfußball zu diskutieren.
Nach einer kurzen Vorstellung der insgesamt über zehn Teilnehmer am Dialog und ersten einleitenden Worten der Gastgeber und von Präsident Bernd Schultz, berichtete zunächst BFV-Mitarbeiter Sascha Rentmeister kurz über die Entwicklung und die vielfältigen Themen und Projekte des BFV-Masterplans. Anschließend stand vor allem die aktuelle Situation des Vereins, der derzeit über 19 Mannschaften im BFV-Spielbetrieb verfügt, im Mittelpunkt des Gesprächs. Vor rund einem Jahr wurde der Vereinsvorstand größtenteils runderneuert, was neben einer Chance natürlich auch Herausforderungen mit sich gebracht hat, insbesondere für die „Neulinge“ in der Vereinsarbeit.
Fragen und Antworten zur Vereins- und Verbandsarbeit
So „brannten“ dem jungen und engagierten Vorstand des Kreuzberger Kiezvereins natürlich viele Fragen rund um die Vereins- und Verbandsarbeit „auf der Zunge“. Auf welche öffentlichen Förderprogramme können Vereine zurückgreifen oder darf ein Spieler, den man am Freitag online anmeldet, am Wochenende schon spielen, um nur zwei Beispiel-Fragen des insgesamt sehr abwechslungsreichen und konstruktiven Austauschs zu nennen. Eine große Herausforderung des Vereins besteht auch in der Gewinnung von Ehrenamtlichen. Hier stellte insbesondere Gerd Liesegang bereits bestehende Möglichkeiten vor und lieferte so den ein oder anderen nützlichen Hinweis. Dazu zählt zum Beispiel die mögliche Einbindung eines „FSJlers“ im Verein.
Qualifizierung und Finanzen als weitere zentrale Themen
Darüber hinaus zeigte sich der „neue“ Vorstand bestrebt, die vereinsinterne Qualifizierung weiter voranzutreiben. Insbesondere die Tatsache, dass der BFV nun vermehrt dezentrale Angebote entwickelt, wurde daher - auch angesichts der Entfernung des Vereins zum Landesleistungszentrum des BFV in Wannsee - sehr positiv aufgenommen. Die Verwaltung und Abwicklung der Vereinsfinanzen stellen dagegen den Vorstand immer wieder vor Herausforderungen, zumal der Verein finanziell nicht auf Rosen gebettet ist und man stets versucht, auch allen weniger gut betuchten Kindern und Jugendlichen das Fußballspielen zu ermöglichen.
Der Berliner Fußball-Verband bedankt sich beim KSF Anadolu-Umutspor für den sehr offen geführten Dialog und wünscht dem Verein viel Erfolg bei der Bewältigung der kommenden Aufgaben und Herausforderungen!
Jetzt für den BFV-Vereinsdialog 2016 anmelden
Während sich der BFV von den Vereinsdialogen vor allem neue Erkenntnisse und Informationen für die Verbandsarbeit erhofft, liefert er in der Regel auch den Vereinen einen konkreten Nutzen:
- Der BFV wird „sichtbar“ – Personen, Leistungen, Rolle
- Personen in Entscheidungsfunktionen kennenlernen und erreichen
- Motivation für die Vereinsarbeit durch Wertschätzung und Anerkennung
- Selbstreflexion im Vorfeld, während und nach dem Vereinsdialog
- Mehr Klarheit und Verständnis für die Verbandsarbeit
- Die Möglichkeit, ein direktes Feedback an den Landesverband und DFB zu geben
Interessierte Vereine können sich jederzeit beim Ansprechpartner rund um den BFV-Masterplan für einen Vereinsdialog im Jahr 2016 anmelden, die Termine für das Jahr 2015 sind bereits ausgebucht.