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KOL Frauen: SG Lindental Tessin – FC Anker Wismar, 0:11 (0:7), Wittendörp
FC Anker Wismar demütigte SG Lindental Tessin auf dem eigenen Platz mit einem zweistelligen Resultat und trat mit einem 11:0-Sieg die Heimreise an. Wem die Favoritenrolle bei diesem Match zusteht, war vorab klar. FC Anker Wismar enttäuschte die Erwartungen nicht.
Hendrikje Suhr traf früh und machte mit seinem Doppelpack den Traumstart des Gastes perfekt (5./7.). Für ruhige Verhältnisse sorgte Janin Ehlert, als sie das 3:0 für die Mannschaft von Trainer Jörg Zelva besorgte (8.). Dem 4:0 durch Julia Schwandt (10.) ließen Jona Kujat (19.), Gesine Horstmann (21.) und Suhr (33.) weitere Treffer für FC Anker Wismar folgen. Louise Schönbeck hatte zwischenzeitlich nach nur elf Minuten vom Platz gemusst, für sie spielte Michelle Hüser weiter. Wenig später kamen Jessica Howe und Rebecca Osterberg per Doppelwechsel für Julia Sofie Reichelt und Maria Dahlke auf Seiten von FC Anker Wismar ins Match (14.). Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Jan Aengst, der noch im ersten Durchgang Sabrina Mühlau für Johanna Jureit brachte (16.). Nach nur 17 Minuten verließ Suhr von FC Anker Wismar das Feld, Kujat kam in die Partie. FC Anker Wismar dominierte das Geschehen in Durchgang eins nach Belieben und schenkte SG Lindental Tessin bis zur Pause einen drückenden Rückstand ein. Als gnädiger erwies sich FC Anker Wismar auch nach dem Kabinengang nicht. So erhöhte Schwandt den Spielstand nach dem Wiederanpfiff erneut (46.). Juliane Zelva überwand die gegnerische Schlussfrau zum 9:0 für FC Anker Wismar (47.). Den Vorsprung von FC Anker Wismar ließ Osterberg in der 55. Minute anwachsen. Howe vollendete zum elften Tagestreffer in der 67. Spielminute. Als Wolfgang Runo das Spiel schließlich beendete, war die blamable Niederlage von SG Lindental Tessin besiegelt.
Vollstreckerqualitäten demonstrierte das Heimteam bislang noch nicht. Der Angriff des Tabellenletzten ist mit zwei Treffern der erfolgloseste der KOL Frauen. Die deutliche Niederlage verschärft die Situation von SG Lindental Tessin immens.
Für hohen Unterhaltungswert war in den bisherigen Spielen von FC Anker Wismar stets gesorgt, mehr Tore als FC Anker Wismar (69) markierte nämlich niemand in der KOL Frauen. FC Anker Wismar bleibt mit diesem Erfolg weiterhin auf dem dritten Platz.
Die Defensivleistung von SG Lindental Tessin lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen FC Anker Wismar offenbarte SG Lindental Tessin eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga. Während SG Lindental Tessin am nächsten Sonntag (10:00 Uhr) bei Gostorfer SV gastiert, duelliert sich FC Anker Wismar am gleichen Tag mit Wittenburger SV.