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Anhalt Kreisoberliga: FSG ESV Lok/Blau Weiss Dessau – SV Mildensee 1915, 8:2 (3:0), Dessau
Der FSG ESV Lok/Blau Weiss Dessau fertigte den SV Mildensee 1915 am Samstag nach allen Regeln der Kunst mit 8:2 ab. An der Favoritenstellung ließ der FSG ESV Lok/Blau Weiss Dessau keine Zweifel aufkommen und trug gegen den SV Mildensee 1915 einen Sieg davon.
Der FSG ESV Lok/Blau Weiss Dessau erwischte einen Blitzstart ins Spiel. Paul Schelhas traf in der zweiten Minute zur frühen Führung. Der Gastgeber machte weiter Druck und erhöhte den Spielstand im Eilschritt durch einen Treffer von Carsten Schlag (3.). Das letzte Tor der turbulenten Startphase markierte Jonas Holz in der fünften Minute. Bis zur Pause hielt die Defensive des SV Mildensee 1915 dicht, sodass sich der Vorsprung des FSG ESV Lok/Blau Weiss Dessau nicht weiter vergrößerte. Nico Heim schickte Clemens Schlee aufs Feld. Patrick Boas blieb in der Kabine. Für den nächsten Erfolgsmoment des FSG ESV Lok/Blau Weiss Dessau sorgte Schlag (48.), ehe Schelhas das 5:0 markierte (62.). Schlee traf zum 1:5 zugunsten des SV Mildensee 1915 (68.). Mit weiteren Toren von Maximilian Schmohl (76.), Tobias Pätzold (87.) und Schlag (90.) stellte der FSG ESV Lok/Blau Weiss Dessau den Stand von 8:1 her. Kurz vor Ultimo war noch Martin Schmidtke zur Stelle und zeichnete für das zweite Tor des SV Mildensee 1915 verantwortlich (90.). Andreas Behling pfiff schließlich das Spiel ab, in dem der FSG ESV Lok/Blau Weiss Dessau bereits in Durchgang eins deutlich gezeigt hatte, dass es nach 90 Minuten nur einen Sieger geben würde.
Erfolgsgarant der Elf von Coach Andreas Schmohl ist die funktionierende Offensivabteilung, die mit 20 Treffern den Liga-Bestwert aufzeigt. Die drei errungenen Zähler waren für den FSG ESV Lok/Blau Weiss Dessau gleichbedeutend mit der Übernahme der Tabellenführung.
Die formschwache Abwehr, die bis dato 19 Gegentreffer zuließ, ist ein entscheidender Grund für das schlechte Abschneiden des SV Mildensee 1915 in dieser Saison. Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen den FSG ESV Lok/Blau Weiss Dessau – der SV Mildensee 1915 bleibt weiter unten drin. Der SV Mildensee 1915 bleibt die defensivschwächste Mannschaft der Anhalt Kreisoberliga. Fünf Spiele und noch kein Sieg: Der Gast wartet weiterhin auf das erste Erfolgserlebnis. Am nächsten Samstag reist der FSG ESV Lok/Blau Weiss Dessau zur SG Empor Waldersee, zeitgleich empfängt der SV Mildensee 1915 die SG Abus Dessau.