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VL Gr.Mitte: SG Kinzenbach – SF/BG Marburg, 2:4 (1:1), Heuchelheim
Für die SG Kinzenbach gab es in der Heimpartie zum Saisonabschluss gegen die SF/BG Marburg, an deren Ende eine 2:4-Niederlage stand, nichts zu holen. Die SF/BG Marburg erledigte die Hausaufgaben sorgfältig und verbuchte gegen den Underdog einen Dreier. Im Hinspiel hatte die SF/BG Marburg die SG Kinzenbach in die Schranken gewiesen und mit 4:1 gesiegt.
In Minute 32 traf die SF/BG Marburg zum ersten Mal ins Schwarze. Zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt kurz vor der Halbzeit (43.) traf Hakan Güngör zum Ausgleich für die SG Kinzenbach. Eine Aussage darüber, wer am Ende die Nase vorn haben würde, war nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit noch nicht zu treffen. Es ging mit einem Gleichstand in die Kabinen. Die SF/BG Marburg stellte das 2:1 sicher (62.). Ufuk Ersentuerk witterte seine Chance und schoss den Ball zum 2:2 für die SG Kinzenbach ein (73.). In der 86. Minute fiel der Führungstreffer für die SF/BG Marburg durch einen Elfmeter. Die SG Kinzenbach geriet deutlicher in Rückstand, als die SF/BG Marburg auf 4:2 erhöhte (90.). Am Ende nahm die SF/BG Marburg bei der SG Kinzenbach einen Auswärtssieg mit.
Die SG Kinzenbach beendet die Saison auf Platz elf – einer Position im tabellarischen Niemandsland. Es passt ins Bild, dass die chronischen Abwehrprobleme der Heimmannschaft auch im letzten Saisonspiel zum Vorschein kamen. Unterm Strich kassierte die SG Kinzenbach 83 Gegentreffer. Die SG Kinzenbach schnitt insgesamt mäßig ab. Zwölf Siege und fünf Remis stehen 17 Niederlagen gegenüber. Mit der Leistung der letzten Spiele vor dem Saisonende wird die SG Kinzenbach alles andere als zufrieden sein. Drei Punkte aus fünf Partien lautet die jüngste Bilanz.
Zum Ende des Fußballjahres bekleidet die SF/BG Marburg den sechsten Tabellenplatz. Die Abwehr der SF/BG Marburg stand im Saisonverlauf ligaweit für gehobene Qualität. Die lediglich 56 Gegentreffer sind ein sehr guter Wert. Der großartige Saisonendspurt der SF/BG Marburg mit zwölf Punkten aus den letzten fünf Spielen reichte nicht mehr, um nach ganz oben zu kommen. Die SF/BG Marburg machte aber deutlich, wo man in der nächsten Spielzeit mitspielen will.