Last-Minute-Remis: Ensenbach wird zum Held der TSG Bau Remschütz
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Coffeecom-Kreisoberliga: TSG Bau Remschütz – Wachsenb. Haarhausen, 2:2 (0:0), Saalfeld/Saale
In der Begegnung TSG Bau Remschütz gegen die Wachsenb. Haarhausen trennten sich die beiden Kontrahenten mit einem 2:2-Unentschieden. Die Vorzeichen hatten auf Sieg zugunsten der TSG Bau Remschütz gestanden. Die 90 Minuten zeigten jedoch, dass die TSG Bau Remschütz der Favoritenrolle nicht gerecht wurde.
Torlos ging es zur Halbzeitpause in die Kabinen. Clemens Möller schickte Tim Kutter aufs Feld. Erik Vetters blieb in der Kabine. Auf die vermeintliche Siegerstraße brachte Vincent Müller sein Team in der 55. Minute. Die Wachsenb. Haarhausen stellte in der 60. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Nils Luther, Marco Hänning und Alexander Klippstein für Markus Gottschalk, Nik Ansorg und Jean-Philipp Wulf auf den Platz. Mund abputzen und weitermachen: Unter diesem Motto stand der Ausgleich, den Sebastian Gunkel bereits wenig später besorgte (61.). Robin Ensenbach, der von der Bank für Müller kam, sollte für neue Impulse bei der TSG Bau Remschütz sorgen (62.). Klippstein sicherte der Wachsenb. Haarhausen vor 45 Zuschauern in der 71. Minute das zweite Tor. Die reguläre Spielzeit war bereits abgelaufen, als Ensenbach für die TSG Bau Remschütz zum 2:2 traf (93.). Letzten Endes wurde in der Begegnung des Tabellenführers mit der Wachsenb. Haarhausen kein Sieger gefunden.
Nach 13 Spieltagen und nur einer Niederlage stehen für die TSG Bau Remschütz 32 Zähler zu Buche. Die Offensive der Gastgeber in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch die Wachsenb. Haarhausen war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 34-mal schlugen die Angreifer der TSG Bau Remschütz in dieser Spielzeit zu. Elf Spiele währt nun für die TSG Bau Remschütz die Serie ohne Niederlage, jedoch gelang es nicht, den Lauf von drei Siegen hintereinander auszubauen.
Die Wachsenb. Haarhausen bleibt mit diesem Remis weiterhin auf Platz drei. Die Angriffsreihe der Mannschaft von Trainer Ronald Hennemann lehrte ihre Gegner in aller Regelmäßigkeit das Fürchten, was die 39 geschossenen Tore eindrucksvoll unter Beweis stellen. Die Gäste verbuchten insgesamt sieben Siege, zwei Remis und drei Niederlagen. In den letzten fünf Spielen hätte durchaus mehr herausspringen können für die Wachsenb. Haarhausen, sodass man lediglich sieben Punkte holte.
Nächster Prüfstein für die TSG Bau Remschütz ist der Schöndorfer SV auf gegnerischer Anlage (Sonntag, 14:00). Die Wachsenb. Haarhausen misst sich zur selben Zeit mit dem FC Einheit Bad Berka.