Melden von Rechtsverstößen
Coffeecom-Kreisoberliga: FSV Gräfenroda – SV 1880 Unterpörlitz, 8:0 (3:0), Geraberg
Der FSV Gräfenroda führte den SV 1880 Unterpörlitz nach allen Regeln der Kunst mit 8:0 vor. Der FSV Gräfenroda hatte schon im Vorfeld Rückenwind. Da war es nur ein Leichtes, das Ding sicher nach Hause zu bringen. Die Kräfteverhältnisse im Hinspiel waren deutlich verteilt gewesen: Der SV 1880 Unterpörlitz hatte einen klaren 4:1-Sieg gefeiert.
Kaum war der Anpfiff ertönt, ging es vor 30 Zuschauern bereits flott zur Sache. Philipp Lange stellte die Führung des FSV Gräfenroda her (2.). Für das 2:0 und 3:0 war Tom Greßler verantwortlich. Der Akteur traf gleich zweimal ins Schwarze (8./29.). Der tonangebende Stil des FSV Gräfenroda spiegelte sich in einer klaren Pausenführung wider. Toni Rinn schickte Daniel Müller aufs Feld. Felix Weidenbach blieb in der Kabine. Der FSV Gräfenroda konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei der Elf von Rico Uhlmann. Nils Bellanger ersetzte Sascha Wolf, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Bellanger gelang ein Doppelpack (53./71.), mit dem er das Ergebnis auf 5:0 hochschraubte. Nach den Treffern von Christopher Seel (72.) und Christian Esche (76.) setzte Phillip John (78.) den Schlusspunkt für den FSV Gräfenroda. Wenig später kamen Felix Reimann und Friedrich Schulz per Doppelwechsel für Soeren Lasse und Lange auf Seiten des Heimteams ins Match (74.). Letztlich feierte der FSV Gräfenroda gegen den SV 1880 Unterpörlitz nach einer überzeugenden Darbietung einen verdienten 8:0-Heimsieg.
Bei FSV Gräfenroda präsentierte sich die Abwehr angesichts 37 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (46). Durch den Erfolg verbesserte sich der FSV Gräfenroda im Klassement auf Platz acht. Der FSV Gräfenroda verbuchte insgesamt sieben Siege, zwei Remis und sieben Niederlagen. Durch den klaren Erfolg über den SV 1880 Unterpörlitz ist der FSV Gräfenroda weiter im Aufwind.
53 Tore kassierte der SV 1880 Unterpörlitz bereits im Laufe dieser Spielzeit – so viel wie keine andere Mannschaft in der coffeecom-Kreisoberliga. Die Gäste bekommen das Defensivmanko nicht in den Griff und stecken weiter im Keller fest. Die Offensive des SV 1880 Unterpörlitz zeigt sich bislang äußerst abschlussschwach – 19 geschossene Treffer stellen den schlechtesten Ligawert dar. Nun musste sich der SV 1880 Unterpörlitz schon 13-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die drei Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Ausbaufähig: In den letzten fünf Partien kam der SV 1880 Unterpörlitz auf insgesamt nur einen Punkt und hätte somit noch einiges mehr holen können.
Am nächsten Samstag (15:00 Uhr) reist der FSV Gräfenroda zu SV 1883 Schwarza, gleichzeitig begrüßt der SV 1880 Unterpörlitz die SG FSV 95 Oberweißbach 1. auf heimischer Anlage.