Melden von Rechtsverstößen
Landesklasse Ost: Radeberger SV – BSV 68 Sebnitz, 3:0 (2:0), Radeberg
Der Radeberger SV gewann das Kellerduell vor heimischem Publikum mit 3:0 gegen die BSV 68 Sebnitz. Auf dem Papier ging der Radeberger SV als Favorit ins Spiel gegen den BSV 68 – der Verlauf der 90 Minuten zeigte, weshalb dem so war. Das Hinspiel war 4:2 zugunsten der BSV 68 Sebnitz ausgegangen.
Vor 92 Zuschauern markierte der Radeberger SV das 1:0 (21.). Noch vor dem Pausenpfiff erhöhte der Radeberger SV auf 2:0 (35.). Mit der Führung für den Radeberger SV ging es in die Halbzeitpause. Uwe Kuhl schickte Max Thieme aufs Feld. Leon Hausdorf blieb in der Kabine. In ruhiges Fahrwasser brachte der Radeberger SV sich, indem man das 3:0 erzielte (58.). Letztlich konnte sich der BSV 68 nicht aus dem Abstiegssog befreien. Gegen den Radeberger SV bekam man die Grenzen aufgezeigt.
Große Sorgen wird sich Paul Seifert um die Defensive machen. Schon 66 Gegentore kassierte der Radeberger SV. Mehr als drei pro Spiel – definitiv zu viel. Trotz der drei Zähler machte der Radeberger SV im Klassement keinen Boden gut. Der Radeberger SV bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt sechs Siege, sechs Unentschieden und zehn Pleiten. Der Radeberger SV ist seit vier Spielen unbezwungen.
74 Gegentreffer hat die BSV 68 Sebnitz mittlerweile hinnehmen müssen – so viel wie keine andere Mannschaft in der Landesklasse Ost. Nach der empfindlichen Schlappe stecken die Gäste weiter im Schlamassel. Die Ausbeute der Offensive ist bei BSV 68 verbesserungswürdig, was man an den erst 27 geschossenen Treffern eindeutig ablesen kann. Nun musste sich die BSV 68 Sebnitz schon 14-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die vier Siege und vier Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Mit dem Gewinnen tut sich der BSV 68 weiterhin schwer, sodass man schon das dritte Spiel sieglos blieb.
Als Nächstes erwartet beide Mannschaften eine längere Spielpause. Am 06.05.2023 bestreitet der Radeberger SV das nächste Spiel auf eigener Anlage gegen die SG Crostwitz 1981. Die BSV 68 Sebnitz hat am gleichen Tag ebenfalls das Heimrecht gegen den FSV 1990 Neusalza-Spremberg.