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Kreisliga Mannheim: FK Srbija Mannheim – FC Germania Friedrichsfeld, 8:0 (5:0), Mannheim
Der FK Srbija Mannheim kannte mit seinem hoffnungslos unterlegenen Gegner keine Gnade und trug einen 8:0-Erfolg davon. Die Mannheimer waren als klarer Favorit ins Spiel gegangen und enttäuschten die eigenen Anhänger nicht. Im Hinspiel hatte die Mannschaft von Coach Demir Duric drei Punkte aus Mannheim entführt mit einem 5:1-Sieg.
Luka Stanisic schoss in der sechsten Minute vom Elfmeterpunkt das erste Tor des Spiels für die Gastgeber. In der 20. Minute erhöhte Stefan Kostic auf 2:0 für die Serben. Den Vorsprung des FK Srbija Mannheim ließ Milos Stankovic in der 22. Minute anwachsen. Für den nächsten Erfolgsmoment der Serben sorgte Srdjan Marjanovic (25.), ehe Kostic das 5:0 markierte (45.). Der FK Srbija Mannheim dominierte das Geschehen in Durchgang eins nach Belieben und schenkte dem FC Germania Friedrichsfeld bis zur Pause einen drückenden Rückstand ein. Lars Weidmann von den Germanen nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Adne Aastveit blieb in der Kabine, für ihn kam Daniel Hochlenert. In der 65. Minute stellten die Serben personell um: Per Doppelwechsel kamen Milos Ignjic und Marko Rajkovic auf den Platz und ersetzten Milan Mitrovic und Kostic. Für den FC Germania Friedrichsfeld war es ein Tag zum Vergessen. Alexandros Giannakidis (69.), Stankovic (86.) und Aleksandar Mitrovic (87.) machten das Unheil perfekt. Mit dem Spielende fuhren die Serben einen Kantersieg ein. Bereits vor dem Seitenwechsel war für die Friedrichsfeld klar, dass gegen den FK Srbija Mannheim heute kein Kraut gewachsen war.
Der FK Srbija Mannheim hat nach dem souveränen Erfolg über die Germanen weiter die zweite Tabellenposition inne. Die Offensive der Serben in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch der FC Germania Friedrichsfeld war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 96-mal schlugen die Angreifer des FK Srbija Mannheim in dieser Spielzeit zu. Nur fünfmal gaben sich die Serben bisher geschlagen. Der FK Srbija Mannheim befindet sich auf Kurs und holte in den vergangenen fünf Spielen zehn Punkte.
Die Germanen müssen sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. In der Defensivabteilung der Gäste knirscht es gewaltig, weshalb man weiter im Schlamassel steckt. Im Sturm des FC Germania Friedrichsfeld stimmt es ganz und gar nicht: 40 Treffer konnte er in dieser Saison erst erzielen. Mit nun schon 20 Niederlagen, aber nur sechs Siegen und einem Unentschieden sind die Aussichten der Germanen alles andere als positiv. Der FC Germania Friedrichsfeld verliert nach der dritten Pleite weiter an Boden.
Am nächsten Sonntag (12:30 Uhr) reisen die Serben zu FV 1918 Brühl 2, am gleichen Tag begrüßen die Germanen SpVgg 03 Ilvesheim vor heimischem Publikum.