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1.Kreisklasse: SG Jänschwalde – Eintracht Drehnow, 1:5 (1:2), Jänschwalde
Eintracht Drehnow veranstaltete am Sonntag in Jänschwalde ein Schützenfest. Mit 5:1 wurde SG Jänschwalde abgefertigt. Wem die Favoritenrolle bei diesem Match zusteht, war vorab klar. Eintracht Drehnow enttäuschte die Erwartungen nicht. Im Hinspiel hatten beide Mannschaften ein spannendes Duell geboten, das letztendlich mit 3:3 geendet hatte.
Das Match war erst wenige Momente alt, als vor 80 Zuschauern bereits der erste Treffer fiel. Felix Schwella war es, der in der fünften Minute zur Stelle war. Martin Dabow sicherte SG Jänschwalde nach 18 Minuten den Ausgleich durch einen Elfmeter. Tobias Fechner nutzte die Chance für Eintracht Drehnow und beförderte in der 33. Minute das Leder zum 2:1 ins Netz. In der Zeit bis zur Pause fiel kein weiteres Tor, es blieb bei der Führung für den Gast. Für das 3:1 der Mannschaft von Coach Lukas Murrer zeichnete Maik Hobracht verantwortlich (63.). Schwella brachte Eintracht Drehnow in ruhiges Fahrwasser, indem er das 4:1 erzielte (69.). Der Treffer von Hobracht in der 78. Minute schürte bei Fans und Spielern die Hoffnung auf den Aufstieg. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Lukas Murrer, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Alexander Girnt und Marcus Fechner kamen für Maximilian Girnt und Paul Rapko ins Spiel (78.). Mit Lennard Elias Gratz und Tobias Fechner nahm Lukas Murrer in der 86. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Steven Majaura und Stephan Hannusch. Unter dem Strich nahm Eintracht Drehnow bei SG Jänschwalde einen Auswärtssieg mit.
Große Sorgen wird sich Alexander Sader um die Defensive machen. Schon 60 Gegentore kassierte SG Jänschwalde. Mehr als zwei pro Spiel – definitiv zu viel. Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen Eintracht Drehnow – SG Jänschwalde bleibt weiter unten drin. SG Jänschwalde musste sich nun schon 14-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der Gastgeber insgesamt auch nur fünf Siege und vier Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Für SG Jänschwalde sprangen in den letzten fünf Spielen nur vier Punkte heraus.
Eintracht Drehnow behauptet nach dem Erfolg über SG Jänschwalde den dritten Tabellenplatz. Mit dem Sieg baute Eintracht Drehnow die erfolgreiche Saisonbilanz aus. Bislang holte Eintracht Drehnow 14 Siege, fünf Remis und kassierte erst vier Niederlagen. Den bitteren Geschmack einer Niederlage erlebte Eintracht Drehnow seit einiger Zeit nicht mehr. Exakt fünf Spiele ist es her.
Nächsten Sonntag (15:00 Uhr) gastiert SG Jänschwalde bei SV Preilack, Eintracht Drehnow empfängt zeitgleich SG Graustein.