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Südbrandenburgliga: SV Germania Peickwitz – BSG Chemie Schwarzheide, 7:2 (2:0), Senftenberg
Der SV Germania Peickwitz erteilte der BSG Chemie Schwarzheide eine Lehrstunde und gewann mit 7:2. Der SV Germania Peickwitz setzte sich standesgemäß gegen die BSG Chemie Schwarzheide durch. Im Hinspiel hatte der SV Germania Peickwitz einen 3:0-Sieg für sich reklamiert.
179 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für die Mannschaft von Frank Rogge schlägt – bejubelten in der 20. Minute den Treffer von Samy Dankhoff zum 1:0. Fabian Rink versenkte die Kugel zum 2:0 für den Gastgeber (24.). Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Robert Gläsel, der noch im ersten Durchgang David Richter für Pascal von Bienenstamm brachte (36.). Bis zur Pause fiel kein weiteres Tor, sodass es schließlich mit unverändertem Ergebnis in die Kabinen ging. Christoph Wenzel verwandelte in der 48. Minute einen Elfmeter und baute den Vorsprung des SV Germania Peickwitz auf 3:0 aus. Durch Treffer von Justin Winkler (65.), Marvin Amsel (75.) und Til Sprunk (78.) zog der SV Germania Peickwitz uneinholbar davon. Der SV Germania Peickwitz stellte in der 78. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Tom Köhler-Klinkhardt, Kenny Tschage und Tom Glatz für Dankhoff, Winkler und Johannes Baumgarten auf den Platz. Mit zwei schnellen Treffern von Christian Bosdorf (84.) und Martin Kähler (87.) machte die BSG Chemie Schwarzheide deutlich, dass mit diesem Angriff jederzeit zu rechnen ist. Der siebte Streich des SV Germania Peickwitz war Clemens Amsel vorbehalten (89.). Am Schluss schlug der SV Germania Peickwitz die BSG Chemie Schwarzheide vor eigenem Publikum und rief dabei eine souveräne Leistung ab.
Das Konto des SV Germania Peickwitz zählt mittlerweile 58 Punkte. Damit steht der SV Germania Peickwitz kurz vor Saisonende auf einem starken zweiten Platz. Mit 64 geschossenen Toren gehört der SV Germania Peickwitz offensiv zur Crème de la Crème der Südbrandenburgliga. Nur viermal gab sich der SV Germania Peickwitz bisher geschlagen. Der SV Germania Peickwitz kann zufrieden auf die Endphase schauen, liegt die letzte Niederlage doch schon vier Spiele zurück.
Ligaweit fängt kein Team mehr Gegentreffer als die BSG Chemie Schwarzheide. Man kassierte bereits 72 Tore gegen sich. Nach 24 absolvierten Begegnungen nimmt der Gast den 14. Platz in der Tabelle ein. Mit nun schon 16 Niederlagen, aber nur einem Sieg und sieben Unentschieden sind die Aussichten der BSG Chemie Schwarzheide alles andere als positiv. Der Negativtrend hält an, mittlerweile kassierte die BSG Chemie Schwarzheide die dritte Pleite am Stück.
Kommende Woche tritt der SV Germania Peickwitz bei SV Preußen Elsterwerda an (Samstag, 15:00 Uhr), am gleichen Tag genießt die BSG Chemie Schwarzheide Heimrecht gegen die Reserve von FSV "Glückauf" Brieske-Senftenberg.