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Kreisliga A: SV Empor Schenkenberg II – BSC Rathenow, 1:5 (1:2), Groß Kreutz (Havel)
Die Reserve von SV Empor Schenkenberg blieb gegen den BSC Rathenow chancenlos und kassierte eine herbe 1:5-Klatsche. Die Beobachter waren sich einig, dass SV Empor Schenkenberg II als Außenseiter in das Spiel gegangen war, weshalb der Ausgang niemanden verwunderte. Im Hinspiel hatte der BSC Rathenow einen Erfolg geholt und einen 10:0-Sieg zustande gebracht.
Kaum war der Anpfiff ertönt, ging es vor 56 Zuschauern bereits flott zur Sache. Johannes Kliemank stellte die Führung von SV Empor Schenkenberg II her (3.). In der 18. Minute erzielte Julius Thonke das 1:1 für den BSC Rathenow. Kurz vor dem Seitenwechsel legte Florian Zimpel das 2:1 nach (41.). Enrico Luftmann schickte Jonas Hagedorn aufs Feld. Julian Schameitat blieb in der Kabine. Der Unparteiische beendete die erste Halbzeit, ohne dass weitere Tore fielen. Lucas Keck erhöhte für den BSC Rathenow auf 3:1 (49.). Zimpel baute den Vorsprung des Gasts in der 61. Minute aus. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Enrico Luftmann, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Tobias Metz und Tim Lenz kamen für Thonke und Justin Lange ins Spiel (61.). Gleich drei Wechsel nahm SV Empor Schenkenberg II in der 65. Minute vor. Sascha Reimann, Kliemank und Jason Schwäbe verließen das Feld für Tom Janner, Alexander Kletsch und Steffen Sumpf. Hagedorn gelang in den Schlussminuten noch ein weiterer Treffer für den BSC Rathenow (85.). Schlussendlich reklamierte der BSC Rathenow einen Sieg in der Fremde für sich und wies SV Empor Schenkenberg II mit 5:1 in die Schranken.
SV Empor Schenkenberg II steht mit acht Punkten am Ende einer schweren Saison auf einem Abstiegsplatz. Mit 129 Toren fing sich die Elf von Coach Philip Taube die meisten Gegentore in der Kreisliga A ein. Nun musste sich das Heimteam schon 25-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die zwei Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Die Bilanz der letzten fünf Begegnungen ist bei SV Empor Schenkenberg II noch ausbaufähig. Nur drei von möglichen 15 Zählern beanspruchte man für sich.
Durch die drei Punkte gegen SV Empor Schenkenberg II verbesserte sich der BSC Rathenow auf Platz vier. Seit fünf Partien ist es keiner Mannschaft mehr gelungen, den BSC Rathenow zu besiegen.
Die Defensivleistung von SV Empor Schenkenberg II lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen den BSC Rathenow offenbarte SV Empor Schenkenberg II eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga.
Am Samstag muss SV Empor Schenkenberg II bei SV Hohennauen ran, zeitgleich wird der BSC Rathenow von FSV 1950 Wachow/Tremmen in Empfang genommen.