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Landesklasse Ost: SV Wesenitztal – Radeberger SV, 2:1 (0:1), Dürrröhrsdorf-Dittersbach
Auf den Radeberger SV erhöht sich der Druck, nach der 1:2-Niederlage im Kellerduell gegen die Grünen. In einem Spiel zweier formal gleich starker Gegner machte am Ende lediglich ein Tor den Unterschied aus.
Als manch einer bereits mit den Gedanken in der Halbzeit war, besorgte Henry Hempel auf Seiten des Radeberger SV das 1:0 (40.). Um den entscheidenden Deut besser war zur Pause der Gast, sodass es mit einer dünnen Führung in die Kabine ging. In Durchgang zwei lief Willi Richter anstelle von Martin Schiefner für den SV Wesenitztal auf. Für den Radeberger SV nahm das Match in der Schlussphase die bittere Wende. Lorenz Thomas drehte den Spielstand mit einem Doppelpack (76./93.) und sicherte den Grünen einen Last-Minute-Sieg. Schließlich holte der SV Wesenitztal gegen den direkten Abstiegskonkurrenten die Big Points und feierte einen 2:1-Sieg.
Die Dürrröhrsdorfer bessern ihre eher dürftige Bilanz auf und kommen nun auf insgesamt drei Siege, ein Unentschieden und vier Pleiten.
Der Radeberger SV muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Auf eine sattelfeste Defensive kann der Radeberger SV bislang noch nicht bauen. Die bereits 23 kassierten Treffer zeigen deutlich, wo Coach Paul Seifert den Hebel ansetzen muss. Der Radeberger SV musste sich nun schon sechsmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der Radeberger SV insgesamt auch nur zwei Siege und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster.
Die Grünen setzten sich mit diesem Sieg von Radeberger SV ab und belegen nun mit zehn Punkten den elften Rang, während der Radeberger SV weiterhin sieben Zähler auf dem Konto hat und den 15. Tabellenplatz einnimmt.
Am nächsten Samstag reist der SV Wesenitztal zu Dresdner SC 1, zeitgleich empfängt der Radeberger SV die BSV 68 Sebnitz.