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Bremen-Liga: SV Hemelingen – TS Woltmershausen, 3:3 (3:1), Bremen
SV Hemelingen hatte den Sieg scheinbar schon so gut wie sicher, am Ende verblieb jedoch nur ein einziger Punkt auf der Habenseite: 3:3 lautete das Resultat. Über das Remis konnten sich die Pusdorfer entschieden mehr freuen als der vermeintliche Favorit SV Hemelingen.
SV Hemelingen erwischte einen Blitzstart ins Spiel. Larry-Francklin Gogbe traf in der sechsten Minute zur frühen Führung. Die Gastgeber machten weiter Druck und erhöhten den Spielstand im Eilschritt durch einen Treffer von Geonhee Lee (9.). Abdula Genaev schraubte das Ergebnis in der 18. Minute mit dem 3:0 für die Elf von Coach Günter Tuncel in die Höhe. Während einige mit ihren Gedanken bereits in der Pause waren, nutzte Ruben Liesigk seine Chance und schoss das 1:3 (47.) für den TS Woltmershausen. Mit der Führung für SV Hemelingen ging es in die Kabine. Dominic Pereira schlug doppelt zu und glich damit für die Pusdorfer aus (54./74.). In der 58. Minute änderte Günter Tuncel das Personal und brachte Clinton-William Helmdach und Diyar Kücük mit einem Doppelwechsel für Genaev und Lee auf den Platz. Mit Diwali Bari und Liesigk nahm Carlos Pereira in der 180. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Mohmad Almahraji und Keisuke Morikami. Gedanklich hatte SV Hemelingen den Sieg bereits sicher, doch eine famose Aufholjagd sicherte dem TS Woltmershausen am Ende noch den Teilerfolg.
Sicherlich ist das Ergebnis für SV Hemelingen nicht zufriedenstellend. Aber zumindest verteidigte man den dritten Rang. Mit 50 geschossenen Toren gehört SV Hemelingen offensiv zur Crème de la Crème der Bremen-Liga. Nur zweimal gab sich SV Hemelingen bisher geschlagen. Zuletzt lief es erfreulich für SV Hemelingen, was zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen belegen.
Die Pusdorfer bekommen das Defensivmanko nicht in den Griff und stecken weiter im Keller fest. Drei Siege, zwei Remis und acht Niederlagen hat der TSW derzeit auf dem Konto. Ausbaufähig: In den letzten fünf Partien kamen die Gäste auf insgesamt nur fünf Punkte und hätten somit noch einiges mehr holen können.
Mehr als drei Tore pro Spiel musste der TS Woltmershausen im Schnitt hinnehmen – ein deutliches Zeichen dafür, wo der Schuh in der bisherigen Spielzeit drückt. Zum Vergleich: SV Hemelingen kassierte insgesamt gerade einmal 1,46 Gegentreffer pro Begegnung.
Kommenden Freitag (19:30 Uhr) tritt SV Hemelingen bei FC Oberneuland an, einen Tag später müssen die Pusdorfer ihre Hausaufgaben auf heimischem Terrain gegen die BTS Neustadt erledigen.