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Coffeecom-Kreisoberliga: SG FSV Großbreitenbach – FSV Gräfenroda, 3:7 (2:5), Großbreitenbach
Der FSV Gräfenroda veranstaltete am Samstag in Großbreitenbach ein Schützenfest. Mit 7:3 wurde die SG FSV Großbreitenbach abgefertigt. Was die Favoritenrolle betrifft, waren sich die Experten vorab einig und wurden in ihrer Einschätzung letztlich auch nicht enttäuscht. Das Hinspiel hatte der FSV Gräfenroda für sich entschieden. Damals hieß das Ergebnis 5:3.
In der ersten Minute stellte die SG FSV Großbreitenbach personell um: Per Doppelwechsel kamen Toni Aust und Björn Müller auf den Platz und ersetzten Gruhn Matthias und Emanuel-Paul Finn. Ryan Strobel brachte sein Team in der zehnten Minute nach vorn. Für Danny Kiefer war der Einsatz nach 13 Minuten vorbei. Für ihn wurde Maik Pfeiffer eingewechselt. Mit dem Toreschießen war noch lange nicht Schluss, als Patrick Lange vor den 40 Zuschauern den zweiten Treffer des Spiels für den FSV Gräfenroda erzielte. Mit dem 3:0 durch Sascha Wolf schien die Partie bereits in der 18. Minute mit den Gästen einen sicheren Sieger zu haben. Bei der SG FSV Großbreitenbach ging in der 27. Minute der etatmäßige Keeper Felix Uthe raus, für ihn kam Tim Saumsiegel. Wenig später verwandelte Nils Bellanger einen Elfmeter zum 4:0 zugunsten des FSV Gräfenroda (29.). Sebastian Stolze schoss die Kugel zum 1:4 für die SG FSV Großbreitenbach über die Linie (32.). Kurz vor der Pause traf Aust für den Tabellenletzten (52.). Tom Greßler (56.), Lange (67.) und Bellanger (73.) ließen im weiteren Verlauf keine Zweifel am Sieg des FSV Gräfenroda aufkommen. Zur Halbzeit blickte die Elf von Trainer Marcel Hielscher auf einen klaren Vorsprung gegen einen Gegner, den man deutlich beherrschte. Der FSV Gräfenroda konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei FSV Gräfenroda. Friedrich Schulz ersetzte Karl Eberhard Fischer, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. In der 80. Minute brachte Sven Lutz den Ball im Netz des FSV Gräfenroda unter. Schlussendlich reklamierte der FSV Gräfenroda einen Sieg in der Fremde für sich und wies die SG FSV Großbreitenbach mit 7:3 in die Schranken.
77 Gegentreffer musste die SG FSV Großbreitenbach im Verlauf dieser Saison bereits hinnehmen – kein Team kassierte mehr. Die Abstiegssorgen der Heimmannschaft sind nach der klaren Niederlage größer geworden. Nun musste sich die Mannschaft von Coach Christian Möller schon 16-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die zwei Siege und vier Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind.
Bei FSV Gräfenroda präsentierte sich die Abwehr angesichts 51 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (63). Der FSV Gräfenroda liegt im Klassement nun auf Rang vier. Mit dem Sieg baute der FSV Gräfenroda die erfolgreiche Saisonbilanz aus. Bislang holte der FSV Gräfenroda zwölf Siege, drei Remis und kassierte erst sieben Niederlagen.
Die SG FSV Großbreitenbach wartet schon seit acht Spielen auf einen Sieg. Den bitteren Geschmack einer Niederlage erlebte der FSV Gräfenroda seit einiger Zeit nicht mehr. Exakt sieben Spiele ist es her.
Am nächsten Sonntag reist die SG FSV Großbreitenbach zu SG FSV 95 Oberweißbach 1, zeitgleich empfängt der FSV Gräfenroda den FSV GW Blankenhain.