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Landesliga West: FSV Hemmersdorf – FV Stella Sud, 6:3 (1:2), Rehlingen-Siersburg
Der FSV Hemmersdorf drehte einen 1:2-Pausenrückstand und kam am Ende zu einem deutlichen 6:3-Erfolg gegen den FV Stella Sud. Als Favorit rein – als Sieger raus. Der FSV Hemmersdorf hat alle Erwartungen erfüllt. Im Hinspiel waren die Teams mit einer 1:1-Punkteteilung auseinandergegangen.
Demian Elmas musste nach nur 19 Minuten vom Platz, für ihn spielte Robin Hoen weiter. Auf die vermeintliche Siegerstraße brachte Claudio Zimbardo sein Team in der 21. Minute. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Wenige Augenblicke später besorgte Felix Marion den Ausgleich (25.). Das letzte Tor der turbulenten Startphase markierte Mergim Mustafa in der 29. Minute. Ohne dass sich am Stand noch etwas tat, schickte Schiedsrichter Torsten Ripplinger die Akteure in die Pause. Eine starke Leistung zeigte Marion, der sich mit einem Doppelpack für den FSV Hemmersdorf beim Trainer empfahl (50./55.). Niklas Bauer beförderte das Leder zum 4:2 der Mannschaft von Coach Ralf Rommelfanger über die Linie (67.). Khalil Rizk verkürzte für den FV Stella Sud später in der 75. Minute auf 3:4. Marion (79.) und Bauer (84.) brachten dem FSV Hemmersdorf mit zwei schnellen Treffern die Vorentscheidung. Mit einem Doppelwechsel holte Armin Leuck Mustafa und Salvatore Palella vom Feld und brachte Kristof Farkas und Ali Issa ins Spiel (82.). Unter dem Strich verbuchte der FSV Hemmersdorf gegen den FV Stella Sud einen 6:3-Sieg.
Der FSV Hemmersdorf stabilisiert nach dem Erfolg über den FV Stella Sud die eigene Position im Klassement. Mit 48 geschossenen Toren gehört der FSV Hemmersdorf offensiv zur Crème de la Crème der Landesliga West. Der Gastgeber sammelt weiterhin fleißig Erfolge, deren Zahl sich mittlerweile auf neun summiert. In der Bilanz kommen noch zwei Unentschieden und sechs Niederlagen dazu. Sechs Spiele ist es her, dass der FSV Hemmersdorf zuletzt eine Niederlage kassierte.
Nach der klaren Pleite gegen den FSV Hemmersdorf steht der FV Stella Sud mit dem Rücken zur Wand. In der Verteidigung des FV Stella Sud stimmt es ganz und gar nicht: 48 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Nun musste sich der Gast schon zwölfmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die drei Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind.
Nächster Prüfstein für den FSV Hemmersdorf ist der SG Besseringen-Hilbringen (Sonntag, 16:30 Uhr). Der FV Stella Sud misst sich am selben Tag mit SV 1926 Weiskirchen Konfeld (15:30 Uhr).