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Landesliga Süd: SG Eintracht Peitz – FSV Union Fürstenwalde II, 4:4 (2:0), Peitz
Im Spiel der SG Eintracht Peitz gegen die Reserve von FSV Union Fürstenwalde gab es Tore am laufenden Band. Am Ende teilten sich sich beide Kontrahenten die Punkte beim Stand von 4:4. Wer im Aufeinandertreffen die Nase vorn haben würde, war vorab schwer auszumachen. Die Ausgeglichenheit zwischen den beiden Mannschaften zeigte sich letztlich im Endergebnis.
Das Match war erst wenige Momente alt, als vor 69 Zuschauern bereits der erste Treffer fiel. Maik Lorenz war es, der in der dritten Minute zur Stelle war. Das 2:0 der Eintracht stellte Antony-Steven Koschker sicher (25.). Mit der Führung für die Peitzer ging es in die Kabine. Die Heimmannschaft konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei der Mannschaft von Sven Ballack. Crispin Krocker ersetzte Lorenz, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Durch einen Elfmeter von Patrick Hagen kam FSV Union Fürstenwalde II noch einmal ran (58.). Michael Ulbrich machte in der 65. Minute das 3:1 der SG Eintracht Peitz perfekt. Es folgte der Anschlusstreffer für FSV Union Fürstenwalde II – bereits der zweite für Hagen. Nun stand es nur noch 2:3 (74.). In der 80. Minute erhöhte Robert Brandt auf 4:2 für die Eintracht. Durchsetzungsstark zeigte sich FSV Union Fürstenwalde II, als Robert Brandt (85.) und Hagen (93.) schnell nacheinander im gegnerischen Strafraum zuschlugen. Am Ende stand es zwischen der SG Eintracht Peitz und FSV Union Fürstenwalde II pari.
Die Eintracht muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Die formschwache Abwehr, die bis dato 39 Gegentreffer zuließ, ist ein entscheidender Grund für das schlechte Abschneiden der SG Eintracht Peitz in dieser Saison. Die Eintracht verbuchte insgesamt zwei Siege, zwei Remis und acht Niederlagen. Ausbaufähig: In den letzten fünf Partien kam die SG Eintracht Peitz auf insgesamt nur vier Punkte und hätte somit noch einiges mehr holen können.
Die Durchlässigkeit im Abwehrspiel von FSV Union Fürstenwalde II ist deutlich zu hoch. 52 Gegentreffer – kein Team der Landesliga Süd fing sich bislang mehr Tore ein. Einen Sieg, vier Remis und acht Niederlagen hat der Gast derzeit auf dem Konto. Die sportliche Misere – in den letzten sieben Spielen gelang dem Team von Coach Sebastian Drömert kein einziger Sieg – hat ein Abstürzen im Tableau zur Folge. Aktuell liegt FSV Union Fürstenwalde II nur auf Rang 15.
Mit diesem Unentschieden verpasste die SG Eintracht Peitz die Chance, sich von einem direkten Konkurrenten abzusetzen. Auch in der Tabelle behält die Eintracht den 13. Platz.
Nächster Prüfstein für die Eintracht ist auf gegnerischer Anlage die Zweitvertretung von VfB 1921 Krieschow (Sonntag, 13:00 Uhr). Tags zuvor misst sich FSV Union Fürstenwalde II mit der BSG Pneumant Fürstenwalde.