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Kreisoberliga: Potsdamer Kickers 94 – ESV Lok Potsdam, 2:2 (2:0), Potsdam
In der Begegnung Potsdamer Kickers 94 gegen Lok trennten sich die beiden Kontrahenten mit einem 2:2-Unentschieden. Wer vor dem Anpfiff ein Match auf Augenhöhe erwartet hatte, fühlte sich durch den Ausgang der Partie bestätigt.
41 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für die Kickers schlägt – bejubelten in der 19. Minute den Treffer von Tom Taubert zum 1:0. Jonas Elke versenkte die Kugel zum 2:0 (25.). Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Danilo Skrzipczyk, der noch im ersten Durchgang Chinonso Joel Nweke für Pascal Krause brachte (35.). Mit der Führung für die Potsdamer Kickers 94 ging es in die Kabine. Mit einem Doppelwechsel in der Halbzeitpause holte Danilo Skrzipczyk Johann Leopold Laudan und Christian Koschig vom Feld und brachte Charlie Schümann und Fabian Klennert ins Spiel. Bei den Kickers kam zu Beginn der zweiten Hälfte Justin Fröhlich für Luis Langer in die Partie. Für das erste Tor des ESV Lok Potsdam war Moritz Kahl verantwortlich, der in der 63. Minute das 1:2 besorgte. Mit Ronan Tretschok und Karl Kniesche nahm Sören Gläser in der 68. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Ludwig Lipowski und Niklas Elke. Die komfortable Halbzeitführung der Potsdamer Kickers 94 hielt nicht bis zum Abpfiff, denn David Mosdorf schoss den Ausgleich in der 77. Spielminute. Alles sprach für einen Sieg der Kickers 94, doch am Ende wurde das Aufbäumen von Lok noch belohnt, und die Teams trennten sich mit einem Remis voneinander.
Die Kickers müssen sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als vier Gegentreffer pro Spiel. Mit 52 Toren fingen sich die Gastgeber die meisten Gegentore in der Kreisoberliga ein. In den letzten fünf Partien ließ der Tabellenletzte zu viele Punkte liegen. Von 15 möglichen Zählern holte man lediglich einen.
Die Defensive des ESV Lok Potsdam muss bis dato zu viele Gegentreffer verschmerzen – bereits 48-mal war dies der Fall. In den letzten fünf Begegnungen holten die Eisenbahner insgesamt nur einen Zähler.
Der Gast besetzt mit zwei Punkten einen direkten Abstiegsplatz.
Das nächste Mal sind die Potsdamer Kickers 94 am 08.12.2024 gefordert, wenn man bei FSV 95 Ketzin/Falkenrehde antritt. Lok hat am Sonntag Heimrecht und begrüßt die SG Blau-Weiß Pessin.