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Sachsenklasse Nord: Roter Stern Leipzig – SV Liebertwolkwitz, 1:1 (0:0), Leipzig
Die Wolks war als Siegesanwärter bei den Roten angetreten, musste sich jedoch mit einem 1:1-Unentschieden zufriedengeben. Die Wetten standen zwar zugunsten des SV Liebertwolkwitz. Der Favorit heimste die Lorbeeren aber nicht ein.
Torlos ging es zur Halbzeitpause in die Kabinen. Christian Sund schickte Clemens Bräuer aufs Feld. Benjamin Stepanek blieb in der Kabine. Wanja Woltersdorf besorgte vor 256 Zuschauern das 1:0 für Roter Stern Leipzig. Für die Wolks avancierte Pascal Rosin zu dem Mann, der in der Nachspielzeit mit seinem Treffer zum 1:1 (95.) doch noch den Ausgleich erzielte. Letztlich trennten sich die Roten und der SV Liebertwolkwitz remis.
Roter Stern Leipzig muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Mit lediglich zwölf Zählern aus 13 Partien stehen die Sterne auf einem Abstiegsplatz. Die Ausbeute der Offensive ist bei der Mannschaft von Elias Borchert verbesserungswürdig, was man an den erst 15 geschossenen Treffern eindeutig ablesen kann. Der Gastgeber verbuchte insgesamt drei Siege, drei Remis und sieben Niederlagen. Die Roten bauen die Mini-Serie von zwei Siegen nicht aus.
Mit 30 Zählern führt die Wolks das Klassement der Sachsenklasse Nord souverän an. Die Hintermannschaft ist das Prunkstück der Wolkser. Insgesamt erst zwölfmal gelang es dem Gegner, den Gast zu überlisten. Der SV Liebertwolkwitz weist in dieser Saison mittlerweile die stolze Bilanz von neun Erfolgen, drei Punkteteilungen und zwei Niederlagen vor. Seit zehn Partien ist es keiner Mannschaft mehr gelungen, die Wolks zu besiegen.
Nächster Prüfstein für Roter Stern Leipzig ist der Meißner SV 08 auf gegnerischer Anlage (Samstag, 13:30). Der SV Liebertwolkwitz misst sich zur selben Zeit mit der Reserve von BSG Chemie Leipzig.