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Frauen Niederrheinliga: SV Rosellen – FV Mönchengladbach, 6:4 (3:1), Neuss
Bei SV Rosellen holte sich FV Mönchengladbach eine 4:6-Schlappe ab. Als Favorit rein – als Sieger raus. SV Rosellen hat alle Erwartungen erfüllt. Im Hinspiel hatte die Elf von Coach Tobias Haitz nichts anbrennen lassen und war als 5:2-Sieger vom Platz gegangen.
Das Match war erst wenige Momente alt, als vor 50 Zuschauern bereits der erste Treffer fiel. Saskia Buschmann war es, die in der zweiten Minute zur Stelle war. Bereits in der elften Minute erhöhte Charlotta Dourgounis den Vorsprung von SV Rosellen. In der 21. Minute legte Hendrikje Baurmann zum 3:0 zugunsten des Gastgebers nach. Lidia Nduka beförderte das Leder zum 1:3 von FV Mönchengladbach über die Linie (39.). Mit der Führung für SV Rosellen ging es in die Kabine. Es folgte der Anschlusstreffer für FV Mönchengladbach – bereits der zweite für Nduka. Nun stand es nur noch 2:3 (52.). Mit dem Tor zum 4:2 steuerte Buschmann bereits ihren zweiten Treffer an diesem Tag bei (53.). In der 61. Minute brachte Zara-Eve Abike Izuagie den Ball im Netz von SV Rosellen unter. Mit Andrea Martini und Dourgounis nahm Tobias Haitz in der 62. Minute gleich zwei Spielerinnen aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Maike Eichhorn und Sandra Kosfelder. In der 67. Minute erzielte Selina Görres das 5:3 für SV Rosellen. Durch einen Elfmeter von Monique Resech kam FV Mönchengladbach noch einmal ran (77.). Mit einem Doppelwechsel holte Tunga Vuvu Antonio Quiaco Leonie Simnonia und Melissa Karli vom Feld und brachte Michelle Reuters und Mia Sophie Göösch ins Spiel (78.). Eichhorn stellte wenige Minuten vor dem Schlusspfiff den Stand von 6:4 für SV Rosellen her (89.). Schlussendlich verbuchte SV Rosellen gegen FV Mönchengladbach einen überzeugenden Heimerfolg.
Bei SV Rosellen präsentierte sich die Abwehr angesichts 27 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (34). Das Ergebnis hatte Auswirkungen auf die Tabelle, in der SV Rosellen auf den achten Rang kletterte. Vier Siege, acht Remis und drei Niederlagen hat SV Rosellen derzeit auf dem Konto. SV Rosellen beendete die Serie von fünf Spielen ohne Sieg.
Die Anfälligkeit der eigenen Defensive ist das Hauptmanko bei FV Mönchengladbach. Die mittlerweile 72 Gegentreffer sind der negative Bestwert in der Liga. In der Defensivabteilung des Gasts knirscht es gewaltig, weshalb FV Mönchengladbach weiter im Schlamassel steckt. FV Mönchengladbach kassiert weiterhin fleißig Niederlagen, deren Zahl sich mittlerweile auf 13 summiert. Ansonsten stehen noch zwei Unentschieden in der Bilanz.
Als Nächstes steht für SV Rosellen eine Auswärtsaufgabe an. Am Sonntag (13:00 Uhr) geht es gegen SV 1913 Walbeck. FV Mönchengladbach empfängt – ebenfalls am Sonntag – CfR Links.